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Aktuelles rund um die SG Wenden

Deutsche Crossmeisterschaften in Ingolstadt

Mit dem Abgeben der Startschüsse und durchführen der Siegerehrungen hatte der Bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer bei den deutschen Crossmeisterschaften am Samstag in Ingolstadt einen vergleichsweise entspannten Tag. Anders dagegen die Läuferinnen und Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet. Bei idealen äußeren Bedingungen hatten die Athleten,
Runden im citynahen Hindenburgpark zu absolvieren. Steile Rampen bis 45° und künstliche Hindernisse waren dabei zu überwinden. Höher als im vergangenen Jahr hingen auch die Trauben für das Team der SG Wenden. Für das Top-Rennen des Tages dem 3,1 km Lauf der Männer hatte sich die gesamte deutsche Elite entschieden. Dominiert wurde das Rennen von den 1500 m Spezialisten, wo am Ende der EM vierte von Turin, Wolfram Müller aus Pirna klar der stärkere war. Schon auf dem 15. Platz mit nur etwa 12 sec Rückstand auf die Spitze kam der überraschend stark laufende Simon Huckestein ins Ziel. Simon Huckestein:"Ich bin die erste Runde verhalten angegangen. In der zweiten habe ich Gas gegeben und mich nach vorn gearbeitet. Cross ist immer was besonderes; es hat richtig Spaß gemacht." Ihm folgte auf Platz 22 mit 7 sec Rückstand Niklas Bühner. Das dieser seinem Vereinskollegen Simon Huckestein auf den letzten 500 m nicht mehr ganz folgen konnte lag sicher an der akuten Entzündung seines Weißheitszahnes. Niklas Bühner:"Ich hatte eine dicke Backe. Wir sind vor Ort noch zum Zahnarzt gegangen und beraten ob ein Start überhaupt möglich ist. Die Ärztin hat dann doch grünes Licht gegeben, meint aber auch das ich mich durch die Entzündung etwas schwach fühle. Von da her bin ich hoch zufrieden." Robert Schulte SG Wenden landete nach einem starken Endspurt noch auf Platz 52. Als 800 m Läufer konnte er durch seine Schnelligkeit auf den letzten Metern noch zahlreiche Konkurrenten einfangen. Nicht ganz zufrieden mit mit Platz 55 war Tim Arne Sidenstein. Der schlanke, Großgewachsene 19 Jahre alte SG Läufer fühlt sich auf den langen Strecken wohler und kann dort eine viel bessere Figur abgeben. In der Vereinswertung belegten die Wendener in diesem Jahr bei sehr starker Konkurrenz einen immer noch guten 7. Platz. Mit dem Platz hinter Berlin, der LG Nordschwarzwald, Erfurt, München und Pliezhausen (südl.von Stuttgart) war auch Trainer Egon Bröcher zufrieden:"Die Konkurrenz war in diesem Jahr wesentlich größer. Wenn alles optimal gelaufen wäre hätten wir vierter oder fünfter werden können."


 

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