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Sa

17

Jul

2021

U 20 EM in Tallinn: Johanna Pulte mit neuer persönlicher Bestzeit auf Platz 5

Zielsprint zu Platz 5
Zielsprint zu Platz 5

 

Die europäischen Titelkämpfe der Jugendklasse fanden vom 15. bis zum 18.Juli in der estnischen Hauptstadt Tallinn statt. Bereits am Mittwoch war die Olperin mit ihrem älteren Bruder, ihrem Vater und dem SG Trainer Egon Bröcher Richtung Baltikum aufgebrochen, da bereits am Donnerstagabend die Vorläufe für die 3000m-Läuferinnen stattfanden. Dort sicherte sich Johanna Pulte bei ihrem ersten Auftritt im Nationaltrikot mit einem vierten Platz den direkten Einzug in das Finale. Daher stand der Freitag ganz im Zeichen der Regeneration und der mentalen Vorbereitung auf das Rennen am Samstagabend.

Um kurz vor 19Uhr Ortszeit fiel bei leichtem Wind und herausfordernden 30°C der Startschuss über die 7,5 Stadionrunden. Johanna Pulte reihte sich von Beginn an im vorderen Bereich des Feldes ein und war konstant auf den Plätzen 3 bis 5 zu finden. Eine größere Gruppe Läuferinnen spulte die 400m Runden in etwa 74sec ab. Neben dem wendener Lauftalent waren mit Anneke Vortmeier und Lisa Merkel noch zwei weitere Deutsche im Finale dabei. Das Trio hielt sich auch in der zweiten Rennhälfte in der vorderen Gruppe auf, die mittlerweile nur noch aus sieben Läuferinnen bestand. Kontinuierlich wurde das Tempo erhöht. Die im Livestream eingeblendete Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit lag bei 21km/h, als die letzte Runde eingeläutet und es noch schneller wurde. Etwa 300m vor dem Ziel setzte Johanna sich an die Spitze und konnte die Gruppe auseinander ziehen. Die Finnin und spätere Siegerin Ilona Mononen folgte ihr direkt und konnte vorbei gehen. Als es auf die Zielgerade ging lag Johanna noch knapp an Platz 2. Gegen drei Konkurrentinnen, die allerdings über 800m und 1500m bessere Zeiten laufen können und damit besonders gute Spurtqualitäten aufweisen, verlor Johanna ihren Podestplatz.

 

Nach insgesamt 9:17,10min läuft sie so schnell wie noch zuvor in ihrem Leben über den Zielstrich und zu Platz 5. Ihre deutschen Mannschaftskolleginnen kommen ebenfalls mit Bestleistungen direkt hinter ihr auf Platz 6 und 7 ins Ziel.

Ihr Trainer Egon Bröcher zeigt sich sehr begeistert: "Das ist ein top Ergebnis. Man muss ja auch noch bedenken, dass es für Johanna eine vollkommen unbekannte Situation war, mit einer Vorbelastung durch den Vorlauf in den Beinen ins Finale zu starten. Dann eine Bestzeit zu schaffen ist eine fantastische Leistung!". Nach ein paar Momenten der Enttäuschung direkt nach dem Rennen ist auch die Athletin selbst am Samstag glücklich über ihr Ergebnis. "Natürlich hätte ich gerne eine Medaille gewonnen, zumal es nicht vollkommen aussichtslos war. Ich bin aber glücklich über meine neue Bestleistung und habe sehr viel Erfahrung für weitere Rennen sammeln können." Damit werden die Zielsetzungen des jungen Talents deutlich, denn schließlich gehört die gerade 18-Jährige zum jüngeren der startberechtigen Jahrgänge. 

 

SC

Do

15

Jul

2021

U 20 EM in Tallinn: Johanna Pulte zieht ins Finale ein

Johanna Pulte in der vorletzten Runde auf Rang 2; Foto: W. Pulte
Johanna Pulte in der vorletzten Runde auf Rang 2; Foto: W. Pulte

In einem kontrollierten Rennen sichert sich Johanna Pule von der SG Wenden das Ticket für das Finale über 3000m. 

Das zweite der beiden Vorlaufrennen begann langsamer als der erste Durchgang. Die deutsche Mannschaftskollegin Anneke Vortmeier lief lange vorne, bevor sie etwa zwei Runden vor dem Ziel von der Britin Megan Keith abgelöst wurde. Johanna hielt sich stets im vorderen Bereich der Gruppe auf und lief in der vorletzten Runde auf Platz 2. Die Britin erhöhte ihre Geschwindigkeit und kam in 9:35,77min und ein paar Metern Vorsprung ins Ziel. Auf Platz 2 und 4 folgten die Deutschen Vortmeier und Pulte, die sich damit auf direktem Weg den Einzug ins Finale gesichert - die ersten fünf jedes Vorlaufs waren direkt qualifiziert - und sich vielleicht noch ein paar Körner für das Finalrennen gespart haben. 

Dieses Rennen findet am Samstag um 18:46Uhr Ortszeit statt. Neben Johanna Pulte und Anneke Vortmeier ist mit Lisa Merkel auch noch eine dritte Deutsche am Start.

 

Das Rennen wird ebenfalls im Livestream übertragen... Entsprechend der Zeitverschiebung muss man um 17:46Uhr hier (integrated programm auswählen)einschalten.

Do

15

Jul

2021

U20 EM in Tallinn: Johanna Pulte am Donnerstagabend im Vorlauf

Rennen kann im live-Stream verfolgt werden

Nachdem die junge Athletin der SG Wenden sich über mehrere Distanzen die Qualifikationsnorm für die U20 EM erlaufen hatte, steht sie nun am Donnerstag den 15.Juli über 3000m am Start.

Der erste Startschuss der Vorläufe wird laut Zeitplan um 18:35Uhr Ortszeit fallen. Wegen der Zeitverschiebung von einer Stunde entspricht dies 17:35Uhr in Deutschland. 

Es wird ein Livestream angeboten: Klick hier

So kann Johanna aus der Heimat unterstützt werden. Vor Ort sind neben dem Trainer Egon Bröcher auch ihr Vater und ihr Bruder dabei. 

Bei einem erfolgreichen Abschneiden im Vorlauf würde am Samstagabend das Finale anstehen. 

Mo

05

Jul

2021

Sommerlauf in Porz

v.l.: Steffen Grebe, Judith Hacker, Hans-Dieter Schlichting, Christl Dörschel, Fabian Jenne

Fünf StarterInnen der SG Wenden waren am Sonntag beim 31. Sommerlauf des LSV Porz am Start. Coronabedingt wurde in mehreren Blöcken gestartet, um das Läuferfeld zu entzerren.

Bei sschwül-warmen Temperaturen ging zunächst Steffen Grebe über 5 km auf die amtlich vermessene Strecke, die unweit des Kölner Flughafens durch den Wald führte. Für die 5 km hatte sich der Wendener eigentlich vorgenommen, die 17 Minuten-Marke zu unterbieten. Aufgrund mangelnder Wettkampfpraxis in diesem Jahr und der teilweise fehlenden Kilometermarkierungen fand der Wendener jedoch nicht das richtige Tempo und kam nach 17:10 min als Gesamt-Fünfter (3. Platz M 30) ins Ziel.

Im 10 km-Lauf starteten etwas später Fabian Jenne, Judith Hacker, Christl Dörschel und Hans-Dieter Schlichting. Mit 33:03 min siegte Fabian Jenne. Bereits von Anfang an lief der in Koblenz wohnende Läufer ein recht einsames Rennen hinter dem Führungsfahrrad. Schnellste Frau der SG Wenden war Judith Hacker. Mit 38:24 min und einem Sieg in der Frauen Hauptklasse bzw. einem 3. Platz bei den Frauen insgesamt, zeigte sie sich zufrieden. Mit der Hitze zu kämpfen hatte Christl Dörschel, die bereits ab km 5 von Seitenstechen geplagt wurde. Sie kam nach 40:18 min ins Ziel und siegte damit in der W 45. Hans-Dieter Schlichting konnte sich mit 47:34 min den 3. Platz in der M 60 sichern.

IG

Sa

03

Jul

2021

1. Olper Pannenklöpper Bahnabend auch mit SG Beteiligung

Bestleistungen über 3000m

Einige Wendener Läuferinnen und Läufer nutzen die Gelegenheit eines Wettkampfs quasi vor der eigenen Haustür und waren am Mittwochabend im Olper Kreuzbergstadion am Start. 

Beim 1. Olper Pannenklöpper Bahnabend, ausgerichtet vom SC Olpe und dem TV Olpe, lag der Fokus auf den Laufdisziplinen. Bereits am späten Nachmittag waren Kinder und Jugendliche, vor allem aus dem Kreis Olpe, über die Sprintdistanzen an den Start gegangen. Im weiteren Verlauf waren die schnellen Männer und Frauen über 100m, 200m und 400m Hürden unterwegs und auch die in diesen Zeiten seltenen Staffeln über 4x100m wurden gestartet. 

Für die Athleten der SG Wenden waren aber vor allem die 3000m ein attraktives Angebot. Um 21Uhr fiel der Startschuss zu den 7,5 Runden. 

Frederik Wehner war als Tempomacher eingesetzt und führte den Zug mit Steffen Grebe, Julian Pulte und Thoma Giese an. Während Letzterer in den vergangenen Wochen nur eine Tempoeinheit auf der Bahn absolviert hatte, waren die anderen beiden gut im Training und wollten ihre Bestleistungen angreifen. In einem starken Schlussspurt konnte sich Julian Pulte durchsetzen und gewann den Lauf in 9:31,88min, was einer deutlichen neuen persönlichen Bestzeit entspricht. Dieses Ziel erreichte auch Steffen Grebe, der nach 9:32,64min die Linie überquerte. Thomas Giese war ein paar Meter dahinter und benötigte am Ende 9:41,44min.

Sein Bruder Marco, der mit einer Verletzung zu kämpfen hatte, war als Tempomacher für die SG-Frauen eingesetzt. Leider musste Steffi Osthoff ihren Start kurzfristig krankheitsbedingt absagen, aber Judith Hacker konnte die hervorragenden Bedingungen an diesem Juniabend nutzen. In 10:28,87min verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als 10 Sekunden. Auch Christl Dörschel blieb in 10:58,16min über der 11min-Marke, aber sie haderte im Ziel mit ihrem aktuellen Leistungsniveau. Für Sandra Clemens, die nach einer Verletzung im ersten Quartal erst drei Bahntrainings absolviert hatte, stellt das Ergebnis von 11:11,69min eine zufriedenstellende Standortbestimmung dar. 

 

SC

So

27

Jun

2021

Marathon-Bestzeit bei großer Hitze

Katja Hinze-Thüs bleibt nur ganz knapp über der 3h-Marke

Katja Hinze-Thüs (Archivbild von einem Bahn-Wettkampf)
Katja Hinze-Thüs (Archivbild von einem Bahn-Wettkampf)

Am vergangenen Wochenende fand in Cuxhaven der 15. Stadtsparkassen Marathon statt, bei dem mit Katja Hinze- Thüs auch eine Athletin der SG Wenden am Start war. 

Eigentlich sind Marathonveranstaltungen in der Regel im Frühling oder Herbst terminiert, um den sommerlichen Temperaturen zu entgehen, die insbesondere auf der langen Strecke nicht unbedingt leistungsförderlich sind. Durch die Corona-Einschränkungen musste aber auch der Lauf an der Nordseeküste verlegt werden. Nach der langen Wettkampfpause waren die Läuferinnen und Läufer aber hoch motiviert am Start, auch wenn das Thermometer bis auf 28°C kletterte.

Katja zeigte in einem couragierten Rennen, dass sie in den letzten Monaten gut trainiert hat. Die Zeit von 3:00:06h bedeuten eine neue persönliche Bestzeit und zudem der 2.Platz im Gesamteinlauf der Frauen. 

 

SC 

Di

22

Jun

2021

Neue 5000m-PB für Julian Pulte

Auch Frederik Wehner steigert sich erneut über 1500m

608 Teilnehmer aus 101 Vereinen, Wettbewerbe von 10 bis 22 Uhr: Das Leichtathletik-Meeting des SV Sonsbeck war am vergangenen Samstag ein voller Erfolg für den kleinen aber sehr engagierten Leichtathletik-Verein vom Niederrhein. Das hervorragend organisierte Sportfest nutzten Frederik Wehner und Julian Pulte, um ihre in der Vorwoche in Dortmund aufgestellten Bestleistungen nochmals zu steigern.

 

Frederik startete erneut über die 1500m-Distanz. Nachdem es beim Abschlusstraining bei über 30° nicht gut gelaufen war, ging er mit etwas Skepsis ins Rennen, zumal das Thermometer wieder 32° anzeigte. Als er sich aber nach 1000m immer noch sehr gut fühlte, setzte er sich sogar an die Spitze des gut besetzten, 11 Teilnehmer starken Feldes. Bis zur Zielgeraden führte er die Gruppe an und musste dann aber seinen Tempomacherdiensten etwas Tribut zollen. Mit der neuen persönlicher Bestzeit von 3:54.97min und Platz 5 war er dennoch hochzufrieden.

 

Die 5000m waren bei der Hitze die sicherlich härteste Herausforderung für die Läufer*innen an diesem Tag. Dennoch hatte sich Julian Pulte eine Bestzeit als Ziel gesetzt. Während einige Athleten den Wettkampf aufgrund der Hitze vorzeitig beendeten, spulte Julian in konstantem Tempo die 12 ½ Runden ab und belohnte sich mit neuer Bestzeit von 16:44.94min.

So

13

Jun

2021

Johanna Pulte nun auch mit WM-Norm über 3000m

Auch Frederik Wehner rennt beim Jump 'n' Run Meeting in Dortmund eine neue PB

Frederik Wehner und Johanna Pulte im letzten Sommer im Rahmen der Förderwettkämpfe der SG Wenden
Frederik Wehner und Johanna Pulte im letzten Sommer im Rahmen der Förderwettkämpfe der SG Wenden

Am späten Samstagabend hatte Johanne Pulte die nächste persönliche Bestleistung in der Tasche. Beim Sparkassen Jump 'n' Run Meeting, einem der ersten Wettkämpfe die nun für eine größere Anzahl an Athleten wieder zugängig sind, siegte sie über die 3000m-Strecke in 9:20,82min. Dabei konnte sie die zuletzt guten Trainingsergebnisse und die bei der DM am vergangenen Wochenende erworbenen Erfahrungen im Rennen gut umsetzen. Mit dieser Zeit unterbietet die junge Olperin auch die Norm für die U20-WM, die vom 17.- 22.August in Nairobi stattfinden wird. 

Neben der Chance auf die Teilnahme an der U20 Europameisterschaft hat das Ausnahmetalent nun auch diese Welttitelkämpfe im Visier. Über die Teilnahme entscheidet unter anderem der Bundestrainer.

 

Auch Frederik Wehner nutze die guten Bedingungen des Abends. Zwar fand sein Rennen über 1500m erst um 21:25Uhr statt, aber so war man immerhin vor möglichen hochsommerlichen Temperaturen sicher, die nicht bei allen Läufern leistungsförderlich sind. Im gut besetzten A-Lauf über 1500m kam er am Ende nach 3:56,39min ins Ziel und verbessert seine PB aus dem letzten Jahr um zwei Sekunden.

 

Johannas Bruder Julian hatte sich, angespornt von den tollen Leistungen seiner Schwester, vor einigen Wochen auch eine 16er Zeit über die 5000m-Strecke vorgenommen. Mit einer Leistungssteigerung von fast einer Minuten im Vergleich zum Vorjahr konnte er dies in Dortmund auf die Bahn bringen. Er benötigte 16:54,56min für die 12,5 Stadionrunden.

 

Die W45-Athletin Christl Dörschel, die in diesem Jahr in die nächste Alterklasse gewechselt ist, startete ebenfalls über 3000m. Mit 10:52,93min kann sie für den Wettkampfstart zufrieden sein. In der Frauenklasse belegte sie damit Platz 1.

 

Die kürzeste Strecke aller Wendener Teilnehmer absolvierte Alexander Lind. In 51,55sek gab er über 400m seinen Saisoneinstand.

 

SC

Mo

07

Jun

2021

Toller Einstand bei den Erwachsenen

Johanna Pulte belegt Rang 7 im 1500m-Lauf bei der Leichtathletik-DM

Johanna Pulte (Archivbild)
Johanna Pulte (Archivbild)

Am vergangenen Wochenende haben die Deutschen Meisterschaften der Stadion-Leichtathletik im Rahmen von "Die Finals 2021" stattgefunden.  Seit ein paar Jahren liegen die nationalen Titelkämpfe zahlreicher Sportarten an einem Wochenende und oft in einer Region. Dies erhöht die Attraktivität für Zuschauer und Fans vor Ort und auch vor den TV-Geräten, denn die Übertragung der 18 Sportarten bildete mit rund 25h das Hauptprogramm von ARD und ZDF an den Tagen vom 3. bis zum 6. Juni 2021. So konnte auch Randsportarten eine TV-Bühne geboten werden. Von Geräteturnen über Karate und Kanu-Polo bis hin zu Schwimmen und Tischtennis - kurz vor den olympischen Spielen ging es um die letzten Qualifikationen oder eine ernsthafte Leistungsüberprüfung im Wettkampf.

In diesem für sie ungewohnt großen Rahmen fand auch der 1500m-Lauf der Wendener Läuferin Johanna Pulte statt. Obwohl sie noch zu den U20-Athletinnen gehört, hatte sie im Vorfeld die Qualifikationsmarke für die Meisterschaften unterboten und stand mit namhafter Konkurrenz am Sonntagnachmittag an der Startlinie im Eintracht-Stadion in Braunschweig. Die Nervosität war ihr sogar bei den Bilder der TV-Übertragung anzusehen. "Sie war sehr nervös", bestätigt der Trainer Egon Bröcher und führt aus, dass Johanna aber gerade durch solche Rennen sehr viel an Erfahrung dazu gewinnen kann.

Bei kühlen und regnerischen Bedingungen entwickelte sich nach dem Startschuss ein klassisches Meisterschaftsrennen, bei dem das Feld der 13 Läuferinnen zunächst zusammen blieb. Erst auf der zweiten Rennhälfte und insbesondere in der letzten Runde wurde das Tempo forciert. Die späterer Siegerin Hanna Klein, die Deutschland auch schon bei Weltmeisterschaften vertreten hat, setzte sich von den beiden ebenfalls international startenden Konkurrentinnen ab. Als Siebte ging Johanna Pult auf die Zielgerade und konnte diesen Platz auch bis ins Ziel verteidigen. Ihre Zeit von 4:23,41min liegt nur knapp über der kürzlich aufgestellten persönlichen Bestleistung.

"Es war ein tolle Erfahrung! Eigentlich kenne ich die anderen Läuferinnen nur aus den Medien und jetzt waren wir zusammen auf dem Einlaufplatz unterwegs", beschreibt das Talent ihre Erfahrungen auf der großen Leichtathletik-Bühne.

 

Nach einer kurzen Erholungspause steht am kommenden Wochenende schon das nächste Rennen an. Bei einem Wettkampf in Dortmund soll auch die Qualifikationsnorm für die U20-EM und am besten auch die WM auf der 3000m-Distanz unterboten werden, damit die noch größere Leichtathletik-Bühne betreten werden kann. 

 

SC

Sa

05

Jun

2021

Deutsche Meisterschaften: Johanna Pulte im live-Stream verfolgen

Jonas Hoffmann bei der Triathlon DM am Start

An diesem Wochenende finden die Deutschen Meisterschaften der Stadion-Leichtathletik im Rahmen von "Die Finals 2021" statt. Seit ein paar Jahren liegen die nationalen Titelkämpfe zahlreicher Sportarten an einem Wochenende und oft in einer Region. Dies erhöht die Attraktivität für Zuschauer und Fans vor Ort und auch vor den TV-Geräten, denn die Übertragung der 18 Sportarten bildet mit rund 25h das Hauptprogramm von ARD und ZDF an den Tagen vom 3. bis zum 6.Juni 2021. So kann auch Randsportarten eine TV-Bühne geboten werden und jedem Sportinteressierten ist ein Blick ins Programm zu empfehlen: von Geräteturnen über Karate und Kanu-Polo bis hin zu Schwimmen und Tischtennis - kurz vor den olympischen Spielen geht es um die letzten Qualifikationen oder eine ernsthafte Leistungsüberprüfung im Wettkampf.

 

Auch die Triathleten veranstalten zur Zeit ihre Titelkämpfe. Jonas Hoffmann, der auch für die SG Wenden als Läufer unterwegs ist, war mit seinem Triathlon-Team TriFinish Münster in der Mixed Relay über die Super-Sprintdistanz (300m Schwimmen, 6,8km Radfahren und 1,5km Laufen) am Start. Im Team wurde bei einem Sieg der Konkurrenz aus Buschhütten der 15.Platz erreicht, aber Jonas hat noch eine weitere Chance: am Sonntag startet er um 9:45Uhr über die Sprintdistanz.

 

Am Sonntag steht auch das Rennen von Johanna Pulte bei den Leichtathletikmeisterschaften in Braunschweig an. Obwohl sie noch zur U20-Klasse gehört, hat sie die Qualifikation um bei den "Großen" mitlaufen zu können, locker geschafft. Sie trifft auf ein starkes Starterfeld, aber bereits bei der Laufnacht in Karlsruhe hat sie gezeigt, das sie gut mithalten kann. Es findet kein Vorlauf statt, sodass Johanna direkt im Finale steht. Das findet am Sonntag, 6.Juni um 15:30Uhr statt und ist beispielsweise über den Livestream der ARD oder ggf. auch im Hauptprogramm am TV zu verfolgen:

 

06.06. | Die Finals 2021: Turnen und Leichtathletik, ab 10 Uhr - Die Finals - sportschau.de

 

SC

 

Mo

31

Mai

2021

Frederik Wehner startet mit neuer PB in die Bahnsaison

Frederik Wehner (Archivbild) startet mit einer tollen Leistung in die Bahnsaison
Frederik Wehner (Archivbild) startet mit einer tollen Leistung in die Bahnsaison

Über die für ihn noch ungewohnte 3000 m Distanz startete am letzten Samstag Frederik Wehner bei der Merck Laufgala der TSV Pfungstadt, an der aufgrund der Corona Situation nur Athleten mit Kaderstatus und Berufssportler teilnehmen konnten. Nach den letzten Wochen mit Regen und empfindlicher Kühle waren rechtzeitig für diesen Wettkampf ideale Bedingungen mit Windstille und 19°C zur Startzeit am Abend gegeben.

Frederik hatte sich in Abstimmung mit seinem Trainer Egon Bröcher eine Zeit von 8:30min vorgenommen. Das war schon recht ambitioniert, da seine Bestzeit 9:11,84min aus der Vorsaison betrug. Zunächst war vom Veranstalter geplant, zwei Zeitläufe durchzuführen und der Athlet der SG sollte im langsameren Lauf starten. Dies wäre natürlich keine gute Voraussetzung für die angestrebte Zeit gewesen. Kurz vor dem Start erfuhr er jedoch, dass doch nur ein Lauf stattfinden sollte. Dies motivierte Frederik, denn nun konnte er unter anderem gegen den EM-Teilnehmer, Deutschen Meister und einen möglichen Olympia-Teilnehmer im Marathon Simon Boch von der LG Telis Finanz Regensburg antreten. In dem insgesamt hochkarätig besetzten Feld mit 21 Athleten lief Frederik Wehner ein couragiertes Rennen. Dabei hielt er sich strikt an die Vorgaben seines Trainers und lief gleichmäßige Rundenzeiten, um die anvisierte Zeit zu erreichen.

 

Zum Ende des Rennens und beflügelt von der Aussicht auf eine neue persönliche Bestzeit konnte Frederik noch seinen starken Endspurt ansetzen, zwei Läufer hinter sich lassen und so den 8. Platz in einer hervorragenden Zeit von 8:28,19min sichern. Mit dieser Zeit befindet er sich momentan in Deutschland unter den 10 besten U23-Läufern auf der 3000m -Distanz.

TW

So

16

Mai

2021

Johanna Pulte unterbietet die EM-Norm auch über die 1500m

Nächstes Rennen, nächste EM-Norm, nächster Kreisrekord, nächste persönliche Bestzeit…

Archivbild
Archivbild

...mit diesen Schlagworten könnte man den Ausflug von Johanna Pulte zur langen Laufnacht in Karlsruhe wohl gut beschreiben.

Auch die Traditionsveranstaltung der LG Region Karlsruhe fand am Samstag den 15.Mai 2021 unter besonderen Umständen statt. Die gesamte Veranstaltung war gut besetzt, denn zahlreiche Athleten sind bei wenigen angebotenen Rennen noch auf der Jagd nach Normen für die deutschen Meisterschaften, die bereits in drei Wochen stattfinden und selbstverständlich auch für die EM und Olympia.

 

So traf Johanna Pulte im 1500 m Hauptlauf der Frauen auf eine starke nationale und internationale Konkurrenz. Ihr erstes Rennen über diese Distanz in der laufenden Saison begann sie daher etwas zurückhaltend und beobachte das Feld. Eine Tempomacherin sorgte für eine schnelle Anfangszeit, die auf eine Zielzeit von 4:15min hinauslaufen sollte. Daher hielt sich die starke wendender Läuferin zunächst im zweiten Teil des Feldes auf. Doch zum Ende des Rennens konnte sie wie gewohnt beschleunigen und kam am Ende sogar auf Platz 6 ein. Die Zeit von 4:22,92min bedeuten eine neue persönliche Bestzeit und einen neuen Kreisrekord, den sie erneut ihrer Vereinskollegin Verena Schneider abnimmt. Gleichzeitig unterbietet sie mit dieser Zeit die U20-EM Norm für Tallin auch über die 1500 m Strecke. Nun wird sie, bzw. wird der Bundestrainer sich entscheiden müssen, denn über 5000 m hatte sie die Norm vor zwei Wochen ebenfalls geknackt.

 

SC

Mo

10

Mai

2021

Neue persönliche Bestzeit über 10km für Marco Giese

Sieg und Streckenrekord beim Elite-Straßenlauf in Neuenkirchen

Mit Streckenrekord im Ziel: Marco Giese
Mit Streckenrekord im Ziel: Marco Giese

Recht kurzfristig hatten sich die SG Athleten Marco Giese und Frederik Wehner dazu entschlossen am Sonntag am 10 km Elite-Straßenlauf in Neuenkirchen (nahe Osnabrück) teilzunehmen. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen waren nur knapp 30 ausgewählte Eliteläufer zugelassen und Trainer Egon Bröcher hatte die letzten Startplätze für die Beiden ergattern können.

Familie Kamp aus Mettingen, die schon häufiger mit im Trainingslager in Cuxhaven dabei war, hat den beiden Läufern netterweise eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten, sodass man am Sonntag ausgeruht an den Start gehen konnte.

Unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln war der Startschuss bereits um 10 Uhr am Morgen geplant. Alle Teilnehmer mussten dazu einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden war. Zudem gab es am Start eine vorgegebene Aufstellung, sodass ein Mindestabstand von 1,50 Metern garantiert wurde. Erst in den letzten 10 Sekunden vor dem Startschuss durften die Athleten an die Startlinie vorrücken.

Alle Läufer im Feld konnten Bestleistungen zwischen 30:20 und 33:40 Minuten aufweisen, davon sieben mit einer Bestzeit unter 31 Minuten. Ein Tempomacher war für eine angepeilte Durchgangszeit von etwa 15:10 Minuten nach 5 km angesetzt. Somit war ein schneller Rennverlauf garantiert.

Marco konnte direkt vom Start an vorne in der Spitzengruppe mitlaufen und hielt sich über weite Strecken an etwa dritter Position auf. Nach schnellen erst drei Anfangskilometern in etwa 9:03 Minuten, machten den Läufern zunehmend die ungewohnt warmen Temperaturen und der teils starke Wind auf der flachen aber windanfälligen Strecke zu schaffen, sodass der Tempomacher etwas langsamer werden musste und die 5 km-Marke nach etwa 15:15 Minuten passiert wurde.

Obwohl das Tempo etwas langsamer wurde, fielen aus der anfänglich etwa 10-köpfigen Spitzengruppe immer mehr Läufer raus oder mussten das Rennen sogar vorzeitig beenden.

Mit dem heftigen Temperaturumschwung hatte auch Frederik Wehner zu kämpfen, der nach sechs Kilometern mit Kreislaufproblemen zunächst eine Pause einlegen musste, sich aber dann doch noch bis zur Ziellinie durchkämpfte und das Rennen beendete. Seine Zielzeit von 36:57min hat daher sehr wenig Aussagekraft, da er schon in einigen Trainingseinheiten die gleiche Strecke teils vier Minuten schneller zurückgelegt hat.

An der Spitze deutete sich ein spannender Kampf um den Tagessieg an. Zwei Kilometer vor dem Ziel konnte Marco sich durch eine entscheidende Tempoverschärfung von der hochklassigen Konkurrenz (u.a. David Valentin, ehemaliger Deutscher Meister in der U23) absetzen und mit fünf Sekunden den Tagessieg einfahren. Zudem bedeutete die Zeit von 30:55 Minuten eine Verbesserung seiner Bestzeit um 35 Sekunden. Bei etwas besseren Wetterbedingungen sind hier sicher noch weitere Steigerungen zu erwarten.

 

 

Ein großer Dank geht an den Veranstalter Eintracht Neuenkirchen und Hauptorganisator Michael Karsch, die in den aktuell schwierigen Zeiten die Veranstaltung perfekt organisiert hatten.

 

MG

Sa

01

Mai

2021

Johanna Pulte wird Deutsche Meisterin über 5000m

Update

Bei den Deutschen Langstreckenmeisterschaften, die am 1.Mai unter besonderen Auflagen nur für Kaderathleten in Mainz ausgetragen wurden, hat sich die junge Läuferin aus Olpe in der Klasse U20 sehr überraschend den Titel über die 5000m- Distanz gesichert.

Johanna Pulte kann sich wieder die Goldmedaille umhängen
Johanna Pulte kann sich wieder die Goldmedaille umhängen

Noch vor einer Woche war der Start bei den nationalen Titelkämpfen ungewiss, da das Lauftalent mit den Nachwirkungen einer Verletzung kämpft. Doch von diesen Problemen hat sie auf den 12,5 Runden nichts mehr gespürt. In einem taktisch klugen Rennen hielt Johanna Pulte sich immer in der Spitzengruppe auf, die in der ersten Rennhälfte auch noch aus zahlreichen Athletinnen bestand. Nach 10:06min passierten sie die 3km-Marke und steigerten ihr Tempo kontinuierlich, sodass zwei Runden vor Schluss nur noch fünf Läuferinnen zusammen waren. Dieser Rennverlauf kam der Wendenerin sehr entgegen, da dies ihr erstes Rennen über die 5000m-Strecke war. "Sie war im Vorfeld etwas unsicher, aber im Verlauf des Rennens merkte sie, dass es gut läuft", beschreibt der stolzer Trainer Egon Bröcher die Geschehnisse um das Rennen herum. Als die Glocke die Athletinnen auf die letzte Runde schickte, war Johanna an Platz 2 unterwegs. Etwa 250m vor dem Ziel überholte sie ihre Konkurrenz und packte ihre Spurtqualitäten aus. Die Uhr blieb nach 16:29,89min stehen.

Mit dieser fantastische Zeit stellt sie über die 5000m auch einen neuen Kreisrekord über alle Altersklassen hinweg auf. Sie löst ihre Vereinskollegin Verena Dreier (jetzt Schneider) mit ihrer bis dato gültigen Marke von 16:53,2min ab.

"Damit habe ich keinesfalls gerechnet", zeigt sich die Siegerin überglücklich.

Mit diese hervorragende Leistung unterbietet die 18-Jährige zudem die Norm von 16:45min für die U20-EM, die im Juli in Tallin stattfinden soll. Die Qualifikationsmarke für die Weltmeisterschaft dieser Altersklassen, die für den August in Kenia angesetzt sind, verpasste das Lauftalent nur knapp um 3 Sekunden. 

Herzlichen Glückwunsch, Johanna!

 

 

Das Rennen und weitere Läufe der DM können in der Aufzeichnung des live-Streams angesehen werden:

DM 10.000 Meter 2021 Mainz live | leichtathletik.de

 

 

Ein guter Bericht zum Rennen von Johanna ist auch auf dem regionalen Laufportal Laufen57 zu finden: 

Johanna Pulte spurtet zum nächsten DM-Titel - Laufen57

 

 

SC

 

Fr

12

Mär

2021

Jahreshauptversammlung 2021 (virtuell)

Satzungsgemäß findet auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung der SG Wenden e.V. statt. Die Versammlung wird in diesem Jahr, aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen, virtuell stattfinden. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2021
Einladung JHV 2021.pdf
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So

28

Feb

2021

Rückblick: SG Athleten in den Bestenlisten 2020

Wehbach Anfang 2020: Das Ergebnis bedeutet für Lukas Platz 1 in der FLVW Bestenliste des vergangenen Jahres
Wehbach Anfang 2020: Das Ergebnis bedeutet für Lukas Platz 1 in der FLVW Bestenliste des vergangenen Jahres

An diesem und am vergangenen Wochenende fanden mit dem Lauf in Wehbach und Niederfischbach die ersten Rennen des Ausdauer-Cups 2021 statt - virtuell, versteht sich von selbst…

Im letzten Jahr war das Rennen auf der alten Bahntrasse in Niederfischbach eines der letzten, die hier in der Region noch unter "vor-Corona-Bedingungen" stattfinden konnten.

Beim Auftakt in Wehbach Ende Januar 2020 war es ebenfalls noch normal verlaufen, insbesondere auch in Bezug auf die starken Leistungen der SG Athleten (hier noch einmal nachlesen).

Einen besonderen Stellenwert nimmt dieser Wettkampf im Nachhinein für Lukas Steinseifer ein, der sich mit seiner Zeit von 17:45min auf Platz 1 der FLVW-Bestenliste für 2020 in der U18 im 5km Straßenlauf gesetzt hat. Dabei wird er zeitgleich mit dem zweitplatzierten Athleten der LG Brillux Münster geführt. Leider konnte Lukas seine starke Form, die er sich durch konsequentes Wintertraining erarbeitet hatte, in den folgenden Monaten nicht bestätigen: zuerst hat die Corona-Pandemie alle Wettkämpfe verhindert und dann laborierte der Schüler lange an verschiedenen Verletzungen.

 

Zwar haben im vergangenen Jahr nicht allzu viele Wettkämpfe stattfinden können, aber man findet dennoch drei weitere Athleten aus dem Nachwuchsbereich in den Bestenlisten.

Die deutsche Meisterin Johanna Pulte führt die FLVW Liste über 1500m und 3000m an. Auch im nationalen Vergleich ist sie vorne mit dabei. In der DLV-Liste führt sie ebenfalls die 3000m-Konkurrenz an und über 1500m belegt sie auch noch den 3.Platz. Ihr Freund Frederik Wehner erreicht mit 2:33,20min über die 1000m in der U23 Platz 6 im nationalen Vergleich aller erbrachten Ergebnisse. In den FLVW-Listen ist er in der U23 über 800m, 1500m und 3000m gelistet.

 

Alexander Lind findet sich in der FLVW-Bestenliste über die 100m (Platz 12), die 200m (Platz 11) und die 400m (Platz 4).

 

Auch im Erwachsenenbereich gibt es zahlreiche Einträge von SG Athleten, schaut mal rein: FLVW-Bestenliste 2020

 

SC

So

21

Feb

2021

Feldenkraiskurse 2021

Feldenkraiskurse finden auch im Jahr 2021 online statt

 

Weitere Informationen unter Feldenkrais 

So

24

Jan

2021

Unsere Nominierten bei der WP-Sportlerwahl - Teil 5

Heute mit der Deutschen Meisterin der U18 Johanna Pulte

Die einzige Frau in der Reihe der Nominierten aus den Reihen der SG Wenden ist Johanna Pulte. Aber man könnte durchaus sagen, dass sie die Leistungen der männlichen Konkurrenz ein wenig in den Schatten stellt. Die junge Läuferin aus Olpe hat das Jahr 2020 zu ihrem Jahr gemacht und trotz der wenigen Wettkämpfe zahlreiche Bestleistungen aufgestellt und Titel gesammelt. Sie nimmt unter anderem eine Gold- und eine Silbermedaille von Deutschen Jugendmeisterschaften mit nach Hause und ist daher nur folgerichtig für die Auszeichnung als beste Sportlerin vorgeschlagen. Trotzdem kommt die Nominierung für sie ein wenig überraschend…

 

Das ist meine erste Nominierung bei der WP-Wahl. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht darüber nachgedacht, dass ich theoretisch für so etwas nominiert werden kann. Als ich das erfahren habe, hab ich mich auf jeden Fall sehr gefreut. 

 

 

Im letzten Jahr haben ja nicht so viele Wettkämpfe stattgefunden. Aber wie ein Blick ins SG Archiv auf der Homepage zeigt, hast du von der Hallensaison angefangen stets starke Leistungen abgeliefert. Was war für dich das Highlight? 

Als ich die Silbermedaille bei den deutschen Crossmeisterschaften in Sindelfingen errungen habe, war das ein wirklich tolles Highlight, da ich eigentlich nur mit der Einstellung da gestartet bin, einfach eine möglichst gute Platzierung zu erreichen. Aber das es gleich die Silbermedaille wird, damit hab ich wirklich nun nicht gerechnet. Ich war zwar vorher schon gute Leistungen in der Halle gelaufen, aber die Belastungen beim Cross sind nochmal was ganz anderes. Zumal ich in dem Herbst davor auch länger verletzt gewesen war und ich nicht abschätzen konnte, ob mir nicht doch die nötige Grundlage fehlt.

Das aller größte Highlight waren dann aber ganz eindeutig die Deutschen Meisterschaften in Heilbronn, wo ich über die 3000m als Meisterin zurückkehren konnte. Das Gefühl war unbeschreiblich.

Möchtest du deinen Titel verteidigen?

 

 

Ich bin ja in dieser Saison im ersten Jahr der U20. Da habe ich mir schon das Ziel gesetzt, möglichst weit vorne mitzulaufen. Allerdings ist die Vorbereitung aktuell etwas holprig, weil ich bis kürzlich noch eine langwierige Verletzung in der Leiste hatte. Ich bin jetzt noch nicht allzu lange im „schnelleren Training“ wieder dabei. Daher läuft das Tempotraining leider auch noch nicht ganz so flüssig, wie ich gerne hätte. Aber ich freue mich, wenn ich jetzt wieder ohne Beschwerden trainieren kann.

 

Gibt es denn da eine Einheit, die du besonders gerne machst?

 

Eine ganz konkrete Lieblingseinheit habe ich nicht, aber ich habe jetzt in der Verletzungszeit überwiegend nur alternativ trainiert und ich muss ehrlich sagen, dass die Motivation bei Laufeinheiten deutlich höher ist! Das Alternativtraining wird längerfristig irgendwann etwas öde...

 

 

Du bist seit 2017 in der SG und warst aber auch vorher schon mal in der Leichtathletik aktiv. Wir können problemlos festhalten, dass du schon einige Laufkilometer an Erfahrung hast. Was rät denn eine deutsche Meisterin ihrer Klasse einem absoluten Laufanfänger?

 

Moderat anfangen und nach der Zeit langsam steigern. Das habe ich jetzt nach der Verletzung auch wieder so gehandhabt. Außerdem sollte man sich realistische Ziele setzen. Kleine Trainingserfolge machen glücklich, stolz und motivieren ;)

 

Noch dazu: Mit Trainingspartnern zu trainieren macht auch doppelt so viel Spaß.

Vielen Dank für das kleine Interview. Möchtest du unseren Lesern zum Abschluss noch was sagen…

  

 

Ich fühle mich bei der SG Wenden sehr wohl und liebe es dort mit meinen Trainingskollegen zusammen zu trainieren. Ich hoffe auch sehr dass dies möglichst bald wieder ohne Einschränkungen möglich ist.

 

SC

Sa

23

Jan

2021

Unsere Nominierten bei der WP-Sportlerwahl - Teil 4

Jörg Heiner vervollständig unsere kleine Interviewreihe bei den Männern. Der erfolgreiche Athlet ist nicht nur auf der Laufstrecke erfahren, sondern mit der mittlerweile fünften Nominierung auch im Bereich der WP-Sportlerehrung ein "alter Hase". Allein das unterstreicht das langjährige und außergewöhnliche Niveau des Olper Läufers.

 

Aber in diesem Jahr war der mehrfache deutsche Meister schon etwas überrascht…

 

Ich freue mich sehr über die Nominierung, insbesondere da ich ja keinen "richtigen" Wettkampf gelaufen bin oder Titel erlangt habe. Aber ich war mit einigen Artikeln in der lokalen Presse präsent und habe natürlich auch nicht auf dem Sofa gelegen.

 

 

Sondern? Was waren deine sportlichen Highlights in diesem Jahr?

 

 

Ich habe bei der virtuellen Challenge "Road to Madeira" der EMA (European Masters Athletics) mitgemacht und einen Halbmarathon bestritten. Der Wettkampf war als Vorbereitung und Motivation für die EM, die Ende Oktober stattfand, gedacht. Da bin ich im Alleingang auf einem vermessenen Kurs 1:14:06h gelaufen und habe damit in der M45 europaweit den ersten Platz belegt. An der EM habe ich dann trotz dieser guten Ausgangslage nicht teilgenommen. Das kam aufgrund der Corona-Pandemie für mich nicht in Frage, wo alle Welt von Vermeidung von unnötigen Reisen usw. sprach. 

Du hast dich auch neben dem Platz , wie ein Fußballer sagen würde, sportlich engagiert. Das konnte man auch in den Medien verfolgen.

 

Genau, die WDR Lokalzeit hat über den Aufbau der Laufschule Sauerland berichtet. Das Projekt liegt mir sehr am Herzen, auch wenn es durch Corona ein bisschen ins Stocken geraten ist. Aber wir konnten viele Läuferinnen und Läufer erreichen und motivieren. Gerade in diesen Zeiten ist es gut etwas für die eigene Fitness und das Immunsystem zu tun. Der Laufsport ist da ideal.

 

 

Du würdest also besten Gewissens Werbung für den Laufsport machen, auch jetzt im Winter?

 

Natürlich! Als Anfänger sollte man natürlich entsprechend langsam beginnen. Man sollte am Anfang nicht zu schnell laufen oder zu weit und nicht zu viel wollen. Laufen kommt nicht nur vom Laufen. Ergänzende Übungen zur Koordination und Stabilisation, andere Sportarten und Regeneration gehören auch dazu.

 

Und das klappt bei dir auch noch nach all den Jahren des leistungsorientierten Sports?

 

Sicher ist es manchmal schwierig sich permanent auf hohem Level zu motivieren. Allerdings...ich liebe die Bewegung, die Natur!

Das Laufen ist eine Art Meditation und der Angang wurde, im Laufe der Jahre, wesentlich gelassener. Das bringt zusätzliche Entspannung in das Thema…

 

 

Ein entspannter Angang ist sicherlich auch mit Blick auf die kommende Saisonplanung hilfreich. Wie schätzt du die Lage ein?

 

Dieses Jahr habe ich die konkreten Planungen hinten angestellt.

Zu unsicher sind die gesamten Starts. Ich rechne mindestens bis Mai. Und auch dann wird es zunächst nicht viel geben und wenn, macht das Spaß ?

Zudem erhole ich mich gerade von ein paar Wehwehchen, die ich mir bei Sturz auf Eis zugezogen hatte. Daher also vielleicht noch der ergänzende Hinweis an die die Laufanfänger… Meidet Eisplatten!

 

 

Archivbild: Halbmarathon DM 2019
Archivbild: Halbmarathon DM 2019
Archivbild: EM 2018
Archivbild: EM 2018

Fr

15

Jan

2021

Unsere Nominierten bei der WP-Sportlerwahl - Teil 3

Jonas Hoffmann komplettiert in unserer kleinen Vorstellungsrunde die Mitglieder der Cross-Mannschaft. Der Triathlet startet seit 2019 bei Laufwettbewerben für die SG Wenden. Der Fokus liegt aber ganz klar beim Triathlon, wo er in der Bundesliga für Trifinish Münster am Start ist. Mit zwei weiteren Disziplinen und ergänzendem Athletiktraining ist sein Leben auf den Sport ausgerichtet. Allerdings kann er aktuell wegen der geschlossenen Hallenbäder nicht an seiner schwächsten Disziplin, dem Schwimmen arbeiten:

 

Das ist nicht ganz so optimal, aber ich will das Beste aus der Situation  machen. Im Moment versuche ich im Radfahren und Laufen ein neues Level zu erreichen. Hinzu kommt, dass ich sehr gerne Skilanglauf mache und durch den kürzlich gefallenen Schnee im Sauerland nun alternativ auf den Ski trainieren kann. Da nicht absehbar ist, welche Rennen stattfinden werden, habe ich keine konkreten Ziele und versuche erstmal eine gute Grundlage zu legen.

 

 

Grundlagentraining klingt eintönig… Gibt es auch eine Einheit, die du empfehlen kannst.

 

Es gibt sehr viele schöne Trainingsinhalte. Im Winter mache ich zur Abwechslung des umfangreichen Grundlagentrainings besonders gerne Bergläufe: Einlaufen, Koordination, Steigerungen, 15x300m intensiv bergauf rennen und bergab als Pause locker wieder runter traben, auslaufen. Fertig!

 

 

Das wäre auch was für deinen Nachbarn, wenn der mit dem Laufen anfangen möchte?

 

 

Ne, vielleicht sowas nicht direkt zum Start. Ganz wichtig ist erstmal Spaß am Laufen zu haben und sich nicht von der Uhr verrückt machen zu lassen und lieber erstmal auf das Gefühl hören. Zudem finde ich es wichtig, dass man für eine gute Grundlage erstmal locker läuft und nicht zu intensiv. Wer bei einem lockeren Lauf nur 30s/km über seinem Wettkampftempo unterwegs ist, läuft nicht wirklich locker. Einen Dauerlauf bereite ich dann gerne mit ein paar schnelleren 100m Läufen, bei denen ich mich auf eine saubere Technik konzentriere, nach. Eine gute Regel für das Training ist sicherlich viel locker und ab und an richtig schnell, anstatt immer „nichts Halbes und nichts Ganzes“.

Kommen wir zum eigentlichen Thema. Du bist mit dem Cross-Team bei der Sportlerwahl nominiert. Ist es deine erste Nominierung?

 

Es ist meine erste Nominierung bei der WP-Wahl im Kreis Olpe. In den letzten Jahren war ich mehrfach bei der WP-Wahl des Kreises Siegen-Wittgenstein dabei und wurde dort auch 2018 Sportler des Jahres. Über die Nominierung freue ich mich sehr, aber war nicht überrascht, da wir als Team ein gutes Rennen bei der Cross DM gezeigt haben.

 

 

War die Cross DM auch dein Highlight im letzten Jahr? Viel hat dann ja nicht mehr stattgefunden…

 

Der Vizemeistertitel mit dem Team war sicherlich der größte Erfolg. Ein weiteres persönliches Highlight war aber auch das Triathlon Bundesliga Rennen in Saarbrücken mit meinem neuen Verein Trifinish Münster, bei dem ich um 2s die schnellste Laufzeit verpasst habe und vielleicht meine stärkste Laufleistung bisher abrufen konnte.

In Erinnerung bleibt auch der Rennabbruch bei der Challenge Davos. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag ich bei meiner ersten Mitteldistanz in einem stark besetzten Profifeld aussichtsreich im Rennen und war in unmittelbarer Nähe des früheren Ironman Hawaii Siegers Sebastian Kienle.

 

 

Du hast eben schon die unsichere Lage in Bezug auf die kommende Saison abgesprochen. Gibt es abgesehen von den Wettkämpfen noch etwas, vorauf du dich sportlich freust, wenn es wieder möglich ist?

 

Das ist ganz klar gemeinsames Training. Auch wenn wir aus Ausdauersportler ja fast in einer Luxussituation sind. Gemeinsame Radausfahrten in einer Gruppe oder auch das Training auf der Bahn in Wenden. Das kenne ich so auch von keiner anderen Trainingsgruppe, dass sich beim Tempotraining immer angefeuert und motiviert wird. Da ist teilweise eine bessere Stimmung als bei dem ein oder anderen Wettkampf.

 

Nicht unerwähnt bleiben sollte da sicherlich auch die einzigartige Weihnachtsfeier und ich hoffe, dass wir dieses Jahr wieder zusammen am Ende einer erfolgreichen Saison feiern können.

Sieg beim Silvesterlauf 2019 in Innsbruck
Sieg beim Silvesterlauf 2019 in Innsbruck

 

 

 

 

SC

Mo

11

Jan

2021

Unsere Nominierten bei der WP-Sportlerwahl - Teil 2

Frederik Wehner bei der Cross DM
Frederik Wehner bei der Cross DM

Frederik Wehner ist als Mitglied im Cross-Team nominiert. Nachdem sich bei den Titelkämpfen im März Simon Huckestein und Jonas Hoffmann weiter vorne im Feld einsortiert hatten, kämpfte der 20-Jährige mit Raul Valero Gallegos und dem routinierten Crossläufer Christian Biele um den dritten Platz im Team. Da er noch nie eine solch lange Cross-Distanz gelaufen war, ging er das Rennen bedacht an und konnte sich zum Ende steigern. Sein 22.Platz bei der DM ist noch höher einzustufen, da er rund 500m vor dem Ziel einen Schuh im mittlerweile knöcheltiefen Matsch verlor und auf Socken das Rennen beenden musste. 

Auch im weiteren Verlauf der etwas unrhythmischen Saison bewies er mehrfach sein neues Niveau und zeigt sich in unserem kleinen Interview deutlich enttäuscht, dass er sich nicht bei weiteren Wettkämpfen und Meisterschaften präsentieren könnte:

 

 

Es haben ja leider im Sommer keine Meisterschaften für mich stattgefunden: Westfälische, NRW oder die Deutschen U23 Meisterschaften, alles wurde abgesagt. Von daher ist der Vize-Titel mit der Mannschaft im Cross diesbezüglich mein absolutes Highlight des vergangenen Jahres. Von der sportlichen Leistung her stufe ich die meine Verbesserung der 1500m Bestzeit um acht Sekunden noch höher ein. Vor diesem Rennen hatte ich einige Wochen immer wieder große Probleme im Training und musste Einheiten abbrechen. Da wirkt dann so eine Steigerung immer wie ein Befreiungsschlag. 

Mit dieser neuen Bestzeit von 3:58,40min bist du nah an der Norm für die U23 DM gewesen. Wie siehst du deine Chancen in der kommenden Saison?

 

Ich möchte auf jeden Fall die U23 DM Norm über 1500m und auch über 5000m angreifen. Auch die 3000m Hindernis habe ich mal ins Auge genommen. Und dann hoffe ich auch auf die Hallenmeisterschaften. Das Training läuft gut und verletzungsfrei, weshalb ich insgesamt optimistisch auf das kommende Jahr blicke.

 

 

Stichwort Training: Hast du im Moment eine Lieblingseinheit?

 

 

Am meisten Spaß habe ich gerade bei Tempowechselläufen an der Schwelle, bzw. etwas drunter. Das war lustigerweise im vergangenen Winter noch eine echte Hasseinheit. Aber sowas habe ich mittlerweile gar nicht mehr, weil ich immer den Sinn dahinter im Kopf habe. Allerdings machen die Alternativeinheiten dann doch nicht ganz so viel Spaß wie das reine Laufen…

Wintertraining
Wintertraining

Du bist bei der WP-Sportlerwahl (Abstimmung hier) nominiert. Warst du überrascht?

 

Wir sind ja mit der Cross-Mannschaft aufgestellt. Daran hatte ich gar nicht gedacht, deshalb war ich schon ein bisschen überrascht. Es ist auch meine erste Nominierung, was mich daher umso mehr freut. Zu den Zielen für 2021 könnte man auch noch hinzufügen, mit dem Team bei der Cross DM wieder was abzuräumen.

 

Du bist seit 2016 in der SG Wenden, warst aber vorher schon in der Leichtathletik aktiv. Was kannst du einem Lauf-Anfänger mit auf den Weg geben, der vielleicht jetzt zum neuen Jahr sportlich aktiver werden möchte?

 

Man sollte auf jeden Fall die Laufumfänge langsam steigern, sonst ist man auf einem direkten Weg in eine Verletzung. Auch mal alternativ trainieren, auch wenn es nicht so viel Spaß macht.

Außerdem sollte man sich ein Ziel setzen, das motiviert.

Und: Sucht euch einen Verein! Das macht Spaß und man lernt neben coolen gleichgesinnten Leuten meist auch noch eine Menge über das Training an sich.

 

An der Stelle, mit einem Augenzwinkern: Nur ein Verein kann den besten Trainer haben und das ist die SG Wenden ;)

 

 

 

SC

Sa

09

Jan

2021

Unsere Nominierten bei der WP-Sportlerwahl - Teil 1

Selbst wenn durch die Corona- Pandemie im vergangenen Jahr weniger Sportereignisse stattgefunden haben, so war es dennoch ein sportreiches Jahr: Wandern, Joggen, Laufen, Radfahren - viele Menschen nutzen die Möglichkeit sich an der frischen Luft zu bewegen.

Und auch die leistungsorientierten Sportler fanden nach einigen Wochen der Trainingsumstrukturierung wieder neue Ziele. Während die meisten Teamsportarten wie Fußball oder Handball abrupt die letzte Saison beenden und die "Sieger" am grünen Tischer ermitteln mussten, hatten die heimischen Leichtathleten etwas mehr Glück. Im Sommer konnten einige lokale Wettkämpfe und für die Top-Athleten sogar nationale Meisterschaften ausgetragen werden. Dies zeigt sich insgesamt auch beim Kreis der Nominierten der WP-Sportlerwahl 2020.

 

Die SG Wenden freut sich, dass es vier Nominierungen für uns gibt. Wir werden die Sportlerin und die Sportler in den nächsten Wochen hier ein bisschen vorstellen und freuen uns über eine rege Teilnahme an der Abstimmung.

 

Sportlich fair möchten wir auch allen anderen Normierten viel Erfolg bei der Wahl wünschen und schließlich ist allein die Nominierung schon eine Auszeichnung für sich!

Hier geht es zur Abstimmung:

Klick

Los geht`s mit Simon Huckestein, der als Mitglied des Crosslauf-Teams und als Einzelsportler nominiert ist.

Simon ist schon seit 24 Jahren in der Leichtathletik aktiv. Zu seinen größten Erfolgen gehören wahrscheinlich die Berufung in die Nationalmannschaft und der Vize-DM-Titel in der Jugend. Auch der DM -Titel mit dem Crosslauf-Team gehören dazu, selbst wenn das Rennen an sich nicht zu den besten 30 seiner Karriere gehört, wie er selbst zugibt. "Aber dieses Team-Feeling ist einfach unschlagbar!"

Nach verletzungsbedingten Problemen hat er über das Radfahren als Alternativtraining zum Triathlon gefunden und startet dort eine zweite Karriere, die sich auch positiv auf seine reine Lauf-Performance auswirkt. Wer mehr über diesen "Sportartwechsel" erfahren möchte, sollte unbedingt auf dem neuen Blog www.pea-athlete.de von Simon und Rebecca Huckestein vorbeischauen.

 

 

Mit einen kleinen Interview blicken wir auf das letzte Jahr zurück, nehmen euch mit ins aktuelle Training von Simon und wagen einen Ausblick auf die nächste Saison:

 

Was war dein sportliches Highlight im Jahr 2020?

 

Mein bestes Resultat war das 3000m Rennen auf der Bahn in Wenden. Meine zweitschnellste je gelaufene Zeit, einen Tag nach unserem Rennradurlaub in den Alpen. Das war schon besonders schön, vor allem da viele gute Freunde an der Strecke standen. Dann meine 5000m Bestzeit außer Konkurrenz bei den Hessischen Meisterschaften in Friedberg. Ich wollte unbedingt unter 15min bleiben, fühlte mich im Vorfeld und auch auf dem ersten Kilometer noch nicht besonders gut. Dann lief es aber von Runde zu Runde besser. Am Ende war es ein gleichmäßig gesteigerter Lauf den ich mit 14:44min in neuer PB ins Ziel brachte.

Bilder vom 3000m- und 5000m-Lauf:

Wie läuft das Training im Moment? Hast du konkrete Ziele für das nächste Jahr?

 

Seit Dezember werde ich von dem professionellen Triathlontrainer Mario Schmidt-Wendling aus Frankfurt trainiert. Mein Training im Laufen und Radfahren ist nun sehr viel weniger hart als bisher, dafür stehen jede Woche 10-12 "alternative" Einheiten auf dem Programm. Das bedeutet viel Blackroll, Stretching, Mobility, Stabilisationstraining, Fußgymnastik und Zugseil-Übungen. Hierdurch bin ich komplett schmerzfrei geworden und fühle mich wirklich grandios.

Nachdem ich kurz enttäuscht war dass es im November keinen 10km Lauf in Wenden und keine Westfälischen Crossmeisterschaften gab, habe ich eine damals wirklich nötige Pause eingelegt, neue Ziele für 2021 gefasst und bin so motiviert wie lange nicht.

Die Ziele für 2021 haben einen klaren Schwerpunkt auf Triathlon und Duathlon. Höhepunkt soll die Duathlon-EM der Profis über die Mitteldistanz in Alsdorf am 15.08.2021 werden. Das ist übrigens das Kirmes-Wochenende. An dem Sonntag bei Lago da Pedra als Europameister abdancen wäre sehr geil :-)

Läuferisch will ich im Crosslauf zeigen was ich kann. Hoffentlich gibt es im März die DM.

 

 

Dein Training ist also in den letzten Wochen nochmal abwechslungsreicher geworden. Hast du denn ganz allgemein eine Lieblingseinheit oder etwas, was du absolut gar nicht magst?

 

Im Moment liebe ich samstags meine 3-4h MTB Tour. War zuletzt zwar ziemlich frisch und matschig, aber der Fun-Faktor ist enorm. Hasseinheiten habe ich keine - ich freu mich wirklich auf alles was im Plan steht. Es ist ein großes Privileg so viel Sport machen zu können.

 

 

Also ist es kein Problem für dich, auch nach so vielen Jahren im leistungsorientierten Sport weiter täglich und konsequent dein Training durchzuziehen? Oder musst du dich besonders motivieren?

 

Der Anspruch alles rauszukitzeln und jeden Tag etwas besser zu werden ist die größte Motivation. Außerdem mag ich es, fit zu sein und Rennen meinen Stempel aufdrücken zu können. Um einen Rennplan sauber durchziehen zu können muss man voll auf der Höhe sein.

 

 

Apropos Rennen und Wettkampferfolge: Du bist bei der WP-Sportlerwahl als Einzelsportler und im Team nominiert. Ist es deine erste Nominierung und warst du überrascht?

 

Tatsächlich war ich schon oft bei der Sportlerwahl nominiert, ich weiß nichtmal wie oft. Das ist immer eine große Ehre. Die allererste Ausgabe konnte ich sogar als Sportler des Jahres für mich verbuchen.

Überrascht? Definitiv dass es das Format in diesem Jahr gibt - über die Nominierung dann weniger. Ich habe bei den wenigen Rennen immer gut geliefert und war da als es darauf ankam. Läuferisch war es meine beste Saison der letzten 10 Jahre.

 

 

In der aktuellen Situation bleibt den meisten Leuten ja nur das Laufen als Individualsport. Wenn dich ein Arbeitskollege oder Nachbar anspricht, ob du als erfahrener Athlet einen guten Tipp zum Laufstart hast, was kannst du ihm mit auf den Weg geben?

 

Nicht zu viel auf einmal wollen, lieber mehrere kurze Einheiten machen und die Sache langsam angehen. Der stete Tropfen höhlt den Stein.

 

 

Wahrscheinlich hörst du auch oft "Ihr seid ja bekloppt! So viel Sport…"

 

Der wahre Grund warum wir Sportler so viel trainieren ist unsere große Vorliebe für gutes Essen. Meine Schwäche für Erdnussbutter ist unter anderem sehr ausgeprägt. Letztes Jahr im Trainingslager auf Malle hat der 1kg Topf leider nicht für 10 Tage gereicht (habe aber natürlich Rebecca auch ein wenig abgegeben ;-)).

 

 

 

SC

Do

31

Dez

2020

Jahresrückblick der Leichtathleten - Teil 2

Mitte Mai fanden dann wieder die ersten Einheiten auf dem Wendener Sportplatz statt. Trainer Egon Bröcher hatte die Athleten in mehrere Kleingruppen und auf zwei Tage verteilt. Ständig wurde der 1,5m-Abstand eingehalten, sodass nur die Bahnen 1 und 3 belaufen werden konnten. Außerdem erfolgte eine regelmäßige Handdesinfektion und über die Teilnehmer wurde genau Buch geführt… Welch ein Aufwand! Aber die Freude war groß. Selbst wenn die Athleten auch vorher schon Kontakt gehabt hatten, Nachbarn und Freunde mal eine Runde gemeinsam im Wald gedreht hatten, so wurde das richtige SG-Flair erst wieder auf dem Platz spürbar. Strahlende Gesichter, so weit man blickte. Ein herzlicher Empfang, auch ohne sich „zu herzen“. 

Ende Juni konnte dann die „late-season“ der SG eingeläutet werden. Am 23. Juni fand ein interner Test-Wettkampf über 5000m auf der Rundbahn in Wenden statt. In akribischer Vorarbeit wurden zuvor die sich ständig ändernden Vorschriften gesichtet und in einem auf die Gruppe und die Sportanlage passendenden Konzept zusammengefügt: Erfassung der Kontaktdaten am Eingang, gekennzeichnete Wege, abgetrennte Aufenthalts- und Aufwärmbereiche, Desinfektionsmittel, … Ein großes Dankeschön geht dabei an Egon Bröcher und Laura und Daniel Jacob, den gesamten Vorstand der SG und die freiwilligen Helfer für die Zeitnahme! 

Nach der erfolgreichen Durchführung dieses Wettbewerbs fanden etwa einen Monat später die „Regio-Läufe“ und ein Kader-Förderwettkampf mit Rahmenprogramm auf der Sportanalage in Wenden statt. Die Athleten – beim Förderwettkampf kamen sie aus ganz NRW – nutzen die seltene Rennchance und lieferten tolle Ergebnisse vom Sprint (Alex Lind verpasste über 100m nur knapp die Quali für die DM), über 3000m (neue persönliche Bestzeit für den lange verletzten Marco Giese) und 5000m. Besonders zu erwähnen ist hier auch noch die Leistungsentwicklung von Frederik Wehner, der in seinem ersten Jahr in der Klasse U23 mit einigen neuen Bestleistungen (u.a. 3:58,40min über 1500m) auftrumpfen konnte. 

Bilder vom Förderwettkampf

Johanna gewinnt bei der Jugend-DM die Goldmedaille (Artikel hier

Parallel zu den spärlich gesäten realen Rennen nahmen viele Läuferinnen und Läufer auch an virtuellen Veranstaltungen teil. So konnte der 17. Siegerländer Firmenlauf, erweitert um die „ABSOLUTE RUN Firmenmeisterschaft“ von Neuzugang Raul Valero Gallegos zeitgleich mit Vereinskollege Jonas Hoffmann gewonnen werden. Bei den Frauen gingen die Plätze 2 bis 4 an Judith Hacker, Steffi Osthoff und Christl Dörschel. Einige Rennen des Ausdauer-Cups konnten ebenfalls virtuell absolviert werden, doch aus Sicht der SG Wenden wurde im September schon der Entschluss gefasst, dass man den zur Serie gehörenden Südsauerlandlauf gerne als realen Wettkampf durchführen möchte. Erneut wurden Pläne entwickelt und am Ende sollten je drei Rennen über 5000m und 10000m auf der Rundbahn in Wenden stattfinden. Das erfolgreich erprobte Konzept des Sommers war auch schon an die erwarteten anderen Witterungsbedingungen angepasst worden, als es dann erneut wieder ziemlich schnell ging und genau eine Woche vor dem Rennen die aktuellen Einschränkungen solche sportlichen Wettkämpfe unmöglich machen. Somit endete das Wettkampfjahr für die meisten SG-Athleten sehr abrupt, aber wer hätte im April überhaupt gedacht, dass es ein Wettkampfjahr geben würde?

Normalerweise nimmt auch ein Blick über den sportlichen Tellerrand hinaus immer Platz im Jahresrückblick ein. Aus gegebenen Gründen fällt der in diesem Jahr sehr kurz aus. Anfang Februar konnten Jörg Heiner (Platz 1), Judith Hacker (Platz 2) und das Berglauf-Team mit Fabian Jenne, Nils Schäfer und Tobias Lautwein (Platz 5) bei der WP-Sportlerehrung abräumen. 

Die Kreis-Sportlerehrung, die für den 13.März angesetzt war, wurde schon abgesagt.

Ende Februar fand noch der beliebte sportliche Kinderkarneval in der Westerberghalle in Wenden statt. Im März konnte in der Jahreshauptversammlung das langjährige, engagierte Vorstandsmitglied Kunibert Rademacher in den „Vorstandsruhestand“ verabschiedet werden. Henning Grüne übernimmt den Posten als 2. Vorsitzender der SG. 

Das Trainingslager über die Ostertage musste dann leider entfallen, aber Trainer Egon Bröcher führte mit fünf Athleten der Jugendklasse ein kleines Trainingslager in den Herbstferien durch. Das gemütliche Beisammensein beschränkte sich auf spontane Garten-Treffen einiger fleißiger Helfer nach den Laufveranstaltungen oder ein paar gemeinsamen Biergartenbesuchen in der Sommerzeit. Trotzdem bleibt die Gruppe in Kontakt und wenn wir im nächsten Monat oder im übernächsten oder im überübernächsten… wieder gemeinsam die Tartanbahn und die Straßen der Umgebung unsicher machen, wird zumindest bei der SG alles wieder so sein, wie vorher!

 

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, dass sie in diesen auch für Vereine schwierigen Zeiten der SG Wenden die Treue halten, selbst wenn kein Übungsbetrieb stattfinden kann. Schließlich gibt es nicht nur Läuferinnen und Läufer, sondern auch Turnerinnen und viele Breitensportler, die aktuell auch wieder auf ihr Training in der Halle verzichten müssen.

 

 

Wir bedanken uns bei den Sponsoren, dass sie uns in dieser wirtschaftlich unvorhersehbaren Situation weiterhin unterstützen. Wir möchten auch im nächsten Jahr wieder mit eurem Logo auf dem Trikot an den Startlinien in ganz Deutschland stehen!

 

 

Wir bedanken uns bei unserem Vorstand, wo jeder einzelne neben der vielleicht privat unsteten und herausfordernden Situation, auch noch für die Belange des Vereins eingetreten ist.

 

 

Auf ein gutes und gesundes neues Jahr 2021!

 

 

 

 

SC

 

Ein "redaktionell-persönlicher" Dank geht noch an alle, die uns unkompliziert ihre tollen Sportbilder unserer Athleten zur Verfügung stellen!

Di

29

Dez

2020

Jahresrückblick der Leichtathleten - Teil 1

Landauf, landab finden wohl aktuell in Medienanstalten und Redaktionen kleine Krisensitzungen statt, bei der eine Frage im Zentrum steht: Wie können wir einen Jahresrückblick produzieren, der nicht von März bis Dezember nur durch die Corona-Pandemie geprägt ist?

 

Natürlich kommt auch der Jahresrückblick der SG Wenden nicht an diesem alles dominierenden Thema vorbei, doch glücklicherweise steht immer noch der Laufsport im Zentrum. 

Ein besonderes Highlight für die Langstreckenläuferinnen und -läufer ist auch in diesem Jahr wieder die Deutsche Meisterschaft im Crosslauf in Sindelfingen gewesen. Am 7. März sicherten sich Jonas Hoffmann, Simon Huckestein und Frederik Wehner die Team-Silbermedaille auf der 10km-Langstrecke. In der U18-Klasse konnte Johanna Pulte sich ihre erste Einzelmedaille bei nationalen Titelkämpfen erkämpfen. Nach einer sehr erfolgreichen Hallensaison (Kreisrekord über 1500m, NRW- und Westfalen-Titel) lief sie in der Klasse U18 auf einen grandiosen Silberrang. Doch es sollte nicht ihre einzige Medaille bleiben, denn allen Widrigkeiten zum Trotz wurde es ihr Jahr. Neben zahlreichen persönlichen Bestleistungen über mehrere Distanzen lief sie im September bei den nachgeholten Deutschen Jugendmeisterschaften zu Gold über die 3000m. In dem spannenden Rennen, das von vielen Vereinskollegen im Livestream verfolgt wurde, zeigte sie auch ihr taktisches Können und im Endspurt ebenfalls einen unbändigen Siegeswillen. 

Teilt man das Jahr dann in BC („before Corona“) und MC („mit Corona“, gerne auch Mist-Corona), so haben in den ersten zehn Wochen des Jahres mehr Veranstaltungen stattgefunden als in den restlichen Wochen zusammen. Mit einem sportlichen Start bei zahlreichen Silvesterläufen und Neujahrs-Rennen ging es los. Das SG-Trikot war in Innsbruck (Sieg für Jonas Hoffmann), in Gummersbach (Sieg für Tobias Lautwein), in Herne (vordere Plätze für Christl Dörschel und Judith Hacker), an der Obernau (Sieg für Jörg Heiner) und in Gießen (Sieg für Simon Huckestein) am Start. Beim Neujahrsmarathon in Schlieren bei Zürich gewann Robert Wilms, sodass für ein paar Stunden die Weltjahresbestenliste im Marathon von der SG Wenden angeführt wurde…

 

In einer kurzen, aber erfolgreichen Hallensaison lief Christl Dörschel zu DM-Bronze über 3000m und sicherte sich den NRW-Titel in ihrer Altersklasse. Der 800m-Läufer Ruben Niemann belegte in der M35 bei den Deutschen Hallenmeisterschaften den 7. Rang. 

 

Bei weiteren Hallenwettkämpfen konnten auch Stina Hutters und Alexander Lind (NRW-Vizemeister über 400m) überzeugen.

Im gleichen Zeitraum fanden die ersten Veranstaltungen des traditionellen Ausdauer-Cups in Wehbach und Niederfischbach statt, bei dem sich die Langstreckler im roten Dress oft weit vorne zeigten. Beim Rennen in Niederfischbach belegten mit Judith Hacker, Sandra Clemens und Steffi Osthoff gleich drei Frauen der SG die Podiumsplätze. Bemerkenswert auch die neue persönliche Bestleistung von 30:55min über 10km von Simon Huckestein, der zeigt, dass man sich auch nach zahlreichen Jahren im Leistungssport immer noch verbessern kann, zumal er seit einiger Zeit immer weniger Kilometer in Laufschuhen und mehr im Rennradsattel verbringt. Bei den Hallenwettkämpfen konnten auch Stina Hutters und Alexander Lind (NRW-Vizemeister über 400m) überzeugen.

Und dann ging es plötzlich sehr schnell, dass alles langsamer wurde: Geschäfte, Schulen, Restaurants, Kultureinrichtungen und Sportstätten geschlossen!

Zum Glück war der Wald noch geöffnet!

Zum Glück durften wir noch raus!

 

Viele Läuferinnen und Läufer strukturierten das Training um, sodass wieder Grundlageneinheiten absolviert wurden. Einerseits war weit und breit kein Wettkampf in Sicht und andererseits wollte man das Immunsystem auch nicht durch harte Temposessions bei kaltem, aber sonnigem Märzwetter allzu stark belasten.

 

 

 

Wie es die Wiederaufnahme des Trainings und schließlich sogar eine "late-season" in Wenden stattgefunden haben wird dann im zweiten Teil des unseres Jahresrückblicks berichtet. 

 

SC

Di

22

Dez

2020

(Virtueller) Lichterlauf in der Sieg-Arena

Erfreuliche Leistungsstände für die SG Athleten

Fredrik Wehner beim Warm-Up
Fredrik Wehner beim Warm-Up

Der "Lichterlauf an der sieg-arena" ist seit Jahren ein Wettkampf in den Wintermonaten, bei dem die Läuferinnen und Läufer mit ihren Startgebühren dazu beitragen, dass die Laufstrecke im Winter von Schnee und Eis befreit wird, sodass man dort trainieren kann.

Wie schon viele Veranstaltungen zuvor in diesem Jahr, fand auch der Lichterlauf als ein virtuelles Rennen statt, bei dem sich die Starter auf der markierten und ausgeschilderten Strecke mit ihren GPS-Uhren selbst die Zeit stoppten. Nur so konnten im Zeitraum vom 1. bis zum 20.Dezember zahlreiche Starts absolviert und die gültigen Corona Schutzverordnungen eingehalten werden.

Besonders attraktiv war dieser Wettkampf nicht nur für die jungen Schnellen für einen Formtest, sondern auch für Jedermann, da am Ende eine geschlechtsunabhängige und altersbereinigte Wertung gemäß der World-Masters-Association veröffentlicht wird.

Frederik Wehner lieferte aus SG Sicht die beste Leistung ab. Der 20 -Jährige benötigte 15:20min für die 5km Strecke und belegt damit den 2.Platz in der Gesamtliste. "Ich hatte mit einer Zeit von 15:40min gerechnet, eine 15:30min gehofft und bin von dem Ergebnis selbst überrascht. Damit habe ich mich in diesem Jahr um mehr als eine Minute auf der Strecke verbessert, " kommentiert er diese inoffizielle neue Bestleistung. Das Grundlagentraining, das der Athlet seit der Saisonpause verletzungsfrei absolvieren kann, schlägt also sehr gut an, zumal er den Wettkampf aus dem vollen Training heraus gelaufen ist.

 

Das System der altersklassenübergreifenden Wertung lässt sich auf den weiteren Podestplätzen besonders gut zeigen. Platz 1 erreicht zwar mit Nicole Scholz (TV Refrath) auch eine junge Athletin, die aber 17:30min für die Strecke brauchte. Der Bronzerang geht an Werner Stöcker, Jahrgang 1939! Der Läufer der LG Wittgenstein schaffte die 5km-Distanz in 25:44min. Zudem lief er noch die 10km und den Halbmarathon, die aber anteilig "schlechter" waren. 

Auch auf den weiteren, vorderen Plätzen finden sich Läuferinnen und Läufer der SG Wenden. Christl Dörschel belegt mit 40:09min über 10km den 7.Platz. Raul Valero Gallegos (Platz 8) rennt in 33:38min ebenfalls eine inoffizielle neue persönliche Bestzeit über dieselbe Strecke. Auch Judith Hacker gelingt in 38:13min ein Top10- Platz. Zusammen mit Steffi Osthoff (39:17min, Platz 16)war sie am vergangenen Freitag die 10km-Strecke angegangen, um den aktuellen Leistungsstand in diesem "Training unter Wettkampfbedingungen" einzuschätzen. Beide Läuferinnen zeigen sich zufrieden mit ihrer Form.

 

Insgesamt haben 18 SGler über verschiedenste Distanzen beim Lichterlauf mitgemacht, der hoffentlich im nächsten Jahr wieder als realer Wettkampf stattfinden kann.

 

Von der SG waren noch dabei:

Tobias Lautwein, 34:25min für 10km

Markus Mockenhaupt, 17:36min für 5km

Alexander Henne, 16:59min für 5km

Nils Schäfer, 16:44min für 5km

Dieter Schliching, 44:23min für 10km

Julian Pulte, 17:30min für 5km

Ruben Niemann, 19:50min über 5km

Immanuel Barkholz, 39:21min für 10km

Mark Fekadu, 21:19min für 5km

Henning Grüne, 1:39:56 für den Halbmarathon

Roberto Gugliotta, 1:44:35 für den Halbmarathon

Maik Burbach, 23:00 für 5km

Mara Lückert, 43:53min für 10km

 

SC

 

 

Fr

06

Nov

2020

Offener Brief des Vorstands der SG Wenden e.V. an die Mitglieder, Sponsoren und Förderer des Vereins

Liebe Mitglieder, Sponsoren und Förderer,

 

wie bereits im Frühjahr mussten wir ab 02.11.2020 den Sportbetrieb erneut komplett einstellen. Der Corona-Virus hat den Kreis Olpe, ebenso wie weite Teile des Landes erneut fest im Griff. Bund und Länder haben deshalb einen zweiten Lockdown beschlossen. Die Maßnahmen sind nicht ganz so weitreichend wie im Frühjahr, allerdings ist der Freizeit- und Breitensport erneut untersagt. Die Gemeinde Wenden hat daraufhin alle Turnhallen im Gemeindegebiet für den Vereinssport gesperrt. Zunächst gelten die Einschränkungen bis zum 30.11.2020. Leider können auch wir nicht sagen, wie es danach weitergeht.

 

Bisher haben uns viele Mitglieder die Treue gehalten, ebenso konnten wir weiterhin auf unsere Sponsoren zählen. Herzlichen Dank dafür! Sobald Bund und Länder entscheiden, wie es weitergeht und auch die Regeln für unseren Kreis und die Gemeinde Wenden festgelegt sind werden wir Sie über eine mögliche Wiederaufnahme des Sportbetriebs informieren.

 

Wir möchten heute erneut an alle Mitglieder, Sponsoren und Förderer der SG Wenden appellieren, dem Verein in dieser Ausnahmesituation auch weiter die Treue zu halten. Nur gemeinsam mit Euch/Ihnen können wir als gemeinnütziger Verein das breite Angebot an Leistungs-, Breiten- und Gesundheitssport sicherstellen.

 

Wir möchten den Mitgliedern an dieser Stelle anbieten, sich den Mitgliedsbeitrag, für den Zeitraum in dem Corona bedingt kein Sport stattfinden konnte/kann, erstatten zu lassen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und wir werden Ihnen Ihren Beitrag erstatten.

 

Im Namen des gesamten Vorstands möchten wir uns herzlich für Eure/Ihrer Treue und Unterstützung bedanken.

 

Wir hoffen, Euch/Sie alle bald wieder gesund beim Training, beim Reha-Kurs, beim Wettkampf oder auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu können!

 

 

Holger Keller                                    Daniel Jacob

 

-1.Vorsitzender-                               -Geschäftsführer-

 

Do

05

Nov

2020

Einstellung Sportbetrieb

Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebe Eltern, liebe Übungsleiterinnen und Übungsleiter,

 

aufgrund der neuen Coronaschutzverordnung und der damit verbundenen Schließung der Turnhallen im gesamten Gemeindegebiet müssen wir den Vereinssport zunächst bis zum 30.11.2020 einstellen!

Änderungen und neue Regeln werden wir entsprechend an dieser Stelle veröffentlichen!

 

Es tut uns sehr Leid, dass derzeit kein Sportbetrieb stattfinden kann, aber die Gesundheit geht vor!

 

Bleiben Sie alle gesund!

 

Der Vorstand der SG Wenden

Mi

04

Nov

2020

Südsauerlandlauf 2020

Achtung, aufgrund der neuen Corona Maßnahmen müssen wir den Südsauerlandlauf absagen!

Die bereits überwiesenen Startgelder, werden wir in den nächsten Tagen zurück erstatten!

 

Die Gesundheit geht nun vor, bleiben Sie alle gesund, dann sehen wir uns hoffentlich im nächsten Jahr, wenn es heißt Südsauerlandlauf 2021!!

Ausschreibung SSL.pdf
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Mi

28

Okt

2020

Leichtathletiktraining Kinder 5-6 Jahre

Aufgrund der aktuellen Situation findet das Leichtathletiktraining der Kinder (5-6 Jahre vorerst nicht statt!!

Di

27

Okt

2020

Kurse nach den Herbstferien 2020

Änderungen im Sportprogramm der SG Wenden nach den Herbstferien:

 

Nach den Herbstferien wird Frau Klemmt das Mädchenturnen 1. – 4. Schuljahr wieder anbieten (Grundschule Wenden, Dienstags von 16:30 – 18:00).

 

Die Kinderturn-Kurse von Frau Schrage in der Grundschule Hünsborn finden bis auf weiteres nicht statt.

 

Frau Koch wird ab dem 2. November die folgenden Feldenkrais-Kurse anbieten: Grundschule Wenden (Mo 16:00-17:30 & 17:30-18:45); Dorfgemeinschaftshaus Altenhof (Di 09:00-10:15); Pfarrheim Wenden (Di 10:30-11:45).

 

Achtung: Zu den Kursen müssen unbedingt mitgebracht werden:

Mundschutz, eigene Matte, großes Handtuch und Gästetücher zum Händeabtrocknen.

Mo

26

Okt

2020

Trainingszeiten Leichtathletik

Trainingszeiten Leichtathletik.pdf
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Bitte die aktuellen Hinweise der Trainerinnen und Trainer aufgrund der Corona Pandemie beachten!

So

25

Okt

2020

Bestellung Trainings- und Wettkampfbekleidung

Es besteht die Möglichkeit Trainings- und Wettkampfbekleidung zu bestellen!

Bei Interesse gerne E-Mail an laurasgwenden@yahoo.de!

Bestellungen können bis zum 07.11. aufegeben werden!

Do

15

Okt

2020

Johanna Pulte: "Talent des Monats" beim FLVW

Ein toller Bericht auf der Seite des FLVW:

Sa

10

Okt

2020

Katja Hinze-Thüs mit B-Kadernorm über 100km

Katja Hinze-Thüs, Ultra-Läuferin im Trikot der SG Wenden, erreicht die B-Kadernorm des DLV im 100km Lauf.

Die 48-Jährige Läuferin ist auf die langen Strecken spezialisiert - auf die ganz langen Strecken. Schon im vergangenen Jahr hatte sie im Herbst hervorragende Leistungen über den Marathon (3:01:58h) und die 50km-Distanz erbracht. 

Am vergangenen Wochenende absolvierte sie in Bernau (Brandenburg) bei der DUV-Challenge einen 100km Lauf. Insgesamt starteten etwa 170 Athleten in den verschiedenen Wettbewerben: 6h-Lauf, 12h-Lauf, 24h-Lauf und den 100km. Bei sonnigen, aber windigen Bedingungen mussten die 100km-Läufer eine 1,8km lange Runde entsprechend etwa 55 Mal durchlaufen.

Schon in der ersten Rennhälfte hielt Katja sich in der Spitze des Damen-Felds auf. "Wir waren etwas schneller, als ich eigentlich wollte. Ab Kilometer 70 musste ich richtig kämpfen um meine Pace zu halten," kommentiert die Gummersbacherin den Rennverlauf. Der Einsatz lohnte sich, da sie sich erfolgreich von der Frauenkonkurrenz absetzen konnte. Mit dem Sieg und einer tollen Zeit vor Augen ging sie nach 8:20:15h auf die letzte Runde. "Ich musste also richtig Gas geben, um unter 8:30h zu bleiben. Mit letzter Kraft lief ich die Runde noch in unter neun Minuten. Ich bin sehr glücklich, dass an dem Tag alles so gut zusammengepasst hat!"

Ihre Zielzeit von 8:29:14h bedeuten auch das Erreichen der B-Kadernorm des DLV über diese Strecke. Gleichzeitig führt sie die Deutsche Jahresbestenliste an.

 

SC

Glücklich im Ziel
Glücklich im Ziel

Mo

14

Sep

2020

Frederik Wehner knackt 4min-Marke

Und: Westfälischer Titel für Johanna Pulte

Frederik Wehner hat beim 2.Sonsbecker Trackmeeting am vergangenen Wochenende seine gute Form wieder abrufen können. Über die 1500m-Distanz blieb er zum ersten Mal unter der magischen 4-Minuten Marke. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld fing er in einem spannendem Finish noch den äthiopischen Athleten Atanaw Ayele Degen (ASC Darmstadt) ab und wurde in 3:58.40 Dritter. Damit verbesserte er seine persönliche Bestleitung um etwa acht Sekunden und läuft in seinem ersten Jahr in der U23 nah an die diesjährige Norm für die leider abgesagte DM heran.

 

 

Seine Freundin Johanna Pulte trat am Sonntag über die gleiche Distanz bei den westfälischen Jugendmeisterschaften an. Nach ihrer famosen DM-Goldmedaille über die 3000m wollte sie sich auch den nächsten Titel sichern. Dies gelang in überragender Manier. In 4:40,90min lief sie zu einem ungefährdeten Sieg und hatte am Ende etwa 10 Sekunden Vorsprung auf die Zweiplatzierte Leonie Borchers der LG Dorsten. 

 

SC

Sa

12

Sep

2020

Neue persönliche Bestleitung für Simon Huckestein über 5000m

Simon und Rebecca Huckestein haben am Freitagabend kurzfristig an einem 5000m Rennen im Rahmen der hessischen Meisterschaften teilgenommen. 

Simon verbesserte dabei seine persönliche Bestleitung aus dem Jahr 2008 um etwa 12 Sekunden auf nun 14:44,88min.

Der erfahrene Athlet zeigte sich selbst überrascht: " Der Fokus lag in den letzten Wochen auf der Vorbereitung für einen Mitteldistanz-Triathlon in Davos, der witterungsbedingt leider abgebrochen werden musste. Eine solche Zeit auf den kurzen 5000m hatte ich daher nicht erwartet." Im Rennen hatte er sich lange mit Sebastian Hauf vom TV Trebur abgewechselt, der aber auf dem letzten Kilometer noch richtig schnell und in 14:33,53min hessischer Meister wurde, was für Simon - außer Wertung gestartet - ohnehin nicht möglich gewesen wäre.

Auch Rebecca Huckestein erwischte einen guten Tag auf den 12,5 Stadionrunden. Zwar schrammte sie mit 20:00,02min denkbar knapp an der 20min-Marke vorbei, aber auch ihr Training war zuletzt auf das Triathlonrennen ausgerichtet. "Mit einer 20:30min wäre ich schon zufrieden gewesen. Die drei Hunderstel sind etwas ärgerlich, aber insgesamt passt die Leistung!".

 

Am Sonntag stehen die beiden bei einem Triathlon an der Startlinie, ebenfalls recht spontan, da sie von der Warteliste nachgerückt sind. Vielleicht wird auch diese Flexibilität ein Teil der neuen Normalität von wettkampfambitionierten Sportlern während Corona...

 

SC

Sa

05

Sep

2020

Gebührender Empfang für die Gold-Läuferin

Johanna Pulte feiert ihren DM-Sieg

Johanna Pulte von der SG Wenden hat am vergangenen Freitagabend bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn die Goldmedaille über die 3000m-Distanz gewonnen.

 

In einem spannenden Rennen hielt sich die junge Olperin vom Start weg im vorderen Bereich des Teilnehmerfeldes auf, das insgesamt 15 Läuferinnen in der Klasse U18 umfasste.

Den ersten Tausender lief die Führungsgruppe mit vier Athletinnen in 3:16,66min. Im letzten Renndrittel übernahm Johanna dann taktisch klug die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr her. Selbst einen Angriff der Konkurrenz, namentlich Jule Behrens aus Darmstadt, konnte sie abwehren. Die beiden Spitzenathletinnen lieferten sich ein beherztes Duell. Jule setzte etwa 250m vor dem Ziel zum Überholvorgang an, doch Johanna konnte gegenhalten. In einem lang gezogenen Endspurt - der letzte Kilometer wurde in 3:02min gerannt - sicherte sie sich am Ende den ersten nationalen Titel ihren noch recht jungen Lauf-Karriere. Die Zeit von 9:42,27min bedeutet zudem noch eine neue persönliche Bestleistung.

Da der Wettkampf unter Corona-Bedingungen durchgeführt wurde, war nur ein Betreuer pro Athlet zugelassen, sodass Kadertrainer Egon Bröcher als einzige Begleitung mit im Stadion war. Der mitgereiste Vater Wolfgang Pulte hatte sich aber in weiser Voraussicht mit einer Leiter bewaffnet und konnte damit über die Umzäunung hinweg seiner Tochter beim Rennen zusehen. Viele Teamkollegen verfolgten den im live-Stream übertragene Wettkampf und die nachfolgende Interview-Session allerdings bequem von zu Hause aus. Auch die "erfahrenden" DM-Starter wie Tim-Arne Sidenstein, Christian Biele oder Christl Dörschel waren beeindruckt von der Performance und sendeten Glückwünsche.

 

Nicht nur für die 17-Jährige selbst bedeutet die Goldmedaille die Krönung eines erfolgreichen Jahres, sondern auch der Trainer Egon Bröcher freut sich über den Sieg. "Das ist der erste Titel für eine Einzelathletin in der Jugendklasse in der Geschichte der SG Wenden", hebt er bei einem kurzfristig organisierten Empfang am Samstagabend in der Gaststätte "Bützers" in Schönau die Leistung hervor. Er bedankt sich auch beim Vorstand des Vereins, dem Förderkreis Leichtathletik und den Sponsoren für die Unterstützung. "In der Gemeinde Wenden gibt es zwei Sportplätze mit Laufbahn, die wir nutzen können" richtet er einen weitere Dank auch Ludger Wurm, den stellvertretenden Bürgermeister, der im Namen der Gemeinde Glückwünsche und Präsente überbrachte. Dem schlossen sich Holger Keller, 1.Vorsitzendner der SG und aus der Ferne auch Joachim Schlüter, Vorsitzender des FLVW im Kreis Olpe, an. "Das ist fast wie am Geburtstag", freut sich die sichtlich überwältigte Johanna Pulte, als dann noch Frank Steinseifer, Sportjournalist, eine Präsentkiste und Glückwunsche vom Siegerländer Lauf-Ass Sabrina Mockenhaupt überreichte.

Zusammen mit Freunden, Familie und Trainingskollegen feierte die Meisterin noch ihren Titel. Wer Johanna kennt, weiß aber auch, dass sie sich eigentlich auch schon wieder mit den nächsten Einheiten und Wettkampfzielen beschäftigt.

 

Athletin und Trainer werden daher in den kommenden Monaten und Jahren sicherlich noch weiter an der Form feilen, sodass die Wünsche vom Samstagabend in Erfüllung gehen mögen: "Hoffentlich sehen wir uns noch zu vielen weiteren Ehrungen in diesem Rahmen!"

 

 

Herzlichen Glückwunsch, Johanna!!!

 

SC

Fr

04

Sep

2020

DM-Gold für Johanna Pulte über 3000m in der U18

Johanna Pulte beim Zieldurchlauf zur Goldmedaille
Johanna Pulte beim Zieldurchlauf zur Goldmedaille

Johanna Pulte sichert sich in einem spannenden Rennen die Goldmedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn.

Am Freitagabend lief sie die 3000m in 9:42,27min.

Ab dem ersten Meter hielt sich die junge Olperin in der Spitzengruppe des Feldes auf. Den ersten Tausender lief die Führungsgruppe mit vier Athletinnen in 3:16,66min. Im letzten Renndrittel übernahm Johanna dann die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr her. Selbst einen Angriff der Konkurrenz, namentlich Jule Behrens aus Darmstadt, konnte sie abwehren. Die beiden Spitzenathletinnen lieferten sich ein beherztes Duell. Jule setzte auf der Gegengeraden zum Überholvorgang an, doch Johanna konnte kontern, sodass es zu einem lang gezogenen Endspurt kam.

 

Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreiche Läuferin, die mit dem Titel ein erfolgreiches Jahr krönt.

 

Weitere Infos folgen...

 

SC

So

16

Aug

2020

Mittelstreckenmeisterschaften Kreis Olpe

SG stellt über 800m die Schnellsten im Kreis

Am vergangenen Samstag fanden für den Kreis Olpe die ersten Kreismeisterschaften der Corona-Saison statt. Im Olper Kreuzbergstadion gab es die Wettkämpfe über die 800m-Mittelstrecke und auch acht Athleten der SG Wenden waren am Start.

Schnellster Mann des Tages war Marco Giese, der sich mit seinem Teamkollegen Frederik Wehner ein spannendes Rennen lieferte. Es gab mehrere Führungswechsel, aber am Ende hatte der erfahrene und spurtstarke Giese die Nase vorn und sicherte sich auf den letzten 50m den ersten Platz. Mit spitzeren, nicht komplett abgelaufenen Spikesnägeln auf der noch regenfeuchten Tartanbahn wäre eigentlich sogar eine Zeit unter der 2-Minuten-Marke möglich gewesen… So sprang eine 2:00,10min heraus. Doch auch Frederik Wehner zeigte sich zufrieden. Seit ein paar Tagen hat er wieder einen guten Trainingsrhythmus gefunden und auch weil für ihn die 800m-Strecke nicht im Zentrum steht, konnte er befreit auflaufen. Das Ergebnis von 2:00,52min bestätigt seine Einschätzungen.

"Mehr ist mit einmal Training in der Woche nicht drin", ordnet Tim Thiesbrummel seine Leistung von 2:04,25min ein und macht dennoch einen zufriedenen Eindruck. Trainer Egon Bröcher freute sich besonders für Ruben Niemann, der ihn mit einer Zeit von 2:12,55min überzeugte.

Auch Steffi Osthoff und Judith Hacker probierten sich über diese für sie sehr ungewohnt kurze Strecke. Während es für Judith das allererste Rennen über die zwei Stadionrunden war, hatte Steffi immerhin eine Zeit aus der W12 stehen ;)

Beide waren sich am Ende einig: Da geht noch was! Die beiden Langstreckenläuferinnen waren ihr Rennen jeweils etwas zu verhalten angegangen, da sie die Geschwindigkeit nicht recht einschätzen konnten. Für Judith kam am Ende eine 2:28,17min heraus. Steffi bliebt in 2:29,85min denkbar knapp unter ihrer persönlichen Zielsetzung von 2:30min.

Im Gegensatz dazu hatte Stina Hutters schon mehr Mittelstreckenerfahrung. Nach einer guten Zeit beim Wettkampf in der Vorwoche zeigte sie in Olpe mit 2:37,73min eine ähnliche Leistung. Pia Wittstamm lief ihr erstes Rennen nach langer Pause und benötigte 2:56,51min.

 

 

SC

Mi

12

Aug

2020

Neue Trainingszeiten

Das Kindertraining der Leichtathleten startet am Dienstag, 18.08.2020 in der Zeit von 17:00 bis 18:00 Uhr auf dem Sportplatz in Wenden. Dies gilt für die Altersgruppen 5-13 Jahren (verschiedene Gruppen).

 

Die weiteren Sportangebote der SG Wenden starten ab 17.08.2020 wie gewohnt mit Ausnahme von:

 

Kinderturnen bei Birgit Schrage entfällt bis zu den Herbstferien.

 

Vor- und Grundschulturnen bei Gabi Klemmt  entfällt bis zu den Herbstfernen.

 

Feldenkrais bei Viktoria Koch entfällt vorerst (Startzeitpunkt wird bekannt gegeben).

 

Für weitere Fragen zum Trainingsbetriebn, stehen der Vorstand sowie die Übungsleiter zur Verfügung.

So

09

Aug

2020

Förderwettkampf Mittelstrecke in Wenden

Tolle Leistungen vom Sprint bis zu 5000m

Ergebnislisten
Gesamtergebnisliste_Förderwettkampf_08.0
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Parallel zu den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Profis in Braunschweig, richtete die SG Wenden am Samstag eine als Förderwettkampf ausgeschriebene Veranstaltung auf dem Sportplatz am Wendener Schulzentrum aus.

Unter der Regie von Kadertrainer Egon Bröcher, zuständig für die Mittel- und Langstreckentalente in Westfalen, bot die SG Läufe über die Sprintstrecken (100m und 200m), die Mittelstrecken (800m und 1500m) und die 5000m-Distanz an.

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30°C auf der Tartanbahn machten sich die Sprinter der Region um 16Uhr daran, denn Wettkampftag zu eröffnen. Die schnellen Jungs und Mädels, zumeist vom Skiclub Olpe und der TSG Lennestadt (ehemals Teil der LG Südsauerland), traten in zwei gemischten Rennen an. Für die SG Wenden probierte sich Alexander Lind auf der kurzen Strecke und schrappte in 11,30s über die 100m nur knapp an der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften vorbei. Schnellste Läuferin auf der kürzesten Strecke des Tages war Helena Tröster von der TSG Lennestadt.

 

Im 200m-Rennen, welches nach den Mittelstreckenläufen etwa zwei Stunden später gestartet wurde, zeigte sich das gleiche Bild. Alexander Lind lief trotz "miserablem Start" (O-Ton des Trainers) zu 23,15s und Helena Tröster gewann in 25,79s.

Über die 800m waren die meisten Starter gemeldet, sodass fünf Läufe mit jeweils etwa acht Teilnehmern gestartet wurden. Schon ein Blick in die Meldeliste zeigte, dass die Läuferinnen und Läufer teils weite Wege für diese Wettkampfmöglichkeit in Kauf genommen hatten: SV Brackwede (bei Bielefeld), LG Olympia Dortmund, LG Brillux Münster, LG Coesfeld, SSF Bonn, Tusem Essen, LAV Bayer Uerdingen,…

Da die Rennen über verschiedene Jahrgangsstufen gemischt, aber nach Meldezeiten eingeteilt waren, kam es zu spannenden Zweikämpfen und einigen neuen Bestleistungen. Die 15-jährige Hannah Odendahl vom LAV Bayer Uerdingen begeisterte in 2:14,38min. Ihr Vereinskamerad Muty Kai blieb in 1:59,27min als einziger Läufer unter der 2min-Grenze.

 

Für die SG Wenden lief Stina Hutters die zwei Stadionrunden. Ihre Zeit von 2:35,60min passt zu den Trainingsergebnissen der letzten Wochen, sodass sie sich zufrieden zeigt.

Die 1500m-Strecke war kurzfristig zu einer Alternative für viele 5000m-Läufer geworden. Aufgrund der schon im Verlauf der Woche prognostizierten hohen Temperaturen, versuchten sich für die SG unter anderem Steffi Osthoff und Judith Hacker an dieser für sie neuen Strecke. Mit 4:56,63min gelang Judith eine tolle Premiere. Steffi haderte ein wenig mit ihrem Ergebnis von 5:03,51min, welches aber auch auf die Bedingungen zurückzuführen ist.

Wesentlich mehr Erfahrung über die längste Mittelstrecke brachten Marco Giese und Frederik Wehner mit. Im ersten und schnellsten von drei Läufen blieb Marco Giese in 3:58,39min unter der 4min-Marke: "Das war mein erstes 1500m-Rennen seit den Deutschen in der Halle vor mehr als zwei Jahren." Auch, weil er noch immer nicht völlig verletzungsfrei ist, zeigte sich der Olper sehr zufrieden. Trainer Egon Bröcher bescheinigt Frederik Wehner nach einem kurzen Durchhänger eine wieder ansteigende Form: "Man kann auch nicht mehrere Wochen auf einem Top-Niveau bleiben. Da macht man sich auch kaputt." Die 4:11,78min bedeuten Platz 4 für den 20-Jährigen, der noch auf dem Zielstrich die extrem warmen Bedingungen lauthals verfluchte.

 

Johanna Pulte war erneut eine Klasse für sich. Im zweiten 1500m-Rennen setzte sie sich direkt in eine Führungsgruppe mit drei Männern. Als sie nach 4:31,71min ins Ziel kam, hatte sie noch zwei davon hinter sich gelassen. Mit dieser Zeit steht sie auch über die 1500m auf Platz 2 der deutschen Bestenliste ihrer Klasse.

Als um 18:15Uhr der erste von drei 5000m Starts anstand, hatte sich die Temperatur auf der Bahn nur unwesentlich verändert. So kämpften die schnellen Männer gegen den Wind, die Hitze, den Gegner und natürlich die Uhr. Simon Huckestein konnte diese Herausforderungen am besten händeln und lief nach 15:16,92min als Erster ins Ziel. Der Triathlet wollte eigentlich seine gute Form austesten und die 15min-Marke angreifen. Die ersten drei Kilometer ging er entsprechend in etwa 8:55min durch. "Kurz danach merkte ich schnell, dass ich immer mehr knautschen muss. Die zurückliegende Trainingswoche war auch extrem intensiv, da ich mich auf die Mitteldistanz in Davos vorbereite. Deshalb bin ich mit der Zeit sehr zufrieden!". Felix Lange war mit seinen 17:25,41min am Ende nicht glücklich: "Vor sechs Wochen war ich fast eine Minute schneller!"

Im zweiten Durchgang machten sich aus SG-Sicht Raul Valero Gallegos, Thomas Giese und Julian Pulte auf die 12,5 Stadionrunden. Raul lief ein einsames  Rennen an der Spitze und verpasste in 16:10,80min sein selbst gesetztes Ziel der 16min-Grenze.

 

Der letzte Lauf war, wie auch die übrigen 5000m-Rennen, aufgrund zahlreicher witterungsbedingter Absagen stark ausgedünnt. Für die SG standen Ina Grebe, Dominik Sasse, Liv Behle, Boukje Beckmann, Hans-Dieter Schlichting und Christl Dörschel an der Startlinie. 

Trotz der hohen Temperaturen zeigt sich Trainer Egon Bröcher sehr zufrieden: "Gerade für die Mittelstreckler war es eine tolle Gelegenheit, mal wieder ein Rennen zu bestreiten. Es hat einige Bestzeiten gegeben!"

Insgesamt hörte man viel Lob der zugereisten Athleten und Trainer für die Organisation und Durchführung einer solchen Veranstaltung unter den aktuellen Bedingungen.

 

 

In den nächsten Wochen stehen auf dem Olper Kreuzberg verschiedene Kreismeisterschaften an. Eine Aufteilung auf unterschiedliche Tage mit verschiedenen Disziplinen und Jahrgängen entzerrt die sonst rege besuchte Veranstaltung. Allen in Wenden anwesenden Athleten und Trainern konnte man ansehen, dass sie sich über die Wettkampfluft sehr freuten - wenngleich sie am vergangenen Samstag für sportliche Höchstleistungen etwas zu heiß war!

P.S.: Wir haben noch ein Paar Spikes (Nike) und ein Trikot gefunden…

 

 

SC

So

26

Jul

2020

Regio-Läufe in Wenden

Johanna Pulte glänzt über 3000m

v.l.: Simon Huckestein, Johanna Pulte, Alexander Henne
v.l.: Simon Huckestein, Johanna Pulte, Alexander Henne

Am vergangenen Samstag fand für viele Läuferinnen und Läufer der SG Wenden der erste offizielle Wettkampf mit bestenlistenfähiger Zeitmessung seit Beginn der Corona-Pandemie statt.

Auf Initiative des Trainers Egon Bröcher wurden drei 3000m-Läufe auf der Sportanlage des Schulzentrums in Wenden ausgetragen. Neben zahlreichen Athleten der SG waren auch noch Sportler vom TuS Deuz und der LG Kindesberg Kreuztal der Einladung gefolgt. Zudem "verirrten" sich zwei Bochumer ins Sauerland.

Trotz dieses überschaubaren Teilnehmerfeldes wurden beeindruckende Leistungen geboten. Im ersten Lauf der Veranstaltung war Jonas Hoffmann als Tempomacher für Marco Giese und Simon Huckestein eingeteilt. In beeindruckender Manier absolvierte das Trio die 7,5 Runden auf der Tartanbahn. Obwohl erst am Freitag aus dem Urlaub zurück gekehrt und mit nur einem laufspezifischen Tempotraining in den Beinen, sicherte sich Simon Huckestein den Sieg in 8:26,70min. Mit dieser Leistung überraschte sich der Triathlet selbst, denn seine persönliche Bestzeit über diese Distanz ist nur etwa acht Sekunden schneller. "Damals war ich richtig fit und und gut drauf", vergleicht der 34-Jährige die Marke von 2013 mit der aktuellen Leistung. Marco Giese, der nach einer Verletzungspause ebenfalls noch nicht viele Bahn-Einheiten absolviert hat, erkämpft sich mit 8:28,72min eine neue persönliche Bestzeit. Auch Jonas Hoffmann, der aufgrund eines Triathlon-Wettkampfs am Sonntag zunächst nur bis 2000m für die richtige Pace sorgen sollte, lief das Rennen in guten 8:38,64min zu Ende.

Dahinter konnte sich leider keine richtige Gruppe zusammenschließen, sodass Frederik Wehner nach 9:11,84min auf Platz 4 nach einem recht einsamen Rennen ins Ziel kam. Der junge Athlet erzielte zwar eine neue Bestleistung, zeigte sich aber nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis: "Ich habe seit dem Firmenlauf ein paar muskuläre Probleme an beiden Oberschenkeln. Daher habe ich keinen guten Rhythmus gefunden." Der Firmenlaufsieger Raul Valero Gallegos war mit seiner Leistung von 9:13,14min ebenfalls nicht ganz zufrieden. Auch Thomas Giese sieht noch Potenzial, wenngleich die 9:28,59min für ihn eine neue persönliche Bestleistung bedeuten. Felix Lange kommt in 9:31,21min (PB) auf Rang 8.

 

Auf dem nächsten Platz in der Ergebnisliste findet man schon überraschend Johanna Pulte. Die talentierte Olperin war im zweiten Lauf des Nachmittags am Start und hatte kurzerhand mit Alexander Henne einen Tempomacher zur Seite gestellt bekommen, der die 10min-Marke als Zeitvorgabe hatte. Zu seiner eigene Überraschung überholte die U18-Läuferin ihren erfahrenen Hasen, der zunächst auch eine kleine Lücke reißen lassen musste. In einer hervorragenden Zeit von 9:43,89min stürmte sie schließlich ins Ziel und beeindruckt damit Vereins-kameraden und den Trainer. Damit sichert sie sich einen Platz in den Top 3 der aktuellen deutschen Bestenliste und löst selbstverständlich auch das Ticket zu den Deutschen Jugendmeisterschaften, die Mitte September stattfinden sollen. Zweitschnellste Frau wurde Judith Hacker, die ihre persönliche Bestleistung nur um zwei Sekunden verpasste. Steffi Osthoff lief nach 10:51,49min durchs Ziel und freut sich nach sehr langer Wettkampfpause auf solch kurze Strecken über das Ergebnis. Auch Sandra Clemens konnte in ihrem ersten 3000m-Rennen mit 10:57,84min unter der 11min-Marke bleiben. Dahinter kämpfte Christl Dörschel mit den für sie ungünstig warmen Bedingungen.

Im dritten Rennen des Tages teilten sich Ramona Wied (11:22,33min, PB) und Ina Grebe (11:24,40min) routiniert die Führungsarbeit. Liv Behle demonstrierte erneut ihre gute Renneinteilung und räumte das Feld von hinten auf. Mit 11:58,90min blieb sie durch einen beherzten Zielspurt unter 12 Minuten.

 

Weitere Ergebnisse:

Alexander Henne: 9:45,16min

Steffen Grebe: 10:00,49min

Julian Pulte: 10:02,76min

Hans-Dieter Schlichting: 12:07,33min

 

Zu der gelungenen Veranstaltung trugen auch die zahlreichen Helfer und Kampfrichter bei, die als Rundenzähler und an der Zeitmessanlage ihren Dienst verrichteten. Ein besonderer Dank gehört Laura Jacob, die das gut dreiseitige Hygienekonzept, welcher zur Genehmigung der Veranstaltung bei der Gemeine Wenden eingereicht werden musste, erstellt hat.

 

SC

Die zahlreichen Bilder wurden freundlicherweise von Volkher Pullmann zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

3000 m - Ergebnisse geteilt nach Klassen
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Do

16

Jul

2020

Firmenlauf-Meisterschaft

In den Wochen vor und nach den NRW-Sommerferien tummeln sich die Läuferinnen und Läufer der SG Wenden in der Regel bei zahlreichen Wettkämpfen. Besonders beliebt sind hier auch die Firmenläufe und Team-Wettbewerbe. Obwohl es auch immer um eine gute sportliche Leistung und den Wettkampf geht, steht bei diesen Events auch die sportliche Betätigung mit Arbeitskollegen, Freunden oder der Nachbarschaft im Zentrum.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind auch diese Veranstaltungen abgesagt worden, doch einige Ausrichter waren erfinderisch: der Siegerländer Firmenlauf wurde virtuell ausgetragen, sodass man die Strecke irgendwo für sich selbst auf Zeit rennen und mittels GPS-Uhr oder Smartphone aufzeichnen konnte.

Besondere Attraktivität erhielt die Idee mit der "ABSOLUTE RUN Firmenlauf Meisterschaft", die sich an alle ambitionierten Läuferinnen und Läufer aus der Region richtete. Um es in die Wertung zu schaffen mussten Männer eine Zeit von 23min, Frauen die Marke von 28min für 5,5km unterbieten. Darüber hinaus gab es ein paar weitere Anforderungen (Startnummer, nicht zu viel Gefälle,…), die beispielsweise durch die hochgeladenen GPS-Strecken der Teilnehmer kontrolliert wurden.

Auch einige Sportler der SG Wenden würzten ihr Corona-Training mit dem Wettkampf, der zwischen dem 23. Juni und dem 10. Juli gelaufen werden musste. Bei den Männern tragen gleich die ersten vier Platzierten normalerweise das rote Dress der SG. Raúl Valero Gallegos war für seinen Arbeitgeber und Mit-Sponsor der Meisterschaft, dem Sportgeschäft Ausdauer Shop, am Start. Auf dem welligen Kurs rund um die Breitenbachtalsperre lief er die 5,5km in 17:32min. Exakt die gleiche Zeit auf der gleichen Strecke, aber selbstverständlich an einem anderen Tag, benötigte Jonas Hoffmann, sodass sich die beiden Triathlon-Kollegen den ersten Platz teilen. "Ich freue mich sehr über den ersten Platz zusammen mit Jonas. Meine Laufform wird auch immer besser. Das ist schon cool!" kommentiert Raúl, der im letzten Winter zur SG wechselte, sein Rennen. Marco Giese, der nach erneuten Verletzungsproblemen wieder in Schwung kommt, lief in 17:51min für das Team des Dornseifer Frischemarkts auf Platz 3. Der leistungsmäßig aufstrebende Frederik Wehner teilt sich in 18:17min den vierten Platz mit Tim Dally (Siegenia Aubi/ TuS Deuz).

Auch Thomas Giese (9.), Ruben Niemann (14.) und Lukas Steinseifer (20.) blieben unter 23min und konnten sich in der Meisterschaftswertung platzieren.

Bei den Frauen verpasste Judith Hacker den Sieg nur um eine Sekunde gegen Kathi Schäfers (Team :anlauf/ Tus Deuz). Die Vorjahressiegerin aus Ottfingen benötigte letztendlich 20:23min für die Strecke und freut sich auf das kommende Jahr, wenn der Zielsprint wieder live ausgetragen wird. Platz 3 geht an Steffi Osthoff, die 21:03min brauchte und somit 6 Sekunden vor ihrer Vereinskollegin Christl Dörschel blieb. Die drei Läuferinnen waren allesamt für das Team des Dornseifer Frischemarkts am Start.

 

 

Am Ende kann die Firmenlauf-Meisterschaft als Erfolg gewertet werden, denn alle Läuferinnen und Läufer freuen sich nach der langen Pause über diese kleinen Wettkampfmöglichkeiten. 

Mi

08

Jul

2020

Platz 2 für Jonas Hoffmann bei 10km-Rennen

Jonas Hoffmann, hier beim 5000m-Test vor zwei Wochen
Jonas Hoffmann, hier beim 5000m-Test vor zwei Wochen

In den vergangenen Wochen haben vermehrt kleinere Wettkämpfe mit ausgewählten Starterfeldern stattgefunden. An einem solchen Rennen nahm am letzten Sonntag Jonas Hoffmann teil. 

Auf der amtlichen vermessenen Strecke in Bonn benötigte er 31:21min für die 10km. "Ich hatte mir schon eine 30iger Zeit vorgenommen, aber der starke Wind auf der ohnehin windanfälligen Strecke verhinderte dies. Für die Umstände bin ich mit der Zeit dann doch zufrieden", bilanziert der Triathlet. Trainer Egon Bröcher ergänzt, dass der Start zudem schon morgens um 8Uhr war: "Das ist auch nicht die perfekte Tageszeit für Höchstleistungen:".

So

28

Jun

2020

Trainingswettkampf der Leichtathleten

Tolle Leistungen nach der Corona-Pause

Johanna Pulte schnell unterwegs: 9:50,6min über 3000m
Johanna Pulte schnell unterwegs: 9:50,6min über 3000m

Am vergangenen Dienstag absolvierten einige Läuferinnen und Läufer im Rahmen des Trainings einen 5000m-Test-Wettkampf im Stadion beim Schulzentrum in Wenden.

Da aufgrund der Corona-Pandemie alle Wettkämpfe im Freizeitbereich, aber auch für die leistungsambitionierten Sportler abgesagt wurden, hatte Trainer Egon Bröcher hatte schon einige Wochen zuvor ein solches Event ins Auge gefasst: "Für viele Athleten wirkt ein Ziel im Kopf unheimlich motivierend. Außerdem dient ein Wettkampf auch der Kontrolle der Leistungsentwicklung, was gerade bei unseren Nachwuchsathleten besonders spannend ist."

In akribischer Vorarbeit wurden also die sich ständig ändernden Vorschriften gesichtet und in einem auf die Gruppe und die Sportanlage passendenden Konzept zusammen gefügt: Erfassung der Kontaktdaten am Eingang, gekennzeichnete Wege, abgetrennte Aufenthalts- und Aufwärmbereiche, Desinfektionsmittel, … Wie schon bei den Trainingseinheiten der Vorwochen wurde auch am Dienstag schnell deutlich, dass die Läuferinnen und Läufer dem Motto "Wir möchten weiterhin ambitioniert Sport treiben, weshalb wir kein unnötiges gesundheitliches Risiko eingehen" treu bleiben. Gleiches galt für die freiwilligen Helfer, die als Rundenzähler und persönliche Zeitnahme eingeteilt waren.

Schließlich wurden die Trainingsgruppe in vier Wettkampfgruppen mit maximal sieben Athleten aufgeteilt.

Bei sommerlichen Temperaturen und leichtem Wind starteten Liv Behle, Tanja Charitos, Roberto Gugliotta, Boukje Beckmann, Hans-Dieter Schlichting, Rebecca Huckestein und Stina Hutters, die allerdings nur 3000m laufen sollte. Rebecca Huckestein hatte mit ihrem Mann Simon einen ganz persönlichen Tempomacher am Start, sodass die 12,5 Stadionrunden gleichmäßig absolviert wurden. Mit der Zeit von 20:50,6min zeigte sie sich für den aktuellen Trainingsstand sehr zufrieden. Dahinter bildete sich ein zunächst ein Trio, aus dem Liv Behle sich stetig weiter nach vorne arbeitete und am Ende in 21:20,2min eine neue persönliche Bestleistung aufstellen konnte. 

Simon Huckestein verzichtete auf ein eigenes Rennen, da er in den letzten Wochen erneut Probleme an der Achillessehne verspürte. "Ich konnte kein richtiges Krafttraining machen und Schwimmen war ja auch nicht möglich. Jetzt, nach den ersten Einheiten im Kraftraum, sind die Probleme aber fast wieder weg", konnte er Entwarnung geben. Da ein "Dauerlauf" weiterhin kein Problem ist, stellte er sich auch im zweiten Lauf als Tempomacher zur Verfügung und zog Steffi Osthoff zu einer Zeit von 18:52,2min. Sie gewann damit das kleine Familienduell gegen ihren Bruder Thomas Bröcher, der mit 19:00,3min denkbar knapp an einer 18er-Zeit vorbeischrappte. Ohne besondere Trainingsvorbereitung in den letzten Wochen war Sandra Clemens an den Start gegangen. Sie überraschte sich selbst mit einer Zeit von 19:24,4min, die allerdings ohne den engagiert laufenden Henning Grüne nicht möglich gewesen wäre. Der neue 2.Vorsitzende der SG Wenden führte die Dreiergruppe, zu der auch noch Matthias Rink gehörte, lange Zeit mit sehr gleichmäßigen Rundenzeiten an und kam am Ende in 19:25,6min ins Ziel. Im Dritten Lauf des Abends, der um 20:30Uhr bei immer noch erhöhten Temperaturen startete, sorgte Tim Thiesbrummel für die Pace von Ruben Niemann, Julian Pulte, Lukas Steinseifer und Judith Hacker. Leider brach diese Gruppe recht schnell auseinander, sodass die Athleten alleine gegen die Zeit unterwegs waren. Judith Hacker hatte eine 17er Zeit anvisiert und verpasste sie in 18:04,7min knapp. Dennoch war sie mit dem Ergebnis unter den gegebenen Umständen zufrieden. Julian Pulte schaffte bei seinem Debüt gleich eine 17:41,8min.

Auch im letzten Lauf des Abends wurde für Tempo gesorgt. Jonas Hoffmann lief am Hinterrad seines Bruders. Schließlich wollte er die 15min-Schallmauer brechen, was einer Geschwindigkeit von mehr als 20km/h entspricht. In beeindruckender Manier absolvierten sie die 5000m und überrundeten dabei die anderen Mitstreiter mehrere Male. Am Ende stoppte die Zeit bei 15:02,4min, einem für die Bedingungen - auch im Training der letzten Wochen - sehr guten Ergebnis. Ein riesigen Leistungssprung schaffte Frederik Wehner, der seine neue Bestzeit auf 15:49,4min herunter schrauben konnte. Diese tolle Entwicklung hatte sich schon im März bei der Cross-DM und in den vergangenen Wochen im Training angedeutet.

Das Gleiche kann man über die zur Zeit beste Läuferin der SG sagen. Johanna Pulte, bei der Cross-DM überraschend mit Silber in der U18 dekoriert, lief bei den schnellen Jungs 3000m mit. Sie benötigte 9:50,6min und gehört damit zu den zehn schnellsten jungen Frauen in ihrer Altersklasse in ganz Deutschland. Mit Tobias Lautwein, der am Ende in 16:32,8min nur knapp seine bestehende Bestleistung verpasste und Felix Lange, der in 16:24,5min seinen persönlichen Hausrekord um mehr als eine Minute steigern konnte, hatte Johanna auch eine gute Tempogruppe zur Verfügung. Auch Thomas Giese konnte seine positive Leistungsentwicklung der letzten Wochen auf die Bahn bringen und seine persönliche Bestleistung um beachtliche 47sec auf nunmehr 16:35,4min steigern.

 

Am Ende des Tages blickte man in zahlreiche zufriedene und gut gelaunte Gesichter. Denn neben dem sportlichen Leistungsmessen prägte den Abend auch etwas anderes: die Freude, zahlreiche Mitglieder der SG-Familie nach langer Zeit mal wieder gesehen zu haben.

So geht auch ein großer Dank an die Helfer Sven Sidenstein, Laura Jacob, Pia Wittstamm, Carolin Schmidt, Bruno Rademacher, Kunibert Rademacher, Holger Keller und Thomas Wehner.

 

Die Bilder wurden von Volkher Pullmann bereit gestellt. Auch dafür ein herzlicher Dank.

 

 

Weitere Ergebnisse:

 

 

SC

Mo

01

Jun

2020

Trainingsbetrieb startet wieder

Der Trainingsbetrieb wird wie angekündigt, ab dem 02.06.2020 starten.

Mo

18

Mai

2020

An die Eltern der Kinder Leichtathletik

Unter der Voraussetzung, dass die Vorgaben der Corona Schutzverordnung wie derzeit geplant umgesetzt werden und ab 30.05.2020 wieder Kontaktsport erlaubt ist, würden wir gerne mit dem Kindertraining auf dem Sportplatz in Wenden beginnen.

 

Das Training würde ab 02.06.2020 wie folgt stattfinden:

 

Dienstags                          

17:00-18:00 Uhr Sportplatz in Wenden               

7-13 Jahre verschiedene Gruppen

 

Donnerstags

6:30-17:30 Uhr Sportplatz in Wenden

5-6 Jahre

 

Wir werden Sie am Sonntag 31.05./Montag 01.06. noch einmal informieren, ob alles wie geplant stattfindet!

 

Bis dahin bleiben Sie gesund!

Sportliche Grüße

 

Egon, Tanja & Laura

 

Mo

18

Mai

2020

Sportbetriebt der SG Wenden

Liebe Mitglieder, Sponsoren und Förderer,

 

heute haben wir von der Gemeinde Wenden die Mitteilung erhalten, dass die Turnhallen der Gemeinde frühestens nach den Sommerferien 2020 geöffnet werden. Somit werden alle Hallensportangebote bis auf Weiteres nicht stattfinden. Die Sportplätze sind freigegeben und können unter Auflagen genutzt werden. Ob die jeweilige Übungsstunde stattfindet, erfragen Sie bitte bei Ihre/n Übungsleiter/in oder an ein Mitglied des Vorstandes des SG Wenden!

 

Wir bedauern es sehr Ihnen heute keine besseren Nachrichten überbringen zu können!

 

Bleiben Sie gesund, mit sportlichen Grüßen

 

Der Vorstand der SG Wenden

 

Sa

25

Apr

2020

Mitgliedsbeiträge in Coronazeiten

Mitgliedsbeiträge der SG Wenden e.V.

 

Liebe Mitglieder, Sponsoren und Förderer,

 

die Corona-Pandemie stellt viele Sportvereine, so auch die SG Wenden e.V., vor enorme Herausforderungen. Insbesondere das Verbot von Zusammenkünften in Vereinen führt dazu, dass derzeit kein Trainings- oder Wettkampfbetrieb stattfinden kann. Wann der Sportbetrieb wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann, steht bis bisher noch nicht fest.

 

Doch eine wichtige Frage für alle Mitglieder des Vereins sowie für uns als Vorstand der SG Wenden ist, wie mit den Mitgliedsbeiträgen in dieser schwierigen Zeit umzugehen ist. Da im Mai 2020 die Abbuchungen der Beiträge anstehen, ist es uns wichtig, unsere Entscheidung transparent und für jedes Mitglied nachvollziehbar darzustellen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die wichtigsten Fragen zu diesem Thema wie folgt zu beantworten und unsere Entscheidung zu begründen:

 

Haben Vereinsmitglieder aufgrund der aktuellen Lage Anspruch auf Erstattung gezahlter Mitgliedsbeiträge oder auf Reduzierung des Beitrages für den Zeitraum, in dem kein Angebot stattfinden kann? Können Mitglieder ihre Mitgliedschaft mit einem Sonderkündigungsrecht beenden?

 

Rein rechtlich gesehen haben Mitglieder in diesem Zusammenhang keinen Anspruch auf Erstattung des Beitrages. Ebenso entsteht aus dieser Situation auch kein Sonderkündigungsrecht. In der Regel ist der Mitgliedsbeitrag nicht an konkrete Sportnutzungen gebunden, sondern ist, wie der Name schon sagt ein „Beitrag für die Mitgliedschaft“. Als Mitglied ist man kein Kunde, sondern Teil des Vereins. Die Kosten des Vereins wie Beiträge an Versicherungen oder Dachverbände laufen weiter und man hat als Mitglied eine Verantwortung gegenüber dem Verein. Der Beitrag stellt nach den vereinsrechtlichen Grundsätzen kein Entgelt dar, sondern dient dem Verein dazu, seinen Zweck zu verwirklichen. Mit den Kosten für ein Flug- oder Konzertticket lässt sich der Mitgliedsbeitrag daher nicht vergleichen.

 

Besteht die Möglichkeit einer Erstattung des Mitgliedsbeitrags?

 

JA!

 

Der Vorstand der SG Wenden e.V. hat beschlossen, dass die Beiträge zunächst normal abgebucht werden, um den Aufwand für den Verein möglichst gering zu halten.

 

Jedoch möchten wir jedem Mitglied, welches momentan bedingt durch die Corona Pandemie einen finanziellen Engpass erleidet, die Möglichkeit der Erstattung seiner Beiträge bieten.

 

Voraussetzung dafür ist, dass sich das Mitglied per E-Mail unter Angabe der Bankverbindung über info@sgwenden.de an uns wendet.

 

Im Anschluss daran werden wir den Mitgliedsbeitrag erstatten und zwar den Betrag, welcher anteilig dem Zeitraum entspricht, in welchem die Sportangebote ausgesetzt waren.

 

Kann ich meinen Beitrag über die Bank zurückbuchen?

 

Technisch gesehen ist das möglich, jedoch bitten wir dringend darum davon abzusehen.

 

Für eine Rücklastschrift entstehen dem Verein Kosten pro Buchung von bis zu 15 Euro. Die rein rechtlich gesehen dem Mitglied zu belasten sind, da wie zuvor beschrieben die Mitgliedschaft weiter besteht.

 

Sollte eine Rückerstattung des Beitrags gewünscht werden, ist es immer besser mit uns Kontakt aufzunehmen.

 

Welche Kosten hat der Verein zurzeit trotz der Corona-Pandemie zu tragen?

 

Der Verein ist Mitglied in verschiedenen Dachverbänden wie dem Landessportbund, dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen. Bisher haben die Verbände eine Aussetzung der Zahlungen durch die Vereine nicht beschlossen, somit muss die SG Wenden diese weiter abführen. Ebenso müssen Versicherungsbeiträge im vierstelligen Bereich weiter bedient werden.

 

Gehälter für die ÜL werden zurzeit nicht fällig da keine Trainingsstunden gegeben werden.

 

Ebenso fallen keine Kosten im Sinne einer Aufwandsentschädigung für die Vorstandsmitglieder an, da diese seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig sind.

 

Welche Einnahmen hat der Verein zurzeit?

 

Neben den Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und öffentliche Zuschüssen hat der Verein momentan keine weiten Einkünfte, da weder Wettkämpfe oder Veranstaltungen ausgerichtet werden können. Die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen bilden einen Anteil von ca. 60% der jährlichen Gesamteinnahmen des Vereins ab.

 

Kann der Verein die fehlenden Einnahmen aus Rückständen ausgleichen?

 

Wir haben eine gewisse Summe an Rücklagen zur Verfügung, doch dient diese in der Regel zur Neuanschaffung verschlissener Sportgeräte. Sollten sich die Rücklagen aufgrund ausbleibender Einnahmen erheblich reduzieren, müssen Neuanschaffungen leider zurückgestellt werden.

 

Ebenso werden sich die öffentlichen Zuschüsse im nächsten Jahr reduzieren, da diese zum Teil an die tatsächlich durchgeführten Sportstunden geknüpft sind.

 

Aus den zuvor genannten Gründen möchten wir weiterhin an die Treue der Mitglieder, Sponsoren und Förderer appellieren, wenn es Ihnen/Euch finanziell möglich ist, uns auch in dieser schweren Zeit zu unterstützen würden wir uns sehr freuen.

 

Im Gegenzug dazu versprechen wir als Verein weiterhin für Sie/Euch nach der Krise da zu sein und den Sportbetrieb wieder aufzunehmen.

 

Der Vorstand der SG Wenden e. V.

 

Do

02

Apr

2020

Offener Brief der SG Wenden e.V.

Di

31

Mär

2020

Sportbetrieb der SG Wenden ruht

Liebe Eltern, Mitglieder und angehörige der SG Wenden,
liebe Leser dieses Berichtes,

heute hat der FLVW den kompletten sportlichen Betrieb in Westfalen eingestellt. Das heißt nicht nur Fußball, sondern auch alle Aktivitäten in der Leichtathletik.


Dies bedeutet, das die SG Wenden den kompletten Sportbetrieb einstellen wird.

 

Diese Maßnahme hat eine überkreisliche Gültigkeit bis zum 19.04.2020.

In der westfälischen Leichtathletik fallen alle zentralen und dezentralen Aus- und Fortbildungsangebote in den Bereichen C-/B-Lizenz, Kampfrichterwesen und im Jugendbereich aus oder werden verschoben. Das Gleiche gilt für Sitzungen und Tagungen. Für Laufveranstalter gilt ebenfalls die Empfehlung, alle Veranstaltungen bis mindestens zum 19. April auszusetzen.

Was bedeutet dies für uns:

 

Der Vorstand der SG Wenden wird sich zu einer Sondersitzung einfinden und über das weitere Vorgehen beraten.

Bis auf Weiteres werden auch erst einmal alle Trainings und auch Kurse in allen Abteilungen ausgesetzt.

 

Wir bitten Euch/Sie alle, im Sinne der Gesundheit dies zu berücksichtigen.

Wichtig ist es uns, dass erkannt wird, dass wir keine Panik verbreiten wollen, wir aber verantwortungsbewusst und verantwortungsvoll mit der Situation umgehen wollen und müssen! Wir werden über die weitere Entwicklung regelmäßig informieren.

 

gez. Der Vorstand der SG Wenden e.V.

So

08

Mär

2020

Zweimal Silber bei der Cross DM

Johanna Pulte und das Männer-Team holen eine Medaille

Bei den deutschen Crossmeisterschaften in Sindelfingen hat Johanna Pulte erneut ihre hervorragende Form unter Beweis gestellt. Mit nur wenigen Wochen der crosslaufspezifischen Vorbereitung nach einer sehr erfolgreichen Hallensaison, lief sie in der Klasse U18 auf einen grandiosen Silberrang und holte so ihre erste Einzelmedaille bei deutschen Titelkämpfen.

"In der ersten Runde hatte ich noch Probleme mit der extrem matschigen Strecke, aber danach wusste man, wo die besser zu laufenden Abschnitte waren und ich konnte mich vorarbeiten", beschreibt die Läuferin ihre clevere Renneinteilung. Nachdem sich die spätere Siegerin in der zweiten von vier zu absolvierenden 1,1km-Runden deutlich absetzen konnte, entbrannte in der Verfolgergruppe der Kampf um die Platzierungen. Johanna hatte sich noch genug Kraft für den Schlussspurt aufgehoben und konnte zwei Sekunden vor der Bronze-Gewinnerin durchs Ziel laufen.

Auf der Seite des DLV kann man Johanna in der Zusammenfassung des Rennens oft sehen: Hier ansehen.

Im Langstreckenwettbewerb der Männer waren fünf SGler am Start. Motiviert durch das tolle Ergebnis ihrer Teamkollegin und angespornt durch den vierten Platz und die knapp verpasste Medaille im Vorjahr gingen sie auf die 10km lange Strecke. Simon Huckestein und Jonas Hoffmann setzten sich nach dem Start direkt in der erweiterten Spitzengruppe fest. Simon, der seine sehr gute Form erst in der Vorwoche mit einer neuen Bestzeit beim Radweglauf in Niederfischbach unter Beweis stellte, lief als 9. im Gesamteinlauf noch in die Top 10. Mit diesem Ergebnis ist er sehr zufrieden und bestätigt sein funktionierendes Training. Jonas Hoffmann war erst kürzlich aus einem intensiven Triathlon-Trainingslager zurückgekehrt und kämpfte zwischenzeitlich mit dem anspruchsvollen Geläuf. Dennoch erreichte er Platz 11. Frederik Wehner, Raul Valero Gallegos und Christian Biele hielten sich zunächst im vorderen Mittelfeld auf. Der jüngste von ihnen, Frederik Wehner, erwischte einen sehr guten Tag. Da er noch nie eine solch lange Cross-Distanz gelaufen war, ging er das Rennen bedacht an und konnte sich zum Ende steigern. Sein 22.Platz ist noch höher einzustufen, da er rund 500m vor dem Ziel einen Schuh im mittlerweile knöcheltiefen Matsch verlor und auf Socken das Rennen beenden musst. Zusammen mit Simon und Jonas sicherte er sich mit der Silbermedaille sein erstes DM-Podest. Christian Biele hatte durch Krankheit und Verletzungen fünf Wochen nicht trainieren können, war aber trotzdem mit dem Medaillenziel an den Start gegangen. "Der Christian ist ein Teamplayer, der sich für die Mannschaft einsetzt", lobt Trainer Egon Bröcher. Dennoch war der Athlet mit seiner Leistung am Ende des Tages nicht zufrieden. Ähnlich schätzt der SG-Neuzugang Raul Valero Gallegos, der ebenfalls auch Triathlet ist, seine Performance ein. 

 

SC

 

Bilder von Jens Siebel und Hartmut Hoffmann

So

08

Mär

2020

Kunibert Rademacher bei der Jahreshauptversammlung 2020 als 2.Vorsitzender verabschiedet

v.l.: Holger Keller (1. Vorsitzender), Martina und Kunibert Rademacher, Henning Grüne (neuer 2. Vorsitzender)
v.l.: Holger Keller (1. Vorsitzender), Martina und Kunibert Rademacher, Henning Grüne (neuer 2. Vorsitzender)

Am vergangenen Freitag fand die Jahreshauptversammlung der SG Wenden in Schönau bei "Bützers" statt. Im Vergleich zum Vorjahr waren zahlreiche Sportler und Trainer erschienen. Nach der Ehrung der Jubilare für langjährige Mitgliedschaft oder Trainertätigkeit, folgte die Sportlerehrung. Die Turnerinnen der Trainerin Miriam Wirtz und einige Leichtathleten um Trainer Egon Bröcher wurden für besondere sportliche Leistungen, die auch den Namen der SG Wenden in der Region und in ganz Deutschland bekannt machen, geehrt. 

Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft
Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft
Sportlerehrung
Sportlerehrung

Es folgten die üblichen Berichte aus den Abteilungen (Kinderturnen, Leistungsturnen, Badminton, Volleyball, Gesundheitssport, usw.), der Mitgliederverwaltung und der Kasse, die zeigen, dass die SG Wenden gut aufgestellt ist, wenngleich Andres Henne sich über ein paar Neuanmeldungen freuen würde. Unter dem TOP Wahlen stand allerdings eine große Veränderung an, da das langjährige Vorstandsmitglied Kunibert Rademacher das Amt des 2. Vorsitzenden nicht weiter bekleiden wird. Kuni, wie er meist genannt wird, hat den Verein von Beginn an mit aufgebaut und insbesondere die heimische Leichtathletik geprägt: Als aktiver Läufer konnte er sich über zahlreiche Erfolge bei überregionalen Meisterschaften im Mittel- und Langstreckenlauf freuen. Auch abseits der Laufstrecke brachte er sich schon in jungen Jahren ein.

So war er bereits im Alter von 20 Jahren zweiter Vorsitzender der SG Wenden. Im Laufe der Geschichte der SG Wenden hat Kuni noch viele weitere Tätigkeiten ausgeübt. Ob Pressewart, der am Wochenende immer topaktuell die Leistungen der Athleten publizierte, oder Jugendtrainer, Helfer bei Veranstaltungen wie Fun in athletics, den Mittelstrecken- und Cross-Meisterschaften oder dem sportlichen Kinderkarneval – auf Kunibert Rademacher ist immer Verlass.

Besonders zu erwähnen ist sein Engagement bei dem von der SG Wenden ausgerichteten Südsauerlandlauf, bei dem er 20 Jahre lang zusammen mit seinem Bruder Bruno der Kopf der Veranstaltung war.

Kaum jemand moderiert Laufwettkämpfe so unterhaltsam wie Kunibert Rademacher. Dank einer mühevollen und akribischen Vorbereitung mit Hilfe von Meldelisten ist er zum einen über die Sieger-Favoriten und ihre Bestleistungen informiert und kann zum anderen auch einen lockeren und aufmunternden Kommentar zu zahlreichen Altersklasseathleten anbringen.

Obwohl schon im Verein mit viel Arbeit eingebunden, war es für Kunibert Rademacher eine Herzensangelegenheit sich in der Leichtathletik im Kreis Olpe einzubringen. So war er von 2001 bis 2012 Vorsitzender des Kreisleichtathletik-Ausschusses. Hier galt es viele Meisterschaften mit zu organisieren und die Leichtathletik für die Zukunft auszurichten.

 

Nachdem er dem verjüngten Vorstand in den vergangenen Jahren noch sehr gut zur Seite gestanden hat, übergibt er nun den Staffelstab an seinen Nachfolger Henning Grüne. Der 48-Jährige startet für die SG bei Laufveranstaltungen und bringt sich auch darüber hinaus in die Vereinsarbeit und Organisation ein.

 

 SC

 

Fr

06

Mär

2020

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 06.03.2020

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020
Einladung JHV 2020.pdf
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So

01

Mär

2020

Bronze für Christl Dörschel bei der Hallen DM

 

Während die Langstreckenläufer am Samstag beim Ausdauercup in Niederfischbach auch mit den äußeren Bedingungen zu kämpfen hatte, liefen zwei SG-Athleten bei den Deutschen Meisterschaften der Seniorenklasse in der Halle in Erfurt bei wesentlich angenehmeren Bedingungen. Christl Dörschel erkämpfte sich über 3000m die Bronzemedaille, war allerdings mit ihrem Rennen gar nicht zufrieden. " Ich hatte muskuläre Probleme, wahrscheinlich von der langen Anreise, und kam einfach gar nicht richtig in Tritt", analysiert sie ihre Zeit von 11:02,29min.

 

Ruben Niemann belegte in 2:14,86min den 7.Platz in der Klasse M35. Damit kam er leider nicht an seine im Januar aufgestellte persönliche Bestleistung heran. Allerdings war der Lauf von taktischen Spielchen und Rangeleien geprägt, sodass er mit dem Ergebnis zufrieden ist. 

 

 

 

Zuletzt hatten sich noch zwei Athleten auf die Reise nach Leverkusen gemacht. Beim Traditionslauf "Rund um das Bayerkreuz" wollte Thomas Giese eine neue persönliche Bestleistung über die 10km-Strecke angehen. Doch ähnlich wie im vergangenen Jahr, als der Lauf witterungsbedingt wegen starker Sturmböen abgesagt wurde, war das Wetter auch am Sonntag gegen die Läuferinnen und Läufer. Während er die ersten beiden der vier Runden noch im anvisierten Durchschnittstempo rannte, musste der Olper den Bedingungen und dem Tempo am Ende Tribut zollen und kam in 37:03min ins Ziel. Hans Dieter Schlichting benötigte 44:33min für den Rundkurs und belegte damit in der M60 den 4.Platz von 23 Startern.

 

SC

 

 

 

Sa

29

Feb

2020

Streckenrekord für Simon Huckestein

Dreifach-Sieg für die SG bei den Frauen

Foto: Frank Steinseifer
Foto: Frank Steinseifer

 

Simon Huckestein hat beim Föschber Radweglauf, dem zweiten Rennen der Ausdauercup-Serie, seinen eigenen Streckenrekord über die 10km um 10 Sekunden verbessert. Die alte Marke von 31:05min hatte der in Butzbach lebende Athlet vor zwei Jahren in Teamarbeit mit Jonas Hoffmann erlaufen. Die Zeit von 30:55min erkämpfte er sich am Samstag im Alleingang, mit einsetzendem Regen und einem böigen Gegenwind auf der zweiten Rennhälfte. Darüber hinaus befindet sich der Triathlet eigentlich noch in einem Grundlagentrainingsblock und hat zuletzt durch ein Trainingslager sehr viele Radkilometer in den Beinen. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Lauf, den ich voll aus dem Training raus angegangen bin. Nächste Woche geht es zu den Deutschen Crossmeisterschaften, wo wir mit dem Team richtig Gas geben wollen", schätzt der SGler seine Leistung ein. Das übergeordnete Ziel ist jedoch die Duathlon-EM in Alsdorf im April. Bis zu diesem Saison-Highlight wird Simon sich weiterhin akribisch vorbereiten.  

Als nächste Läufer im roten Dress überquerte Tobias Lautwein als Dritter die Ziellinie. Auch er verfolgt eigentlich ein übergeordnetes sportliches Ziel: die Hyrox-Weltmeisterschaften, die am 4.April in Berlin stattfinden. Da er dort zwischen Workouts aus dem Bereich functional-fitness auch immer Intervalle von einem Kilometer rennen muss, unterzog sich der Altenhofer in 34:17min einer erfolgreichen Formüberprüfung auf der 10km-Strecke.  

Auf Platz 13 im Gesamteinlauf kam Immanuel Barkholz in 38:01min ins Ziel. Der 30-Jährige bereitet sich zur Zeit auf eine abenteuerliche sportliche Herausforderung vor: das NorthCape4000 - Rennen, ein 4000km langes Ultra-Radrennen.  

Nur sechs Sekunden dahinter lief Judith Hacker ins Ziel. Die Ottfingerin war mit dem Rennen allerdings nicht zufrieden. "Die erste fünf Kilometer, die ja auch leicht bergan gehen, lag ich voll in der Zeit. Aber bergab konnte ich einfach keinen Druck machen, sodass die zweite Hälfte sogar langsamer war. Vermutlich haben Regen und Wind doch eine größere Rolle gespielt" Mit dieser Leistung sicherte sie sich trotzdem dem Gesamtsieg bei den Frauen.

 

Das wendsche Podest vervollständigten hier Sandra Clemens in 40:46min und Steffi Osthoff in 40:47min. Die Trainingskolleginnen befinden sich beide erst seit etwa Mitte Dezember überhaupt wieder im Lauftraining und blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ramona Wied, die nach einer dreijährigen Auszeit wieder zur SG Wenden zurück gekehrt ist, gewann in 42:05min ihre Altersklasse und befindet sich auf einem guten Weg zurück zu alten Zeiten.  

Zwei Sportler im roten Trikot waren besonders zufrieden: Matthias Rink lief in 39:54min eine neue persönliche Bestzeit über 10km. Liv Behle schaffte eine Verbesserung um gleich 45 Sekunden, sodass ihre 5km-Bestleistung nun bei 21:32min liegt. Auch Rebecca Huckestein war im 5km-Rennen am Start. In 21:18min sicherte sie sich den zweiten Platz. Ähnlich wie ihr Mann absolvierte die junge Lehrerin den Wettkampf aus einer umfangreichen Trainingswoche heraus und konnte dennoch eine schnellere Pace als bei vergangenen Saisonrennen laufen. Den dritten Platz im 5km-Rennen belegte Alexander Henne in 17:05min. Dabei verpasst er den Sieg nur um drei Sekunden. Allerdings war er schon im Vorfeld im Einsatz gewesen und hatte seine Tochter Amira beim Bambinilauf erfolgreich ins Ziel begleitet.  

Pia Wittstamm konnte nach nun endgültig überstandener Erkältung wieder über 1000m an der Start gehen. In 3:45min sicherte sie sich den ersten Platz in der Klasse W15.  

Mit Holger Stöckmann im 10km-Lauf (Platz 3 in der M55 in 41:18min) und Daniel Poppe (21:26min über 5km) waren dann insgesamt 13 Läuferinnen und Läufer in Niederfischbach am Start. Am morgigen Sonntag findet das 10km-Rennen in Leverkusen auch mit SG-Beteiligung statt, während am gesamten Wochenende parallel die Hallen-DM der Seniorenklasse in Erfurt durchgeführt wird. Hier sind Ruben Niemann und Christl Dörschel am Start. Über beide Wettbewerbe und die Deutschen Crossmeisterschaften am kommenden Wochenende wird natürlich noch berichtet…

 

 

SC

 

Sa

22

Feb

2020

Kinderkarneval 2020

Do

20

Feb

2020

Hallenwettkampf in Dortmund

Beim Hallensportfest der BV Teutonia Lanstrop waren drei Sportler der SG Wenden in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle erfolgreich.

Stina Hutters gewann den 800m-Lauf der Klasse U20. Die Zeit von 2:32,20min bestätigen ihre immer besser werdende Leistung in den letzten Wochen, in denen sie auch viel Zeit in Training investiert hat.

Pia Wittstamm war durch eine Erkältung vor zwei Wochen immer noch im Trainingsrückstand und konnte ihr Leistungsvermögen nicht ganz abrufen. Sie belegte in 2:56,32min über die 4 Hallenrunden den 13.Platz in der W15.

Zuletzt machte sich auch Ruben Niemann auf die 200m-Bahn. Mit 2:13,01min kam er nah an seine persönliche Bestleistung in der Halle heran. Der M35-Athlet befindet sich derzeit in der Verbreitung auf die Senioren-DM in Erfurt, wo er ebenfalls 800m laufen wird. 

 

SC

So

16

Feb

2020

Pleiten, Pech und ... Bezirksmeisterschaften

 

Bei dem diesjährigen Bezirksschülerinnenwettkampf, der am 16.Februar in Olpe stattfand, konnte die SG Wenden mit lediglich 12 der 17 gemeldeten Turnerinnen an den Start gehen. Die starken Turnerinnen Valeska Thiersch, Sara Fazlioglu, Amelie Stracke und Maria Solbach fielen krankheitsbedingt aus, ebenso der Neuzugang Marie Kramartz. Dies zeigte sich natürlich leider auch in der Vergabe der Medaillen.

 

So konnten Anna Weber und Lynn-Greta Schmidt, die durch die Attendorner Turnerin Lea Dolligkeit Verstärkung im Team der Schülerinnen A bekamen, dennoch für die Mannschaft den ersten Platz herausholen und so auch die Teilnahme an den Gauschülerinnenmeisterschaften in Birkelbach für Valeska und Sara sichern.

 

Bei den Schülerinnen C gingen Lea Schneider, Matilda Kloster und Klara Halbe als Mannschaft an den Start und erreichten den 5. Platz. Zudem erturnte sich Lea Schneider mit Platz 7 auch die Qualifikation für die Gauschülerinnenmeisterschaften.

 

Emmi Müller, Anna Lia Schamne und Elea Schweinsberg starteten in der Altersklasse der Schülerinnen D. Leider konnte sich diese Mannschaft mit dem 5. Platz  ebenfalls nicht für die Gaumeisterschaften qualifizieren und ihren Teamkolleginnen Amelie und Marie die Fahrt nach Birkelbach ermöglichen. Immerhin erreichte Emmi Müller, die eine Chance auf eine Medaille durch zwei Abgänge vom Schwebebalken verturnte, mit ihrem 8. Platz im Einzel die Qualifizierung.

 

Bei den Schülerinnen E turnten sich Maria Halbe, Merle Schröder und Lia Laarmann mit der Mannschaft auf Platz 6. Auch hier gab es mit Merles Platzierung (12.) eine Möglichkeit der Teilnahme am Gauwettkampf im Einzel.

 

Leni Halbe, die jüngste Turnerin der SG Wenden, musste den Wettkampf ohne Mannschaft bestreiten. Sie turnte ihren ersten Wettkampf in voller Konzentration durch und wurde mit dem 6. Platz belohnt.

 

Im Vergleich zu den letzten Jahren leider eine magere Ausbeute an Podiumsplätzen für die SG Wenden, aber immerhin sieben Gau-Qualifizierungen. Nun heißt es: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Es wird weiter fleißig trainiert und wir hoffen, beim Turnfest im Sommer wieder vorne mit dabei zu sein!

 

MW

Do

13

Feb

2020

Frederik Wehner bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften

Frederik Wehner in der Halle in Frankfurt
Frederik Wehner in der Halle in Frankfurt

 

Am 12. Februar fanden in Frankfurt-Kalbach die Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Halle statt. Der SG-Läufer Frederik Wehner, der an der Universität Siegen Maschinenbau studiert, war als einziger Athlet  für die Hochschule gemeldet. Als Mittelstreckenspezialist startete er diesmal über die 800m Distanz. In dem hochklassig besetzten Feld der Männerklasse konnte er sich als jüngster Starter in einem schnellen Rennen in neuer persönlicher Hallenbestzeit (1:57,46 min) einen guten 8. Platz erkämpfen. Ganz zufrieden war er mit der Zeit jedoch noch nicht, da er sich eine Zeit unter 1:57min vorgenommen hatte und die nun gelaufenen Zeit zudem nur 2 Hundertstel über  seiner besten Freiluftleistung lag. 

 

Mo

10

Feb

2020

Kreisrekord für Johanna Pulte

Johanna Pulte vor der Kulisse des PSD Bank Meetings
Johanna Pulte vor der Kulisse des PSD Bank Meetings

Das dritte PSD Bank Indoor Meeting in der Dortmunder Leichtathletik Halle hatte am vergangenen Wochenende zahlreiche namhafte Sportler der Szene nach Westfalen gelockt. So stieg die Hindernisläuferin Gesa Krause, die bei der WM in Doha Bronze erlaufen hatte, mit einem 3000m-Rennen ins Olympia-Jahr ein. Hinter Läuferinnen aus England, Albanien und Kenia belegte das deutsche Talent Platz 4. 

Abgesehen von den Stars konnten sich aber auch die Nachwuchstalente vor etwa 3000 Zuschauern präsentieren.

Eine hervorragende Leistung zeigte hier wieder einmal Johanna Pulte von der SG Wenden. In der Klasse U20 belegte sie in fantastischen 4:39,02min den zweiten Platz über 1500m. Damit verbesserte sie natürlich ihre erst kürzlich aufgestellte persönliche Bestleistung und zudem noch den Kreisrekord: noch nie ist eine Athletin aus dem Kreis Olpe in der Halle schneller die 1500m-Strecke gerannt.

Die junge Olperin freute sich riesig, dass sie ihre Leistung mal auf die Bahn bringen konnte: "Das Rennen war fast ohne Schubser und Stolperer, weil das Feld etwas mehr auseinander gezogen war. Dann läuft es direkt noch besser."

Mit dieser Leistung gehört Johanna nun zur deutschen Spitze bei den U18-Mädels. Ihre Zeit bedeutet Rang 4 in der deutschen Bestenliste.

 

Ein weiteres Highlight waren danach natürlich noch die spannenden Wettkämpfe und ein Erinnerungsfoto mit Gesa Krause.

vl: Gesa Krause und Johanna Pulte
vl: Gesa Krause und Johanna Pulte

 

 

SC

Sa

08

Feb

2020

WP-Wahl: Sportler des Jahres

Jörg Heiner (erneut Sportler des Jahres) ist nicht der einzige SGler auf dem Podest...

Im Rahmen einer Feierstunde im Schützenheim Rüblinghausen kamen am Freitagabend die zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler der WP-Sportlerwahl 2019 zusammen. 

Den ersten Platz bei den Männern sicherte sich wie schon im Vorjahr der Langstreckenläufer Jörg Heiner. Der Olper im Dress der SG Wenden hat auch im vergangenen Jahr wieder mit zahlreichen läuferisch extremen Herausforderungen und Leistungen auf sich Aufmerksam gemacht und konnte somit die meisten Stimmen der WP- und WR-Leser gewinnen.

Bei den Frauen siegte die Ski-Langläuferin Melina Schöttes vom SC Oberhundem. Auf Platz 2 folgte ebenfalls eine (Lang)Läuferin, die allerdings ohne Ski unterwegs ist: Judith Hacker konnte ihrem zweiten Jahr für die SG zahlreiche neue persönliche Bestleistungen erlaufen und ebenfalls bei überregionalen Meisterschaften vorne mitmischen. Auch eine Krankheit und Verletzung im Sommer haben sie nicht viel zurück geworfen, sodass die Grundlagen für die kommenden Saison momentan gelegt werden können.

Auch das beste Team kommt aus dem Bereich der Leichtathletik: die Sprintstaffel der Startgemeinschaft Olpe/Fretter sicherte sich zum sechsten Mal (in unterschiedlichen Besetzungen) den Leser-Titel. Doch auch die SG Wenden war in dieser Kategorie vertreten. Mit ihrem sensationellen Team-Sieg bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften im September kamen Fabian Jenne, Nils Schäfer und Tobias Lautwein auf den 5.Platz der WP-Wahl.

 

 

SC

So

02

Feb

2020

Wehner mit neuer PB über 1500m

Frederik Wehner (hier im vergangenen Sommer) war über 1500m in der Halle erfolgreich
Frederik Wehner (hier im vergangenen Sommer) war über 1500m in der Halle erfolgreich

Bei den NRW-Meisterschaften, die an diesem Wochenende in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle stattgefunden haben, belegte Frederik Wehner Platz 4 im Rennen über 1500m. Obwohl er den Podestplatz um etwa 2,5 Sekunden gegen allesamt ältere Konkurrenten verpasste, freute er sich über eine neue persönliche Bestleistung von 4:05,20min.

Mo

27

Jan

2020

Ausdauercup in Wehbach

Thomas Giese (Nr 250) lief eine neue persönliche Bestleistung über 10km
Thomas Giese (Nr 250) lief eine neue persönliche Bestleistung über 10km

 

Zum ersten Mal bildet der Asdorflauf in Wehbach den ersten Lauf in der Wertungsserie des Ausdauercups. Obwohl es winterlich kalt war, empfanden die meisten Ausdauer-Sportler die windstillen und trockenen Bedingungen als gut.

Wie immer machte der Nachwuchs den Anfang: Jesper Beckmann belegte in der M8 den 3.Platz. Sein Bruder Jorik erklomm in der M10 sogar den Silberrang. Er benötigte für die 1000m-Distanz 4:01min. Noch eine Stufe höher ging es für Pia Wittstamm, die in ihrer Altersklasse W15 den Sieg holte.

 

Um 14:35Uhr starteten insgesamt 351 Läuferinnen und Läufer über 5 und 10km. Nils Schäfer passierte als erster Athlet dieses Rennens den Zielstrich. Er hatte sich für die 5km-Diatanz entschieden und benötigte 16:56min. Schon auf dem vierten Rang im Gesamteinlauf folgte der U18-Athlet Lukas Steinseifer. In 17:45min stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und belohnte sich für die teilweise ungemütlichen Trainingseinheiten der letzten Wochen. Trainer Egon Bröcher freut sich über diese positive Entwicklung des jungen Läufers, der mit dieser Leistung auch seine Altersklassenkonkurrenz gewinnen konnte. 

Lukas Steinseifer ist konzentriert bei der Sache
Lukas Steinseifer ist konzentriert bei der Sache

 

Der Mittelstreckler Ruben Niemann benötigte 18:47min und belegte den 9.Platz. Auch bei den Frauen war auf der 5km-Strecke eine SGlerin auf dem Podest zu finden: Tanja Charitos belegte in 22:20 den 2.Platz.

 

Während diese Vier im Ziel schon den ersten heißen Tee schlürfen konnten, mussten die anderen Läuferinnen und Läufer noch zwei Runden durch das rheinland-pfälzische Dörfchen drehen. Am schnellsten war dabei Stefan Groß, der auch mal für die SG startetet, aber nun im Dress des CLV Siegerland unterwegs war. Auf Platz 2 folgte der Neuzugang Raul Valero Gallegos. Der Triathlet benötigte 34:10min für die amtlich vermessene Strecke. Nur sechs Sekunden später lief Tobias Lautwein durchs Ziel, der über diesen "Saisonstart" sehr zufrieden war. Gleiches gilt auch für Thomas Giese, der ein starkes Rennen zeigte und in 36:47min eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Auf Platz 20 im Gesamteinlauf folgte auch schon die erste Frau: Judith Hacker siegte in 37:31min in der Frauenwertung und bewegt sich damit in ähnlichen Zeitbereichen wie vor einem Jahr. Die erste Rennhälfte konnte sie sogar in 18:25min angehen, allerdings musste sie dann ein einsames Rennen bestreiten und konnte dieses Tempo nicht ganz halten. "Vielleicht wäre noch mehr drin gewesen!", ordnet sie ihre Leistung mit Blick auf die weitere Trainingsplanung ein. Mara Lückert siegte zwar in 41:18min in der W50, aber sie war nicht ganz zufrieden. Schließlich deuteten vorherige Trainings- und Wettkampergebnisse auf eine 40iger Zeit hin. Steffi Osthoff hatte sich nach der Baby-Pause und dem Wiedereinstieg ins Training im letzten Spätherbst sehr auf den Lauf gefreut. Eine leichte Erkältung machte ihr allerdings einen Strich durch die Rechnung. Mit angezogener Handbremse lief sie dennoch in 42:47min ins Ziel und konnte sich so doch noch über den Start ins Wettkampfjahr 2020 freuen. Neben weiteren SG-Startern, die mit Boukje Beckmann (Platz 2 in der W40) und Hans-Dieter Schlichting (Platz 3 in der M60) auch noch Podestplatzierungen erreichen konnten, war auch Peter Dornseifer vom Sponsor Dornseifer's auf der Laufstrecke unterwegs.

 

 

Insgesamt blickt das Laufteam optimistisch auf die kommenden Trainingswochen und freut sich, wenn weiterhin kein Schnee fällt. 

 

Weitere Starter:

Dominik Sasse, Platz 6 in der M30

Jochen Stücher, Platz 7 in der M45

Henning Grüne, Platz 8 in der M45

Roberto Gugliotta, Platz 13 in der M45

Thorsten Gokus, Platz 23 in der M40

 

SC

So

26

Jan

2020

NRW Jugend-Hallenmeisterschaften

Überraschender Titel für Pulte, aber auch Lind und Wehner überzeugen

 

Johanna Pulte sorgte bei den NRW Meisterschaften in Dortmund für eine große Überraschung. Zwar hatte man aufgrund der starken Leistung bei den westfälischen Meisterschaften der vergangenen Woche mit einer vorderen Platzierung gerechnet, aber der Sieg über die 1500m in der U18 kam für Athletin und Trainer nun völlig überraschend. Schließlich waren mit Amelie Klug von der TSV Bayer Leverkusen und Christina Lehmen von der LAZ Mönchengladbach zwei Athletinnen gemeldet, die bereits sehr gute Hallenzeiten in diesem Winter zu Buche stehen hatten. Taktisch sehr klug laufend hielt sich Johanna während des Rennens zunächst in der Mitte des Feldes auf. 300m vor Schluss zogen die Favoritinnen das Tempo an, Johanna reagierte direkt und setzte sich hinter das Führungsduo  Klug und Lehnen. 100m vor dem Ziel atackierte Johanna und setzte sich an die Spitze des Feldes. Christina Lehmen gab sich nicht geschlagen und versuchte in der letzen Kurve zu kontern, wobei es zu einem kurzen Rempler kam. Hierdurch geriet Johanna ein wenig ins straucheln und verlor 2-3 Meter. Wer gedacht hatte, dass Rennen sei nun entschieden, sah sich getäuscht. Johanna mobilisierte auf den letzen 50m all ihre Kräfte und überspurtete Christina Lehnen um 0,3sec, sodass die Uhr nach tollen 4:45,89min stoppte. Überglücklich im Ziel waren Johannas ersten Worte: "Ich glaube, ich träume". 

 

 

 

Auch Alexander Lind machte es richtig spannend. Im Lauf der Jugend A über 400m lief er gegenüber der Vorwoche wesentlich energischer und setzte sich gleich zu Beginn des Rennens an die 2. Position im schnellsten von zwei Zeitendläufen. Zwar konnte er dem sehr stark laufenden Gabriel Wusu von der LT Stoppelberg nicht entscheidend folgen, aber der Angriff seines Verfolgers Johannes Voß vom TuS Recke wurde abgewehrt. Mit gelaufenen 50,57s belegte Alexander Lind Platz 2.

 

 

 

Frederik Wehner war für den Einlagelauf über 1500m gemeldet. Dieser Lauf sollte einigen NRW-Athleten die Möglichkeit geben, sich für die Leichtathletik-WM zu qualifizieren. Fredi Wehner nutzte hierbei die Change, die ersten 1000m mitzulaufen um Tempohärte für die nächsten Wettkämpfe zu bekommen. Mit inoffiziellen 2:32min bei 1000m zeigte er einen weiteren Leistungssprung und kann zuversichtlich in die nächsten Wettkämpfe starten. Im selben Rennen verpassten die beiden schnellsten Läufer die WM-Norm übrigens nur um eine bzw. neun Hundertstelsekunden.

 

 

 

So

19

Jan

2020

Westfalen-Titel für Johanna Pulte

Kreisrekord und Quali für Jugend-DM für die junge Olperin

Johanna Pulte freut sich über ihren ersten Westfalentitel
Johanna Pulte freut sich über ihren ersten Westfalentitel

Bei den Westfälischen Meisterschaften in der Halle zeigte Johanna Pulte am vergangenen Wochenende eine sehr gute Leistung: in der Klasse U18 sicherte sie sich über 1500m den ersten Westfalentitel ihrer Karriere. Die tolle Zeit von 4:44,19min bedeuten zugleich einen neuen Kreisrekord und die Normerfüllung für die Deutschen Jugendmeisterschaften. 

Trainer Egon Bröcher zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Athletin, die im vergangenen Herbst auch mit einer Verletzung zu kämpfen hatte: " Die gute Form deutete sich bereits im Training an." Außerdem lobt er ihre gute taktische Einteilung, da sie zunächst eine kontrollierte erste Rennhälfte absolvierte und somit noch genug Reserven hatte, um auf der letzten Hallenrunde das Tempo anzuziehen. Ihre stärkste Konkurrentin Finja Berenbrinker vom LC Paderborn konnte sie dann bis zum Ziel abschütteln. 

Frederik Wehner kam in seinem ersten Lauf in der Männerklasse auf einen guten dritten Rang. Er benötigte für die 800m nur 1:58,74min und stellte eine neue persönliche Hallenbestleistung auf. Egon Bröcher: "Er hat in diesem Feld das Optimum rausgeholt."

Noch etwas mehr Verbesserungspotenzial sieht der Trainer bei Alexander Lind, der über 400m den 5.Platz in der Männerklasse belegte. Die Zeit von 51,03s bedeuten zwar einen besseren Saisoneinstieg als im letzten Jahr, aber aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen waren die Erwartungen etwas größer gewesen.

Der vierte Starter der jungen SG-Truppe war Lukas Steinseifer. Für die 800m benötigte der U18-Athlet 2:16,74min und kam noch nicht an seine Bestleistung heran.

 

SC 

 

Mo

13

Jan

2020

NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf

Gold für Christl Dörschel über 3000m

Bei den NRW-Meisterschaften der Senioren, d.h. aller Leichtathleten die älter als 30 Jahre sind, waren Ruben Niemann und Christl Dörschel in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark für die SG Wenden unterwegs.

Christl gewann in ihrem ersten Hallenrennen direkt souverän den Titel und konnte auch den gesamten Lauf mit jüngeren Konkurrentinnen für sich entscheiden. Sie benötigte für die 3000m eine Zeit von 10:33,06min und zeigt sich damit in einer hervorragenden Frühform.

Ruben Niemann, der in der M35 am Start gewesen war, belegte den 4.Rang in seiner Altersklasse. Für die 800m benötigte er 2:12,94min und verpasste den Sprung auf das Podest nur um etwa 1,3Sekunden.

 

SC

Mi

01

Jan

2020

Robert Wilms führt Weltjahresbestenliste im Marathon an

Das Zielbanner zeigt es an: Weltjahresbestzeit im Marathon
Das Zielbanner zeigt es an: Weltjahresbestzeit im Marathon

 

Kein Silvesterlauf im eigentlichen Sinne ist der Neujahrsmarathon in Schlieren bei Zürich. Diese besondere Veranstaltung wird exakt um Mitternacht gestartet. Da der viermal zu durchlaufende Rundkurs vom Weltverband IAAF offiziell vermessen ist, führen die Sieger für einige Stunden die Weltjahresbestenliste an. Dieses Kunststück gelang am 01.01.2020 Robert Wilms, der in Mainz lebt, aber für die SG Wenden startet. Nach 2:35:23h und einem langen Duell mit dem später Zweiplatzierten lief er über die Ziellinie.

 

Mi

01

Jan

2020

Innsbruck, Gießen, Obernau, Gummersbach - Silvesterlauf-Siege für Hoffmann, Huckestein, Heiner und Lautwein

Roter Dress in Innsbruck: Jonas Hoffmann auf Platz 1, Fabian Jenne auf Platz 7
Roter Dress in Innsbruck: Jonas Hoffmann auf Platz 1, Fabian Jenne auf Platz 7

 

An kaum einem Tag des Jahres finden so viele Laufveranstaltungen statt, wie am 31.Dezember.

Auch Athleten der SG Wenden waren wieder bei Silvesterläufen am Start:

 

Den Anfang machten Simon und Rebecca Huckestein schon am letzten Wochenende in Gießen. Simon konnte den etwa 10,6km langen Hauptlauf mit einigen Höhenmetern in 36:00min gewinnen. Rebecca belegte über die 5,2km-Distanz in 22:42min den dritten Platz. Beide zeigten sich mit dem wettkampfsportlichen Jahresausklang sehr zufrieden. Für Rebecca war es sogar in 2019 der erste Start im roten SG Dress: "Ich war lange verletzt, konnte gar nicht laufen und habe dann im Sommer ein paar Triathlons gemacht." Auch ihr Mann Simon plagte sich lange Zeit mit Verletzungen, die das Lauftraining einschränkten und ihn viel Zeit auf dem Rennrad oder im Schwimmbad verbringen ließen. "Seit einigen Wochen bin ich schmerzfrei kann ich die Laufumfänge langsam wieder erhöhen", zeigt er sich optimistisch für die kommende Lauf- und Triathlonsaison.

 

Nachdem im letzten Jahr das Aus des Traditionslaufs um die Obernautalsperre bekannt geworden war, hatte sich ein "Rettungsteam" aus heimischen Sportlern und Vereinen gebildet. So wurde am Morgen des 31. der 41. Silvesterlauf, veranstaltet durch den CVJM Siegen, gestartet. Jörg Heiner, der sich relativ spontan zur Teilnahme am Halbmarathon entschlossen hatte, siegt in 1:14:03h, wobei er die zwei zu absolvierenden Runden um die Talsperre in nahezu konstantem Tempo durchlaufen konnte. Auch Henning Grüne hatte sich für die Langstrecke entschieden und kam in 1:43:49 auf den vierten Platz seiner Altersklasse. Thomas Wehner begnügte sich mit dem 10km-Lauf und belegte zum Jahresende den 12.Platz in der M55. Hier siegte Markus Mockenhaupt, der allerdings für das Triathlon Team TVE Netphen unterwegs gewesen war. 

 

Christl Dörschel ist in den vergangenen Jahren oft beim Silvesterlauf in Herne zu Gast gewesen. Auch in diesem Jahr stand sie mit Trainingskollegin Judith Hacker an der Startlinie. Die W40-Läuferin belegte auf der wegen einer Baustelle leicht verlängerten Rennstrecke in tollen 37:55min den vierten Platz in der Gesamtfrauenwertung. Auf dem nachfolgenden fünften Rang lief Judith durchs Ziel und Mara Lückert, die nach längerer Zeit wieder ein Straßenrennen absolvierte, kam auf Platz 7 ein. Auch Hans-Dieter Schlechting (M60), Neuzugang zur Laufgruppe der SG, absolvierte seinen ersten Start für die Wendener und wurde Zweiter in seiner Altersklasse.

v.l.: Judith Hacker, Dieter Schlechting, Christl Dörschel
v.l.: Judith Hacker, Dieter Schlechting, Christl Dörschel

 

Ein wahrer Klassiker ist der Silvestercrosslauf in Gummersbach, der in diesem Jahr schon zum 62. Mal stattfand. Anspruchsvolle Strecken abseits der Straße sind wie geschaffen für Tobias Lautwein, der die etwa 10,7km lange Hauptstrecke gewinnen konnte. Auf der 5km-Runde entdeckt man in den Ergebnislisten ebenfalls die SG Wenden ganz oben. Ira Achenbach (früher Kühne) siegte mit einem Vorsprung von fast zwei Minuten. Die 30-Jährige war in den Schüler- und Jugendklassen über Strecken von 800m bis 5000m für die SG im Stadionrund unterwegs.

 

 

Jonas Hoffmann und Fabian Jenne weilen zur Zeit im Langlauf-Trainingslager in Österreich. Am Dienstagnachmittag machten sie einen kleinen Abstecher zum 19. IKB Silvesterlauf in Innsbruck, um für etwa 4,7km die Ski gegen Laufschuhe zu wechseln. Jonas konnte in 13:44,2min mit einem Vorsprung von 22Sekunden souverän gewinnen (Zitat auf der Homepage des Veranstalters: "Schnell war er und federleicht sah es aus, als Jonas Hoffman (SG Wenden) nach 13 Minuten und 44 Sekunden die Ziellinie überlief.") . So konnte er sich beispielsweise gegen die Brüder Manuel und Hans-Peter Innerhofer aus Österreich durchsetzen, die bei der letzten Berglauf-WM den 6. und 19.Platz erreicht hatten. Auch Fabian Jenne ist mit Platz 7 (14:51,1min) von 337 Starten in der Tiroler Hauptstadt mit dem Jahresausklang sehr zufrieden. In den kommenden drei Tagen absolvieren die beiden Athleten noch zwei Langlaufeinheiten pro Tag und Jonas wird zusätzlich noch seine Schwimmkilometer abspulen, damit die Grundlagen für die nächste Saison gelegt werden. 

 

 

Die SG Wenden wünscht allen Sportlern und Trainern, sowie ihren Familien ein gutes Jahr 2020.

 

Viel Gesundheit und ein starkes Team, dann kommen die sportlichen Erfolge fast von selbst…

 

SC

Siegerehrung in Innsbruck
Siegerehrung in Innsbruck

Di

24

Dez

2019

Die SG Wenden wünscht Frohe Weihnachten

Nachdem die Leichtathleten am heutigen Vormittag ihr schon traditionelles Weihnachts-Training bei traditionellem Herbst-Wetter absolviert haben, kann nun auch bei den Aktiven die gemütliche Zeit starten.

Die SG Wenden wünscht all ihren Sportlerinnen und Sportlern und ihren Familien, unseren Übungsleitern und allen Freunden und Förderern ein gesegnetes und ruhiges Weihnachtsfest. 

Auch in diesem Jahr bedanken wir uns für die wertvolle Unterstützung der Sponsoren.

 

Während in vielen Sportarten der Trainingsbetrieb ein paar Tage pausiert, nehmen einige Leichtathleten an Silvesterläufen teil oder absolvieren ein kleines Trainingslager. Berichte dazu findet ihr beizeiten hier, auf unserer Facebook-Seite oder auf Instagram. 

 

Der Jahresendspurt hat begonnen und einige Ziele für die nächste Saison sind schon fest im Blick: Hallenwettkampfe, wie die westfälischen Meisterschaften, oder die ersten Rennen des neu gestalteten Ausdauer-Cups in Wehbach und Niederfischbach. 

So

17

Nov

2019

Westfälische Crossmeisterschaften

Dreifach-Triumph für die SG Wenden

v.l.: Fabian Jenne (3.), Jonas Hoffmann (1.) Christian Biele (2.) Foto: F. Steinseifer
v.l.: Fabian Jenne (3.), Jonas Hoffmann (1.) Christian Biele (2.) Foto: F. Steinseifer

Am vergangenen Samstag fanden die westfälischen Meisterschaften im Crosslauf in Hamm statt. Während die Sportler bei den Meisterschaftsrennen der letzten Jahre oft über Wiesen und durch Waldgebiete geschickt wurden, fanden die diesjährigen Titelkämpfe in Form eines Stadioncrosslaufs statt. Der anspruchsvolle Parcous erstreckte sich über zwei Sportanlagen und war so sehr zuschauerfreundlich gestaltet.

Bei sonnigem Novemberwetter konnten die Athleten der SG diesen Zuschauern auch eine hervorragende Leistung präsentieren. Auf der 10,7km langen Strecke belegte Jonas Hoffmann den ersten Platz, gefolgt von seinen Teamkollegen Christin Biele und Fabian Jenne. Das Trio hatte von Beginn an ein hohes Tempo angeschlagen und konnte sich schnell vom Feld absetzen. Biele und Hoffmann ergänzten sich in der Führungsarbeit bis sich der 13 Jahre jüngere Triathlet ab der Mitte des Rennens etwas absetzen konnte. Im Ziel lagen die beiden Athleten nur acht Sekunden auseinander. Fabian Jenne komplettierte das wendener Podest und machte einen historischen Sieg perfekt. 

"Wir haben in den letzten Jahren schon einige Titel bei den Westfälischen sammeln können, aber drei Wendener ganz oben gab es noch nie", freute sich Trainer Egon Bröcher über das Resultat. 

Auch die Frederik Wehner lief eine Woche nach den Kreismeisterschaften ein beherztes Rennen und sicherte sich in der mit 18 Teilnehmern quantitativ und qualitativ stark besetzten Jugend A den 4.Platz.

Freddy Wehner (Foto: H.Hoffmann)
Freddy Wehner (Foto: H.Hoffmann)

Die beiden Nachwuchsläufer Stina Hutters und Lukas Steinseifer waren in der Klasse U18 unterwegs. Auf der 3,91km langen Strecke schlugen sie sich achtbar und erreichten die Plätze 19 (Lukas) und 14 (Stina).

 

SC

Mo

11

Nov

2019

Erfolgreiche Saison für Katja Hinze-Thüs mit Sieg über 50km gekrönt

Katja nach dem Sieg über 50km
Katja nach dem Sieg über 50km

 

Am ersten Wochenende im November startete in Bottrop der 47. Herbstwaldlauf unter der faszinierenden Kulisse des Förderturms des Bergwerks Prosper Haniel. Die Zeche wurde im Dezember letzten Jahres unter großer Medienbeteiligung als letztes Steinkohle-Bergwerk des Ruhrgebiets geschlossen.

Ein Jahr später diente das Gelände als Start und Zielbereich für die 50 km Strecke. Die Ultraläufer mussten eine anspruchsvolle 25 km Runde mit leicht welligem Profil und teilweise sehr aufgeweichten Untergrund absolvieren.

 

In der Frauenkonkurrenz konnte sich Katja Hinze-Thüs von der SG Wenden vom Start an deutlich von ihren Kontrahentinnen absetzten und in 3 Stunden und 48 Minuten einen deutlichen Sieg einfahren. Platz zwei belegte ihre Teamkollegin Natascha Bischoff aus dem deutschen Ultra-Nationalkader, die eine Zeit von knapp unter 4 Stunden benötigte. Die Siegeszeit bedeutet für die SG-Läuferin eine Bestätigung ihrer P-Kadernorm für das Ultra Nationalteam und den 6. Platz in der deutschen Bestenliste 2019.

Nach einer Verletzung war das Jahr 2019 für die Gummersbacher Läuferin insgesamt sehr erfolgreich. Sie konnte über allen gängigen Strecken des Langstreckenlaufs neue persönliche Bestleistungen erzielen. Ihr beachtliches Spektrum erstreckt sich nun über eine Zeit von 19:10min für 5km bis hin zu 1:25:36h im Halbmarathon. Beim Berlinmarathon im September verbesserte sie zudem ihre Marathonzeit auf 3:01:58h.

 

 

Sa

09

Nov

2019

Kreis-Cross-Meisterschafen 2019

Ein großes Teilnehmerfeld beim Start der Langstrecke
Ein großes Teilnehmerfeld beim Start der Langstrecke
Ergebnisliste Kreis Olpe
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Ergebnisliste Kreis Siegen-Wittgenstein
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Ausschreibung Kreis-Cross-Meisterschafen 2019
AusschreibCross2019.pdf
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Zu Beginn der Crosslaufsaison fanden die Kreismeisterschaften der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein am Samstag den 9.November in Wenden statt. Nur eine Woche nach dem Südsauerlandlauf war die SG also wieder Ausrichter einer Laufveranstaltung und auch dieses Mal passten die äußeren Bedingungen: kein Regen während der Wettkämpfe, aber die Niederschläge der letzten Tage hatten die Wiesenpassagen der Strecke oberhalb von Wenden zu einer wahren Cross-Herausforderung werden lassen. Außerdem forderten die Anstiege, ein kühler Wind und Distanzen von bis zu 7200m die Langstreckenläuferinnen und -läufer. 

Die Kinder- und Jugendwettbewerbe wurden von der Kurzstrecke und der Langdistanz für die Erwachsenen umrahmt, sodass viele Läufer die Gelegenheit zu zwei Start wahrnahmen. Ein erfreulich großes Teilnehmerfeld auf der Langstrecke sorgte für ein spannendes Rennen, das Christian Biele am Ende knapp gewinnen konnte. Der Wittgensteiner Timo Böhl hätte sich nämlich Runde um Runde, vornehmlich im Anstieg, bis auf 3m an ihn herangekämpft. Am Ende freuten sich beide über den herausfordernden Wettbewerb und schließlich konnte auch jeder noch eine Titel mit nach Hause nehmen: Böhl für den Kreis Siegen und Biele wurde Kreismeister für Olpe. 

Bei den Frauen liefen Christl Dörschel und Judith Hacker nach 4800m zusammen durchs Ziel. Auf der letzten Bergabpassage wollten sie keine Verletzungen riskieren und haben sich den Endspurt für den nächsten Wettbewerb aufgehoben. Siegerin für den Kreis Siegen wurde hier Katharina Schäfers vom TuS Deuz.

Bei den Schülern stellen die Olper Leichtathletik und die SG Wenden alle Teilnehmer für den Kreis Olpe. Aus dem Siegerland kamen immerhin Nachwuchsathleten vom TuS Deuz, der LG Kindelsberg, vom TV Jahn Siegen, der LG Wittgenstein, vom CLV Siegerland und des ASC Weißbachtal.

Sa

02

Nov

2019

Südsauerlandlauf in Wenden: Eindrücke und Ergebnisse

v.r.: Nils Schäfer, Jonas Hoffmann (Platz 1), Christian Biele (Platz 2), Jörg Heiner, Tobias Lautwein, Felix Lange, Fabian Jenne (Platz 3)
v.r.: Nils Schäfer, Jonas Hoffmann (Platz 1), Christian Biele (Platz 2), Jörg Heiner, Tobias Lautwein, Felix Lange, Fabian Jenne (Platz 3)

Am vergangenen Samstag fand der 44. Südsauerlandlauf in den Wäldern bei Wenden statt. Insgesamt gut 370 Läuferinnen und Läufer begaben sich auf Strecken von 1,5km im Schülerlauf der Altersklassen bis zu 10km. Dazu kommen noch einige Nachwuchstalente beim Bambinilauf. Zahlreiche Zuschauer feuerten auch 25 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Wenden an, die während des Hauptlaufs parallel um den Titel der schnellsten Schulstaffel kämpften und natürlich den besten 10km-Läufer schlagen wollten.

Vor dem Start des 10km-Laufs
Vor dem Start des 10km-Laufs

 

Die ausrichtende SG Wenden dominierte den 10km-Lauf. Es siegte Joans Hoffmann in einer Zeit von 32:34min. Der Triathlet blieb damit vor seinem Teamkameraden Christian Biele (32:53min), der bei der letzten Ausgabe der Veranstaltung vor zwei Jahren noch ganz oben auf dem Podest stand. Bei der Hälfte der Strecke bildeten die beiden noch zusammen mit Fabian Jenne das Führungstrio, doch der gebürtige Olper musste die Kollegen ziehen lassen. So kam er nach 33:32min ins Ziel. Auch auf den weiteren Plätzen kamen Sportler im roten Dress ein: Tobias Lautwein (34:40min), Felix Lange (35:19min), Jörg Heiner (35:25min) und Nils Schäfer (35:39min) belegten die Plätze 4 bis 7.

Auch bei den Frauen siegte eine Wendener Läuferin. Judith Hacker, die nach einer langwierigen Verletzung und Pause wieder im Trainingsaufbau ist, verpasste in 40:12min die 40-Minuten Marke nur knapp. Auf Platz 2 folgte die in diesem Jahr stark laufende Petra Henkel vom TUS Deuz in 42:34min. Der dritte Platz ging ebenfalls in die läuferische Nachbarschaft. Vanessa Günther vom TUS Kaan-Marienborn benötigte 42:53min.

v.r.: Petra Henkel, Judith Hacker, Vanessa Günther
v.r.: Petra Henkel, Judith Hacker, Vanessa Günther

 

Insgesamt freute sich die veranstaltende SG Wenden über einen gelungenen Tag. Nachdem es in der Nacht und am Vormittag noch heftig geregnet hatte, zeigte sich der Wettergott gnädig und die Bambinis, die um 13:25Uhr den ersten Start des Tages hatten, konnten unter dem Beifall von Eltern und Großeltern die etwa 400m lange Strecke trocken absolvieren. Kurz danach folgten die Schülerinnen und Schüler die auf ihren 1,5km- und 2km-Strecken auch schon ein Stück in den Wald laufen durften. Der schnellste Schüler des Tages über die 1,5km war Max Kober von der DJK Betzdorf. Das schnellste Mädchen war hier Lea Fischer vom TriTeam Siegerland. Besonders erfreulich war die Teilnahme zahlreicher Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Wenden, die von ihren Sportlehrern an der Strecke gecoacht und angefeuert wurden. Viele ältere Schulkameraden waren beim Staffellauf eingeteilt, wo sie parallel zum Hauptlauf unterwegs und am Ende sogar schneller als der dortige Sieger Jonas Hoffmann waren. Dafür ließ die SG Wenden einen finanzielle Unterstützung für die Klassenkasse springen. Auf der 2km langen Wendepunktstrecke der älteren Schülerklassen kam, wie vom gewohnt wortgewandt informierenden Kunibert Rademacher am Streckenmikrofon vorhergesagt, der Engelskirchener Felix Hoberg als Erster ins Ziel. Nur vier Platzierungen dahinter, und somit vor zahlreichen Jungs, überquerte mit Lina Schneider das erste Mädchen den Zielstrich.

Start des 5km-Laufs
Start des 5km-Laufs

 

Im 5km-Hobbylauf lagen am Ende Alexander Henne von der SG Wenden bei den Männern und Julia Rosenthal vom TV Büschergrund bei den Frauen vorne. Im gleichen Rennen wurde auch der Wettkampf der jugendlichen Schülerinnen und Schüler ausgetragen. Hier siegten Lukas Steinseifer (SG Wenden) und Lina Otto (ASC Weißbachtal).

 

 

Für eine gute Verpflegung war ebenfalls gesorgt: Currywurst und belegte Brötchen vom Sponsor Dornseifer's Frischemarkt und viele tolle Kuchenspenden ließen die zahlreiche Helferinnen und Helfer hinter der Theke in der Turnhalle wirbeln.

 

 

 

 

Die SG Wenden bedankt sich bei allen Sportlern und Helfern, die wieder für einen erfolgreichen und nahezu reibungslosen Ablauf des Traditionslaufs gesorgt hat. Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr. Wer Spaß am Laufen und an Wettkämpfen gefunden hat, kann gerne zum Training der SG kommen. Infos und Ansprechpartner finden sich auf der Homepage. 

Ergebnisse finden sich hier.

 

Sa

02

Nov

2019

Südsauerlandlauf 02.11.2019

Ausschreibung Südsauerlandlauf 2019
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Streckenverlaufsplan Südsauerlandlauf 2019
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So

22

Sep

2019

SG Wenden ist Deutscher Team-Meister im Berglauf

Tobias Lautwein, Fabian Jenne und Nils Schäfer schafften am Sonntag eine kleine Sensation: sie krönten ihre erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft im Berglauf mit dem Titelgewinn im Team. 

Im thüringischen Breitungen wurden die Laufsportler auf eine 13,3km lange Strecke mit etwa 780 Höhenmetern geschickt. Der Extrem-Hindernis-Läufer Tobias Lautwein teilte sich den Wettkampf sehr klug ein und überzeugte mit Platz 9 im Gesamtfeld in 1:00:08h. Teamkollege Fabian Jenne, der seit jeher auch schon eher die Strecken neben den Wegen bevorzugt, benötigte 1:01:36min und kam auf Platz 13 ein. 

Dass man sich bei Meisterschaften auf Nils Schäfer verlassen kann stellte der Westerwälder an diesem Wochenende wieder unter Beweis. Obwohl er mit seiner derzeitigen Laufform nicht zufrieden ist, ging er an den Start und komplettierte in 1:05:23h auf Platz 31 das Team. 

"Tobi war bärenstark unterwegs und Nils hat alles für die Mannschaft gegeben", meldet sich ein sehr glücklicher Fabian Jenne von unterwegs und lässt verlauten: "Wir freuen uns jetzt schon auf die Titelverteidigung im nächsten Jahr!".

 

So

15

Sep

2019

DM 10km in Siegburg

Silber in der W40 für Christl Dörschel, Jonas Hoffmann mit starken 30:11min auf Platz 15

v.l.: Nils, Markus, Jonas, Simon, Fabian, Thomas
v.l.: Nils, Markus, Jonas, Simon, Fabian, Thomas

 

Am Sonntag fanden die Deutschen Meisterschaften im 10km-Lauf auf der Straße statt. In Siegburg, für DM-Verhältnisse also fast vor der Haustür, waren auch sieben Athleten der SG Wenden am Start.

 

Christl Dörschel erreichte die beste Einzelplatzierung. Die W40-Läuferin wurde Vize-Meisterin in ihrer Altersklasse und kam im starken Gesamtfeld auf einem tollen 33. Platz ein. Ihre Zeit von 37:36min liegt unter ihrem derzeitigen Niveau, allerdings ereilte sie nach etwa sieben Kilometern ein kleines Unglück, welches sich jeder Läufer noch nicht einmal für seinen Dauerlauf wünscht. Ihr Schuh ging auf, aber nicht etwa, weil er schlecht gebunden, sondern weil der Schnürsenkel gerissen war. "Zu dem Zeitpunkt war ich schon an die Susanne Hahn (spätere Meisterin in der W40) herangelaufen", beschreibt die für eine bessere zweite Rennhälfte bekannte Athletin und gibt zu, dass sie sich auf den letzten Kilometern durchaus Chancen gegen ihre Dauerkonkurrentin ausgemalt hatte. Mit einer weiteren DM-Medaille bei sommerlichen Temperaturen war sie am Ende des Tages aber dennoch sehr zufrieden.

 

Bester männlicher SG-Starter war Jonas Hoffmann, der in starken 30:11min auf Platz 15 von 351 im Gesamteinlauf einkam. "Jonas war eine 14:40min für die ersten 5km angelaufen, da wäre auch gut eine 29iger Zeit möglich gewesen", berichtet Rebecca Huckestein, die als Begleitung mit vor Ort war. Der Triathlet vom EJOT-Team, der bei Leichtathletikveranstaltungen seit Jahresbeginn für die SG startet, hatte sich die Zeit unter der 30min-Marke auch vorgenommen und konnte auch zunächst in der Spitzengruppe mitlaufen. Dass man auf den vier Runden durch die Siegburger Innenstadt trotz Bergan-Passagen und Abschnitten mit Kopfsteinpflaster gute Leistungen erzielen kann, zeigte die deutsche Spitze. Sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen konnten die Zweit- und Drittplatzieren jeweils eine neue persönliche Bestzeit erreichen. Auch Fabian Jenne, der mit 32:14min rund 30 Sekunden schneller war als noch vor einer Woche bei den NRW-Meisterschaften, zeigte sich zufrieden. Zusammen mit Simon Huckestein, der nur fünf Sekunden nach ihm ins Ziel kam, bildeten die drei Männer das erste SG-Team, das in der Gesamtwertung auf Platz 9 gelandet ist. Huckestein, der aufgrund von anhaltenden Verletzungsproblemen schon seit zwei Jahren auch erfolgreich im Triathlonsport unterwegs ist, hatte bei den aufsteigenden Streckenabschnitten wieder mit seiner angeschlagenen Achillessehne und Ferse zu kämpfen, sodass er nicht mit vollem Druck laufen konnte. Vor dem Hintergrund seiner äußerst geringen Laufumfänge in den letzten Wochen war der in Butzbach wohnhafte Athlet aber sehr zufrieden. 

Anders das Bild bei Nils Schäfer: der Westerwälder ist über seine Zeit von 34:13min nicht glücklich. Im Moment ist er - auch aufgrund von Verletzungen - von seinen besten Leistungen etwa zwei Minuten entfernt. Markus Mockenhaupt stellte sich in den Pacemaker- Dienst seiner Schwester Sabrina, die ohne besondere Vorbereitung teilgenommen und sich dank seiner Unterstützung durch das Rennen gekämpft hat. In 35:15min bzw. 35:16min kamen die Beiden ins Ziel. Letzter SG-Starter war Thomas Schönauer, der 38:09min benötigte und das Rennen als eine "sehr große Enttäuschung" beschreibt. Christian Biele, mit dem die beiden eine Mannschaft in der M35 bilden wollten (Schönauer war "runtergemeldet" worden), war kurzfristig aus privaten Gründen zu Hause geblieben, wofür die Mannschaftskollegen natürlich volles Verständnis hatten. Thomas Schönauer trat aber dennoch an, um mit Schäfer und Mockenhaupt das zweite Team zu komplettieren (Platz 40 von 50).

 

 

 

Ein herzlicher Dank geht an Hartmut Hoffmann für zahlreiche tolle Bilder, von denen man eine Auswahl in der Galerie unten ansehen kann.

 

 

 

SC

 

So

08

Sep

2019

NRW-Meisterschaften 10km

Am vergangenen Samstag fanden im Rahmen des 6. Welterbelaufs auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen die offenen NRW-Meisterschaften über 10km statt. 

Ein Gruppe von neun Athleten der SG Wenden war am Start und konnte eine beachtliche Sammlung an Titeln zurück ins Sauerland bringen. 

Bester SG-Läufer war Christian Biele, der in einer Zeit von 32:22min im Gesamteinlauf auf Platz 3 einkam und seine Altersklasse gewinnen konnte. Der Attendorner war die erste Rennhälfte in zügigen 15:50min angegangen und musste auf der zweiten Hälfte ein paar Körner lassen: "Ich bin in diesem Jahr so viele 5000m-Rennen gelaufen, da fühlte sich meine Angangszeit heute verhältnismäßig locker an!". Aber er stellte auch fest, dass die Strecke einem Einiges abverlangte. Auf einer Runde von 3,33km wurden die Läuferinnen und Läufer über das Gelände der Zeche geführt. Zwar mussten für sauerländer Verhältnisse nur wenige Höhenmeter bezwungen werden, aber durch zahlreiche enge Kurven und Kopfsteinpflasterpassagen wurde ein kontinuierlicher Laufrhythmus verhindert.

Dies merkte auch der Olper Fabian Jenne, der nach einer Verletzungspause im Frühsommer seine gute Form noch nicht wieder erreichet hat. Mit 32:52min und Platz 5 in der Gesamtwertung zeigte er sich nicht zufrieden.

Nächster Wendener im Ziel war Tobias Lautwein, der in 33:43min seine Altersklasse M30 gewann und zudem eine neue persönliche Bestleistung laufen konnte. Trainer Egon Bröcher zollte ihm dazu großen Respekt: "Wenn du auf dieser Strecke Bestzeit rennen kannst, bist du richtig gut drauf!" Der Altenhofer freute sich als einziger SGler über die Tempo- und Richtungswechsel, da er als Extrem-Hindernisläufer genau solche Wettkämpfe besonders mag. Zusammen mit Jenne und Biele sprang am Ende auch noch Platz 1 in der Mannschaftswertung heraus. Außerdem konnte er lange Zeit zusammen mit Vereinskollege Markus Mockenhaupt laufen und im Duo einen Konkurrenten nach dem anderen einsammeln. Mockenhaupt musste dann zum Ende etwas abreißen lassen, sodass er nach 34:35min über den Zielstrich lief. "Ich habe mich zuletzt auf einen Ironman vorbereitet, da vernachlässigt man das schnelle Laufen im Training ein bisschen", kommentierte er das Rennen. Zwischen die Beiden schob sich noch Nils Schäfer, der nach 33:58min auf Platz 11 im Gesamteinlauf einkam. Der Westerwälder legt zur Zeit viele Kilometer auf dem Rad, insbesondere dem Mountainbike zurück und nimmt damit auch an Wettkämpfen teil. Beim Lauftraining hatte er zuletzt immer öfter mit kleineren Verletzungen zu kämpfen. Thomas Schönauer belegte in 37:27min den dritten Platz in der M40 und war mit seinem Rennen zufrieden, denn auch er hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemchen zu kämpfen.

 

Schnellste Frau im roten Dress war wieder einmal Christl Dörschel. In 37:04min kam sie als Zweite im Gesamteinlauf und Erste ihrer Altersklasse ins Ziel. "Ich war lange Zeit noch an der Führenden dran, aber in der letzten Runde konnte ich nichts mehr zulegen. Die Strecke hat schon Körner gekostet." Sie bestätigte aber ihre derzeit gute Form und blickt positiv in Richtung der 10km-DM am kommenden Wochenende. Diese Veranstaltung hat Sandra Clemens für sich gestrichen und beendet ihre Saison vorzeitig. Mit den 40:04min war sie nicht zufrieden: "Im Moment passt einfach gar nichts zusammen!" Ina Andrieu-Syrek komplettierte das Feld der SG-Starter. Die 56-Jährige benötigte 49:20min, wobei auch sie in diesem Jahr schon viel schneller laufen konnte.

Die drei Frauen konnten dennoch die Mannschaftswertung für sich entscheiden. Dass man mit einer Gesamtzeit von 2:06:28h (Olper Kreisrekord liegt bei 1:49:53h) diese Altersklassenübergreifende NRW-Wertung gewinnen konnte und eine Finisherzahl von insgesamt 111 Läuferinnen und Läufern, ist allerdings auch ein Zeichen für die eher schlechte Besetzung des Wettkampfs. Auch Sandra Clemens in der W30 und das M30/35-Team mit Biele/Lautwein/Mockenhaupt konnten sich jeweils noch konkurrenzlos den NRW-Titel sichern. Dennoch kann man nur Meister werden, wenn man sich im Wettkampf stellt und ins Ziel kommt, weshalb man allen Athleten zu ihren Leistungen gratulieren muss.

 

 

 

SC

 

Nach dem Lauf...
Nach dem Lauf...

Sa

31

Aug

2019

Bahnlaufserie in Bergisch-Gladbach Tag 3

Frederik Wehner und Christl Dörschel mit Gesamtsieg in der Serie

Am letzten Tag der Bahnlaufserie stand für die Mittelstreckenläufer die 1500m-Distanz auf dem Programm. Frederik Wehner konnte zum Ende des Sommers seine Bestzeit erneut verbessern und kam nach 4:06,26min ins Ziel.

Ruben Niemann war auf der gleichen Strecke unterwegs und belegte in 4:38,58min den zweiten Platz in seiner Altersklasse. 

Für die Langstreckler hieß es erneut Runden zählen... Die 10000m lief Christl Dörschel in 36:56,98min. Dies bedeutet für die W40-Athletin eine neue Saisonbestleistung und bestätigt ihre aufsteigende Form im Hinblick auf die NRW-Meisterschaften und die DM, die an den kommenden beiden Wochenende stattfinden. Auch ihre Vereinskollegin Melanie Linder erzielte in 37:51,01min eine neue Saisonbestleistung, obwohl sie etwa 20 der insgesamt 25 Runden auf sich allein gestellt war. Im Vergleich zur Vorwoche zeigte sich der Olper Thomas Giese mit seiner Leistung zufrieden: er lief die 10000m in einer neuen persönlichen Bestzeit von 36:46,29min. Anders das Bild bei Stefan Lang, der sich über sein Ergebnis von 41:29,79min ärgerte.

 

Frederik Wehner und Christl Dörschel konnten jeweils den Gesamtsieg in der dreiteiligen Serie feiern. In der Summe der Einzelleistungen war in der männlichen Jugend über die Mittelstrecke bzw. in der Frauenklasse der Langstrecke niemand besser als die beiden Wenderer.

 

SC

 

 

Fr

23

Aug

2019

Bahnlaufserie in Bergisch-Gladbach Tag 2

 

Gestern stand für einige Mittel- und Langstreckler der SG Wenden der zweite Lauftag bei der Bahnlaufserie in Bergisch-Gladbach auf dem Programm.

 

Frederik Wehner und Ruben Niemann nahmen die selten angebotene 1000m-Strecke unter die Füße. Nach einer langen Saison mit an die 20 Wettkämpfen fühlte sich der Neuzugang Ruben Niemann vor dem Lauf ein bisschen müde. Doch Trainer Egon Bröcher sollte mit seinem Rat Recht behalten, dass man immer erst den Wettkampf abwarten muss und nicht mit einer negativen Grundhaltung am Start stehen darf. Ruben lief in 2:52,79min so nah wie nie zuvor an seine im Jahr 2006 aufgestellte Bestleistung heran. Frederik Wehner kam in 2:35,19min auf dem ersten Platz der U20 ein und ließ mit seiner Zeit auch zahlreiche Läufer der Hauptklasse hinter sich.

 

Die Langstreckenläufer mussten 12,5 Runden im sommerlich warmen Stadion an der Paffrather Straße drehen. Hier zeigten insbesondere Christl Dörschel in 17:51,28min und Melanie Linder in 18:04,84min ihre gute Form, denn beide Zeiten heißen für die W40-Athletinnen eine Saisonbestmarke. Eine neue persönliche Bestleistung stellte auch Immanuel Barkholz auf, der für die 5000m 17:52,72min benötigte. Der 29-Jährige aus Drolshagen hat durch die Betriebslaufgruppe seines Arbeitsgebers Gebrüder Kemper zum Laufsport gefunden und konnte sich in diesem Jahr toll entwickeln. Thomas Giese blieb in 17:57,98min ein bisschen hinter den Erwartungen zurück, blickt aber vor dem Hintergrund der tollen 3000m-Zeit der Vorwoche optimistisch auf den letzten Tag der Serien am kommenden Donnerstag. Thomas Schönauer hatte sich nach zwei sehr kilometerreichen Trainingswochen eine Zeit um die 18min-Marke vorgenommen und blieb mit 18:10,41min voll im Soll. Richtig zufrieden zeigte sich Stefan Lang, der in 19:09,23min seine zweitschnellste 5000m-Zeit auf die Bahn zauberte. Sandra Clemens hatte einen schlechten Tag erwischt und musste sich jeden Meter der Strecke hart erkämpfen. In 19:47,99min blieb sie weit hinter den Vorgaben.

 

 

 

SC

 

So

18

Aug

2019

Bahnlaufserie Bergisch-Gladbach Tag1

 

Der Abschluss der Bahnsaison ist für die Leichtathleten der SG Wenden traditionell die dreiteilige Bahnlaufserie in Bergisch-Gladbach. Am ersten Tag dieser Serie zeigte Johanna Pulte über 800m in der Klasse U18 nochmals eine sehr gute Leistung und lief in 2:21.54min eine neue persönliche Bestzeit.

Frederik Wehner und Tim Thiesbrummel waren im 800m Lauf der Männer am Start. Leider wurde der Lauf zu sehr von Taktik geprägt, so das gute Endzeiten ausblieben. Mit 1:59.27min für Frederik Wehner und 2:01.45min für Tim Thiesbrummel blieben beide SG-Athleten etwas hinter ihren Möglichkeiten. Die lange Saison spürt Ruben Niemann. Der Mittelstreckler, der seit Anfang des Jahres für die SG Wenden startet, kam nicht ganz an seine Saisonbestzeit heran. Mit 2:15min für die 800m war es dennoch ein zufriedenstellender Abschluss einer erfolgreichen Saison im roten Trikot.

Während die Mittelstrecker den an den drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen die Strecken 800m, 1000m und 1500m zu absolvieren haben, müssen die Langstreckler ein paar Runden mehr drehen. Am ersten Tag standen die 3000m auf dem Programm. Hier zeigte der Olper Thomas Giese, dass er immer besser in Form kommt. Der Langstreckler lief die für ihn ungewohnten 3000m in persönlicher Bestzeit von 10:11.79min. Auf der gleichen Stecke startete auch Christl Dörschel. Sie kam gerade aus dem Urlaub, den sie gleichzeitig zu einer intensiven Trainingswoche mit vielen Dauerläufen nutzte, zu einer Leistungsüberprüfung nach Bergisch-Gladbach. Mit 10:36.05min zeigte sie sich zufrieden. Stefan Lang siegte in der Klasse M55 mit sehr guten 11:01.82min.      

So

11

Aug

2019

Wasserschlacht beim 5000m-Rennen im Molzbergstadion

Die schnellen Jungs der SG Wenden: (v.l.) Frederik, Ruben, Fabian, Jonas, Tobias, Lukas, Felix
Die schnellen Jungs der SG Wenden: (v.l.) Frederik, Ruben, Fabian, Jonas, Tobias, Lukas, Felix

 

Am vergangenen Freitag fand mit dem 5000m Rennen im Molzbergstadion bei Betzdorf der fünfte Lauf der Ausdauer Cup Serien statt. Der nachmittags einsetzende Dauerregen und die hohe Gewitterwarnstufe in den Vorhersagen machten die Veranstaltung für Teilnehmer und Organisatoren zu einem besonderen Erlebnis.

 "Er war überall Wasser auf der Bahn, teilweise so 2-3cm hoch" berichtet Liv Behle von der SG Wenden. Sie war in einem der früheren Läufe am Start und hatten dann noch ein bisschen Glück mit dem Wetter, da der Regen während ihres Laufs kurz pausierte. Mit dem Ergebnis von 22:16,0min zeigt sich die 22-Jährige zufrieden.

 Im nachfolgenden letzten Lauf des Abends gingen die schnellen Männer den SG auf die 12,5 Stadionrunden. Am schnellsten war Jonas Hoffmann unterwegs, der 15:34,8min benötigte. Eigentlich hatte sich der Triathlet eine Zeit unter 15min vorgenommen und war den ersten Kilometer entsprechend in 2:50min angelaufen, aber aufgrund der Bedingungen (Wasser auf der Bahn, zahlreiche Überrundungen - teilweise auf Bahn 4, alleine gegen die Zeit) musste er dieses Ziel im weiteren Rennverlauf aufgeben. Auf dem zweiten Platz folgte Fabian Jenne. Er war langsamer und auf eine Zielzeit von 15:30min angelaufen und war dann in seinem mittleren Rennabschnitt auch nochmal langsamer als geplant. "Auf den letzten beiden Kilometern konnte ich aber nochmal schneller werden und so auf Jonas einige Meter gutmachen", analysiert der Olper seinen Rennverlauf. Nach einer zweimonatigen Verletzungspause kommt Jenne immer besser in Schwung und plant für die Meisterschaftsrennen im September. Medhanie Teweldebrhan von der LG Wittgenstein schob sich auf dem dritten Platz vor das nächste Wendener Duo. Frederik Wehner kam in neuer persönlicher Bestleistung nach 16:28,9min kurz vor Tobias Lautwein ins Ziel. Dieser machte keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Stadionrennen:  "Eigentlich hasse ich Bahnläufe, denn immer im Kreis laufen ohne Hindernisse ist mir etwas zu langweilig!".* Die guten Trainingsergebnisse wollten aber einmal in einem Formcheck überprüft werden, sodass er das Runde-Abspulen in Kauf nahm. In neuer persönlicher Bestzeit von 16:31,8min kam er ins Ziel, obwohl er sich trotz der Bedingungen gegen die griffigen Spikes entschieden hatte. Der Altenhofer sieht sich mit einer guten Laufform für die nächsten Meisterschaftsrennen mit der SG und natürlich auch für seine eigentliche Paradedisziplin, die Extremhindernisläufe, gut gewappnet.

 Auch der neunte Platz im Gesamteinlauf ging an die SG Wenden. Felix Lange benötigte 17:28,7min.

 Die Mittelstreckler Ruben Niemann (18:20,5min) und der Lukas Steinseifer komplettierten die schnellen Ergebnisse im letzten Lauf. Der U18-Athlet sicherte sich in der Zeit von 18:24,7min den ersten Platz seiner Altersklasse.

  

 

Weitere SG Starter:

 Thomas Wehner kam in 24:59,8 auf Platz 9 der M55

 Thorsten Gokus kam in 25:34,3min auf Platz 10 der M40

 

 

*Anmerkung der "Redaktion": Dafür waren doch die Bedingungen alles andere als langweilig ;)

 

SC

So

28

Jul

2019

Lind und Pulte bei der U20-DM in Ulm

Alexander Lind (PB über 400m) und Johanna Pulte
Alexander Lind (PB über 400m) und Johanna Pulte

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der U20-Athleten in Ulm statt.

Für die SG Wenden hatten sich die beiden Lauftalente Johanna Pulte und Alexander Lind qualifiziert.

Für die junge Olperin Johanna Pulte war bereits die Qualifikation für die nationale Meisterschaft ein großer Erfolg. Die 16-jährige Läuferin, die sich somit in ihrem ersten Jahr der U18 befindet, stand über die 1500m im ersten von zwei Halbfinalläufen am Start. Trainer Egon Bröcher berichtet von einem taktisch geprägten Rennen: "Bis ca 1300m blieb das Feld eng zusammen, das Tempo war entsprechend eher geringer. Dann kam es zu einem Schlussspurt, in dem Johanna einige Läuferinnen hinter sich lassen konnte." Sie erreichte am Ende den siebten Platz in ihrem Lauf und konnte sich mit der Zeit von 5:06,75min letztendlich nicht für das Finale qualifizieren, da im zweiten Vorlauf von Beginn an ein höheres Tempo angeschlagen wurde. 

Dennoch zeigten sich Trainer und Athletin vom Auftritt auf der DM-Bühne zufrieden.

Eine besondere Inszenierung zeigte wieder einmal Alexander Lind. Über die 400m konnte er sich im zweiten von vier Vorläufen noch gerade so für das B-Finale qualifizieren. Ob die eher enttäuschende Zeit von 50,98sec den hohen Temperaturen - 37°C auf der roten Tartanbahn - oder der Nervosität geschuldet waren, bleibt für Trainer und Athlet ein Rätsel. Die Analyse der Ergebnisse der starken Konkurrenz machten aber klar, dass der junge Wendener selbst mit seiner Saisonbestleistung auch im B-Lauf kaum Chancen haben würde. So konnte er am Folgetag ohne großen Erfolgsdruck an den Start gehen... und letztlich allen zeigen, was er eigentlich drauf hat.

"Endlich ist er mal mutig angelaufen und schon nach 200m war er vorn. Und dieses Tempo konnte er halten und ist nicht auf der Zielgeraden eingebrochen", berichtet Egon Bröcher begeistert vom Rennverlauf. In 49,51sec lief Lind als Erster über den Zielstrich und realisierte zunächst nur diese Platzierung. "Dann hab ich ihm seine Zeit zugerufen und der ansonsten ruhige Alex ließ einen Freudenschrei los", freut sich der Trainer mit seinem Schützling. Schon im Winter hatte Bröcher ihm prophezeit, dass er in dieser Saison die 50sec-Marke unterbieten würde und der Kadertrainer hatte Recht behalten.

 

SC 

Die SG-Starter zusammen mit Teamkollege Frederik Wehner und Anna Kamp (TV Mettingen)
Die SG-Starter zusammen mit Teamkollege Frederik Wehner und Anna Kamp (TV Mettingen)

Mo

15

Jul

2019

Senioren DM: zwei Medaillen für die SG

Am vergangenen Wochenende fand die Senioren DM der Stadion-Leichtathletik statt. Für die SG Wenden waren Christl Dörschel in der W40 und Christan Biele und Ruben Niemann in der M35 am Start.

Zwar kamen die vergleichsweise niedrigen Temperaturen den Langstreckenläufern entgegen, aber ein leichter Nieselregen trübte die Wetterstimmung dann ein bisschen. Ein ähnlich gemischtes Fazit im Bezug auf die sportlichen Leistungen zog auch die SG-Delegation. 

Christl Dörschel sicherte sich in 18:40,92min die Bronzemedaille über die 5000m-Distanz, war aber nach etwa einem Kilometer schon durch eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel beeinträchtigt und hat sich durch das Rennen gequält. Auch wenn sie selbst mit ihrer Zeit und der Leistung nicht zufrieden ist, so gebührt ihr dennoch großes Lob, dass sie das Rennen durchgelaufen ist. 

Christian Biele war über die gleiche Strecke am Start. Auch er war mit seiner Zeit von 15:34,82min nicht zufrieden, denn die letzten Trainingswochen und Testwettkämpfe hatten auf ein Ergebnis nah an der 15:00min-Marke schließen lassen. Aber mit einem kurzen Abstand zum Rennen konnte er sich dann doch über die gewonnenen Silber-Medaille freuen.

Ruben Niemann lief über die zwei Stadionrunden eine Zeit von 2:15,36min und belegte den 8.Platz.

 

SC

Ruben Niemann war über die 800m bei der DM unterwegs
Ruben Niemann war über die 800m bei der DM unterwegs

So

07

Jul

2019

Vize-Titel für Wehner, Norm für Pulte

Frederik Wehner wird Zweiter bei den westfälischen Meisterschaften
Frederik Wehner wird Zweiter bei den westfälischen Meisterschaften

 

Bei den diesjährigen Westfälischen Meisterschaften der U18 und U20 waren für die SG Johanna Pulte und Frederik Wehner über 1500m sowie  Stina Hutters über 400m am Start.

Der Nachwuchsathlet Frederik Wehner kam in einem schnellen Rennen auf einem tollen 2.Platz ein.  Den Vizetitel sicherte er sich in einer neuen persönliche Bestzeit von 4:06,31, was einer Steigerungen von beachtlichen vier Sekunden entspricht. Die Norm für die Deutschen Meisterschaften verpasste er dabei nur knapp um 1,1 Sekunden.

 

Johanna Pulte hatte sich das Rennen hervorragend eingeteilt und wurde daher am Ende auch gute Fünfte in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. Darüber hinaus konnte sich zudem mit ihrer hervorragenden Zeit von 4:52,46  für die Ende August stattfindenden  Deutschen Jugendmeisterschaften qualifizieren.

 

Auch Stina Hutters war mit Ihrer Zeit über 400m (64,88sec) sehr zufrieden. Sie lief  ein sehr couragiertes Rennen und musste lediglich - wie das bei vielen 400m-Rennen zu beobachten ist - auf den letzten Metern dem hohen Tempo etwas Tribut zollen.

 

 

 

TW

Di

25

Jun

2019

Alex Lind ist NRW-Meister über die 400m

NRW-Meister über die 400m: Alexander Lind von der SG Wenden
NRW-Meister über die 400m: Alexander Lind von der SG Wenden

 

Der 400m Lauf des jungen SG-Athleten Alexander Lind bei den NRW-Meisterschaften in Duisburg war mal wieder nichts für schwache Nerven. Obwohl er mit Timo Streit von der Germania Überruhr seinen ärgsten Widersacher direkt vor sich und somit einen guten Anhaltspunkt für die Renngestaltung hatte, lief Alexander Lind sehr verhalten an.  Erst nach 200m und fast aussichtslosem Rückstand wurde er „wach“. Jetzt schaltete er seinen Turbo und holte Meter um Meter auf. Auf der Zielgeraden schob sich Alexander Lind letztendlich noch an der Konkurrenz vorbei und konnte mit hauchdünnem Vorsprung in 50,62sec den NRW-Titel in der Klasse U18 gewinnen.

 

 

 

In der weibl. U18 über 1500m war Johanna Pulte am Start. Trotz gerade überstandenem grippalem Infekt konnte sie mit 4:56.74 fast an ihre Bestleistung heran laufen. Bis zur Norm zu den Deutschen Jugendmeisterschaften fehlen ihr lediglich 2,5 Sekunden. Mit dieser Leistung wurde Johanna Pulte Neunte in einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld.

 

 

 

Über die gleiche Distanz war Frederik Wehner am Start. In der männlichen Jugend U20 belegte er einen guten 5. Platz. Allerdings war der Alcher mit der gelaufenen Zeit von 4:11.61 nicht zufrieden, da seine Trainingsleistungen eigentlich auf eine deutlich bessere Zeit hindeuten.

 

 

 

Bereits am kommenden Wochenende stehen die nächsten Meisterschaften an: in Kreuztal messen sich die besten heimischen Leichtathleten bei den Südwestfalenmeisterschaften.

 

 

 

Do

20

Jun

2019

Nachruf

 

In der Nacht zum 18.Juni 2019 verstarb Manfred (Manni) Schleime, der schnellste Postbote im Kreis Olpe.

 

Manni, Jahrgang 1939, stand wie kaum ein anderer für die Leichtathletik im Kreis Olpe. Zunächst war er natürlich selbst aktiv: in Kindertagen spielte er zusammen mit den Nachbarskindern in der Kortemicke in Olpe "Olympiade". Ein paar Jahre später, 1955/1956 nahm seine sportliche Karriere beim TV Olpe dann so richtig an Fahrt auf. Am 13.05.1956 startete er beispielsweise bei den Kreis-Waldlaufmeisterschaften, die damals in Rüblinghausen stattfanden. Nur vier Jahre später stand er schon bei Deutschen Meisterschaften über die 3000m Hindernis am Start. 

Ein besonderes Highlight seiner jungen Karriere waren die inoffiziellen Cross-Europameisterschaften in Brüssel im Jahr 1962. Vor etwa 100.000 Zuschauern und unter den Augen des belgischen Königshauses belegte er unter den 3000 Teilnehmern Platz 54. Diese Leistungen kamen nicht von ungefähr, denn neben dem ohnehin schon körperlich aktiven Job als Briefträger trainierte der ehrgeizige Läufer bis zu zwei Mal täglich. 

Zwei Jahre später wechselte er zu den Sportfreuden Siegen, bei denen er unter Paul Schmidt, Olympionike über die 800m, viel trainieren und lernen konnte. So sammelte er über die Mittelstrecken und im Crosslauf zahlreiche Podestplätze auf Westfalenebene.

Nach einer Pause vom leistungsorientierten Ausdauersport schloss er sich 1974 der Läufergruppe aus Wenden an, wo er als aktiver Läufer und Trainer wirkte. Im Jahr 1979 kam mit einem erneuten Wechsel zurück nach Olpe (die Trainingsbedingungen auf der neuen Kunststoffbahn waren sehr verlockend) der größte Erfolg seiner Karriere. Bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Hannover wurde er in der Altersklasse M40 in einer Zeit von 4:00,8min Weltmeister über die 1500m. Als die Wendenerin Christl Dörschel im vergangenen Jahr über die 10km zum Europameistertitel in der W40 lief, erinnerte er sich gerne zurück: „Ich war nach dem Anruf von Christl fix und fertig, als wenn ich selbst gelaufen wäre. Da läuft es dir eiskalt den Rücken runter. All die Gedanken, die Gefühle von damals kommen wieder hoch. Oben auf dem Treppchen, die Nationalhymne, ein erhabenes Gefühl.“

Im Jahr 1981 wechselte Manni Schleime zurück zur SG Wenden, wo er dann eine sportliche Heimat fand. 

Auch wenn er nun einige Jahre aus gesundheitlichen Gründen schon nicht mehr selbst läuferisch aktiv war, so war Manni immer in der Leichtathletik-Szene präsent. Mit Paul Schuchert (langjähriger 1. Vorsitzender der SG Wenden) und Peter Siebel (ehemaliger Trainer, auch von Manni persönlich) traf man sich zum Dienstags-Training auf dem Gerlinger Sportplatz, um das Training der nächsten Generation zu beobachten oder hilfreiche Tipps weiterzugeben. Nicht selten wurde vom Rand aus angefeuert oder nach einem eher missglückten Lauf moralisch aufgebaut. Jemandem mit der Erfahrung des Manni Schleime glaubt ein junger Athlet gerne! Bei Veranstaltungen wie dem Südsauerlandlauf, Kreismeisterschaften aller Art und Wettkämpfen auf überregionaler Ebene war Manni ein gern und häufig gesehener Gast, der mit großem Einsatz und Enthusiasmus für "seine" Athleten eintrat.

Auch als er in den letzten Jahren durch seine Parkinson-Erkrankung immer mehr eingeschränkt war, ließ er sich beim Training blicken: mit Walking-Stöcken, denn er wollte so lang wie möglich fit bleiben, stand er beim Wintertraining in den Straßen Schönaus und fachsimpelte mit Egon Bröcher und Laura Jacob über den Laufsport. Seine letzten Wochen verbrachte er nun im Krankenhaus.

 

 

Die SG Wenden trauert um einen langjährigen Lauffreund und wünscht in diesen Tagen allen Angehörigen viel Kraft.

 

Mo

17

Jun

2019

Podestplätze für Turnerinnen der SG Wenden in der heimischen Halle

 

Am 15./16. Juni fand zum zweiten Mal das Bezirksturnfest in Wenden statt. Die SG Wenden richtete den zweitägigen Wettkampf aus, zu dem 212 Turnerinnen und Turner gemeldet waren. Sie selbst war mit 18 Turnerinnen vertreten.

 

Am Samstag fanden die Alterswettkämpfe statt. Anna Weber (2.), Valeska Thiersch (3.), Sara Fazlioglu (4.) und Lynn-Greta Schmidt (6.), die in der AK 14-15 für die SG Wenden an den Start gingen, freuten sich in ihrer Halle und an ihren eigenen Geräten ihre Pflichtübungen zeigen zu können. Die Mädchen starteten am Boden, hier konnten Sara und Anna die beste und zweitbeste Wertung in ihrer Altersklasse einholen. Das zweite Gerät war der Schwebebalken. Obgleich die Mädchen ihre Übungen in einer sehr hohen Schwierigkeit ohne große Fehler zeigten, fiel die Punktzahl nicht wie gewünscht aus. Dafür waren die Ergebnisse der Mädchen Annas Paradegerät, dem Stufenbarren, sehr zufriedenstellend. Anna bewies wieder einmal an diesem Gerät ihr Können und konnte die beste Wertung einfahren, Valeska folgte mit wenig Abstan. Am letzte Gerät, dem Sprung, mussten sich die Wendener Mädchen der Schmallenbergerin Josefina Hoffe dann aber doch geschlagen geben. Bei der Siegehrung stand letztlich ein Wendener Duett am Podest. Anna gewann Silber, Valeska Bronze.

 

Am Sonntag wurden die Wettkämpfe der Alterklassen 6-13 ausgetragen. Sehr viele Turnerinnen und Turner wuselten durch die 4-fach Halle der Konrad-Adenauer-Schule und sorgten für Spannung und Spaß.

 

In der AK 6-7 ging Maria Halbe (9.) an den Start. Sie turnte den Wettkampf mit kindlicher Ernsthaftigkeit. Besonders am Boden zeigte Maria, wie sauber und gespannt auch junge Turnerinnen einen Wettkampf bestreiten können.

 

In der AK 8-9 starteten Emmi Müller (7.), Anna Lia Schamne (8.), Amelie Stracke (10.), Maria Solbach (13.), Merle Schröder (28.) und Emely Spiß (37.) für die SG Wenden. Hier stachen besonders Emmi Müller mit ihrer Übung am Sprung, sowie Anna-Lia mit ihrer Reckübung heraus. Beide konnten sich an diesen Geräten jeweils über die zweitbeste Wertung in ihrer Altersklassen freuen.

 

In der AK 10-11 turnten sich vier der fünf SG Mädchen (Matilda Kloster (7.), Elea Schweinsberg (8.), Klara Halbe (9.), Hannah Nowak (13.) und Marta Demmerling (29.)) in das obere Mittelfeld. Matilda konnte sich trotz Schwächen am Schwebebalken gut auf ihre Bodenübung konzentrieren und fuhr dort die zweitbeste Wertung ein. Auch die anderen zeigten hier noch mal, dass man auch mit niedrigen Pflichtübungen im oberen Mittelfeld stehen kann, wenn man sauber und sturzfrei turnt.

 

Einen schönen Rahmen bildete die Siegerehrung in der Altersklasse 12-13. Hier trat Lea Schneider an und durfte die Bronzemedaille entgegennehmen. Zudem darf sie sich über die beste Wertung am Stufenbarren in ihrer Altersklasse freuen.

 

 

Die Trainer, die Turnerinnen, die Eltern der Mädchen und der Vorstand der SG schauen auf ein gelungenes Turnfest in der heimischen Halle zurück, für das sich das Training sowie der Organisationsaufwand durchaus gelohnt haben.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und die engagierten Athleten.

 

MW

So

16

Jun

2019

Cup-Lauf mit Streckenrekord für Christian Biele

 

Seine gute Form zeigte Christian Biele beim Strassenlauf in Mudersbach. Beim 4. Lauf zum Ausdauercup siegte der Attendorner auf der mit fünf harten Steigungen sehr anspruchsvollen Laufstrecke über 10km souverän vor Johannes Diedershagen von der SG Westerwald. Zugleich lief Christian Biele mit seiner Zeit von 33:42min Streckenrekord, der seit 2005 von Carsten Thoma vom TuS Deuz gehalten wurde. Den nächsten Start plant der Polizist bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften Anfang Juli in Leinfelde/Thüringen.  

 

 

 

Pia Wittstamm lief in der W14 über 1000m zu Platz 1. Mit diesem Sieg konnte sie wertvolle Punkte für die Cupwertung sammeln. Thomas Wehner startete über 10km in der M55 und belegte Platz 10. Jörg Schneider wurde 8. Im Jedermannlauf über 5km.

 

Mo

10

Jun

2019

10000m DM - Silber und Bronze für die SG

Christl Dörschel und Melanie Linder in Essen auf dem Podest

Die beiden W40-Athletinnen der SG Wenden waren bei den nationalen Meisterschaften der Langstreckler in Essen am Start. Bei sehr herausfordernden Bedingungen mit viel Wind kam Christl Dörschel nach 37:25min als Zweite ins Ziel. Die 25 Stadionrunden konnte nur die Konkurrentin Simone Raatz schneller absolvieren. Melanie Linder, die noch vor Wochenfrist bei den NRW-Halbmarathonmeisterschaften aussteigen musste, erkämpfte sich in 37:56min Platz 3. Somit stand das rote Trikot der SG Wenden gleich zwei Mal auf dem Podest, eine Konstellation die nur wehr wenige Vereine aufweisen können. Daher: Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Läuferinnen!

 

Mo

03

Jun

2019

NRW-Meisterschaften im Halbmarathonlauf

AK-Titel für Sandra Clemens und Platz 5 im Gesamteinlauf für Judith Hacker

v.l.: Melanie Linder, Judith Hacker, Sandra Clemens
v.l.: Melanie Linder, Judith Hacker, Sandra Clemens

 

Am vergangenen Sonntag fanden im Rahmen des Rhein-Ruhr-Marathons in Duisburg die NRW-Meisterschaften im Halbmarathonlauf statt.

 

Für die SG Wenden war mit Sandra Clemens, Judith Hacker, Katja Hinze-Thüs und Melanie Linder ein Damen-Quartett gemeldet. Leider musste Katja schon am Vortag aus Krankheitsgründen absagen, sodass sich nur noch ein SG-Trio um 10:00 Uhr zusammen mit etwa 1900 weiteren Startern auf die Strecke begab. Schon beim Startschuss lagen die Temperaturen bei 30°C und auf der Strecke durch den Duisburger Süden später sogar noch weiter darüber. Trotz der guten Unterstützung durch die Duisburger, die an vielen Stellen ihre Gartenduschen an die Straße gestellt oder zusätzliche Wasserversorgungen eingerichtet hatten, waren die äußeren Bedingungen an diesem Tag der entscheidende Rennfaktor. Judith Hacker und Melanie Linder liefen zunächst in einer gemeinsamen Gruppe, bevor sich Judith ein bisschen absetzen konnte. In der ersten Rennhälfte konnte sie ihr anvisiertes Tempo laufen. Daher hatte sie auch nicht mitbekommen, dass hinter ihr die Vereinskollegin Melanie Linder das Rennen verlassen musste. "Es war noch nicht mal so sehr die Hitze… Ich hatte von Anfang an Krämpfe", zeigte sich die Düsseldorferin sichtlich geknickt über ihren Ausstieg. Somit war die Mannschaft geplatzt, was aber auch die Dritte im Bunde, Sandra Clemens, erst im Ziel erfuhr. Auch sie musste den hohen Temperaturen und dem Wind auf den langen Geraden Tribut zollen: "Ich glaube, das war mein bisher härtestes Rennen - auch für den Kopf! Eigentlich wollte ich zwischenzeitlich aussteigen." In 1:30:26min kam sie dann als Sechste im Gesamteinlauf ins Ziel. Mit dieser Leistung konnte sie in ihrer Altersklasse W30 den NRW-Meistertitel gewinnen. Einen Platz vor ihr lief die Teamkollegin Judith Hacker nach 1:28:09min ins Ziel. Auch sie war von ihrer Zeit am Ende sehr enttäuscht, stellte aber in ihrer noch jungen Wettkampfkarriere fest: " Bei solchen Läufen lernt man extrem viel!"

 

Beide Athletinnen freuen sich nun über eine kurze Wettkampfpause und planen langfristig für den Spätsommer und den Herbst.

 

Mit Jörg Heiner war noch ein weiterer SGler beim Halbmarathon unterwegs. Heiner, der erst vor zwei Wochen bei einem 24h-Rennen mitgelaufen war und dort einige Blessuren davon getragen hatte, begleitete die Olperin Verena Klein bei einem ersten Wettkampf nach längerer Pause. In etwa 1:43h konnte sie einen erfolgreichen Wiedereinstieg verbuchen.

 

 

 

SC

 

Fr

31

Mai

2019

Zwei neue PBs bei den deutschen Hochschulmeisterschaften

Frederik Wehner und Tim Thiesbrummel über 800m erfolgreich für die Uni Siegen

 

Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften, die am 30. Mai in Köln stattfanden, waren die beiden SG-Läufer Frederik Wehner und Tim Thiesbrummel am Start. Beiden studieren an der Uni Siegen Maschinenbau und nahmen die 800m-Distanz unter die Füße. In der mit 21 Teilnehmern sehr stark besetzten allgemeinen Männerklasse belegte Frederik, der eigentlich noch U20-Athlet ist, in neuer persönlicher Bestzeit von 1:58,30 den 12. Platz. Auch Tim Thiesbrummel  konnte mit 1:59,20 eine sehr gute Zeit für die zwei Stadionrunden abliefern und kam damit auf dem 14. Platz ein. 

 

So

26

Mai

2019

Biele bei NRW-Polizeimeisterschaften erfolgreich

Der für die SG Wenden startende Polizist Christian Biele gewann am vergangenen Mittwoch bei den Landesmeisterschaften der Polizei das Rennen über die 5000m-Distanz. 

Im Ludwig-Wolker Stadion in Neuss, wo auch vor drei Wochen die NRW-Meisterschaften ausgetragen worden waren, lief der Attendorner in einer Zeit von 15:23min zu einem ungefährdeten Sieg. Nach der Zeit von 15:27min bei den Langstreckenmeisterschaften in Gerlingen, bestätigte er seine aktuell gute Form in diesem Rennen. Wer also vor diesem Polizisten zu Fuß flüchten möchte, sollte eine gute Kondition haben...

So

19

Mai

2019

Citylauf in Attendorn

v.l.: Judith Hacker (Platz 1), Thomas Schönauer (Platz 3) und Sandra Clemens (Platz 2)
v.l.: Judith Hacker (Platz 1), Thomas Schönauer (Platz 3) und Sandra Clemens (Platz 2)

 

Am vergangenen Samstag fand der 27.Attendorner Citylauf statt, in dessen Rahmen auch die 10km Kreismeisterschaften ausgetragen wurden.

 

Bei den Frauen gab es einen Doppelerfolg für die SG Wenden: Judith Hacker siegte souverän in 38:13min vor ihrer Vereinskollegin Sandra Clemens. Die Olperin verpasste in 38:45min eine neue persönliche Bestzeit nur um 3 Sekunden. Auch der dritte SG-Starter sicherte sich ein Platz auf dem Podest. Thomas Schönauer kam nach 37:32min als Dritter im Gesamteinlauf hinter Eyob Solomun (Team Ayou Essen) und Silvio Welkner (LG Wettenberg) ins Ziel.

 

Über die 5km-Distanz war zudem noch Jörg Schneider am Start, der für die gut 3 Runden auf den Attendorner Wällen 22:33min benötigte.

 

Die kleine, aber durchaus erfolgreiche SG-Truppe freute sich am Ende des Tages über den Ausflug in die Hansestadt zu einem gut organisierten Wettkampf mit zahlreichen Zuschauern und guter Stimmung an der Strecke.

 

 

 

Bereits am Freitagabend waren Christl Dörschel und Daniela Wurm im Einsatz. Bei AOK-Altstadtlauf in Lippstadt siegte die dort lebende Daniela Wurm in tollen 36:32min vor Christl Dörschel, die nach dem 5000m-Rennen von Mittwoch auf der doppelten Distanz in 37:15min schon wieder gut erholt und schnell unterwegs war.

 

SC

Mi

15

Mai

2019

!!ZEITPLANÄNDERUNG!!Mittelstreckenmeisterschaften 2019 Kreis Olpe und Kreislangstreckenmeisterschaften der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe 2019

!!ZEITPLANÄNDERUNG!! Ausschreibung 2019
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Mo

13

Mai

2019

NRW Staffelmeisterschaften: Bronze für die U20-Jungs über 3x1000m

 

Bei den NRW-Staffelmeisterschaften in Iserlohn war dass U20-Team der SG Wenden über 3x1000m am Start. In der Besetzung David Hartmann, Frederik Wehner und Alexander Lind konnten sich die Jungs in der Zeit von 8:04.56min einen sehr guten 3. Platz erlaufen.

Die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften wurde lediglich um 2 Sekunden verfehlt. Trainer Egon Bröcher zeigte sich zufrieden: "Die Platzierung war in diesem gut besetzten Lauf nicht unbedingt zu erwarten."

So

12

Mai

2019

Melanie Linder wieder gut in Form

Melanie Linder beim Zieleinlauf des HM in Düsseldorf
Melanie Linder beim Zieleinlauf des HM in Düsseldorf

Die für die SG Wenden startende Düsseldorferin Melanie Linder kommt derzeit wieder richtig gut in Schwung. Nach einer Krankheits- und Verletzungspause im Frühjahr meldete sie sich vor zwei Wochen beim Heimrennen stark zurück. Über die Halbmarathondistanz, die ihm Rahmen des Metro Düsseldorf Marathons ausgetragen wurde, sicherte sie sich in 1:23:44 einen starken dritten Platz im Gesamteinlauf. 

Am vergangenen Freitag stellte sie erneut die ansteigende Form bei einem 10km-Lauf unter Beweis. "Ich bin schon lange keinen 10er mehr gelaufen. Ich bin sehr zufrieden, dass ich schmerzfrei bin und es wieder läuft", kommentiert sie die Zeit von 38:28min beim Abendlauf des ASC Rosellen Neuss. 

Der nächste Auftriitt im roten Teamtrikot soll der Halbmarathon in  Duisburg werden, bei dem auch um die NRW-Titel gelaufen wird.

 

SC


So

05

Mai

2019

Erfolgreiche Bilanz bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften

v.l.: Fabian Jenne, Judith Hacker, Christl Dörschel, Christian Biele
v.l.: Fabian Jenne, Judith Hacker, Christl Dörschel, Christian Biele

 

Am letzten Samstag hielt eine fünfköpfige Gruppe bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften die Flagge der SG Wenden hoch und konnte mit drei Titeln und einem Vize-Titel ein hervorragendes Ergebnis erlaufen.

 

 

 

Während die Gruppe bei leichtem Schneetreiben im Sauerland losgefahren war, wurden die Bedingungen in Neuss mit etwa 7°C immer besser. Einzig der Wind und die immer wieder einsetzenden Schauer machten allen Läufern das Rennen zusätzlich schwer.

 

Im 10000m-Rennen der Frauen waren Judith Hacker und Christl Dörschel am Start. Während die eine nach der ungewohnte Belastung im Trainingslager ihre derzeitige Form nicht sicher einschätzen konnte, war die andere durch ein langwierige Verletzung noch nicht auf dem gewünschten Trainingsstand. So lief die Ottfingerin Judith Hacker ein einsames Rennen an der Spitze des Frauenfelds und konnte sich in 37:35,56min den Titelsichern. Hinter ihr belegte die Vereinskollegin Dörschel den 2.Platz in 38:55,66min. Mit dieser Zeit war sie allerdings gar nicht zufrieden.

 

Das Männerrennen konnte bei besseren äußeren Bedingungen starten. Von Beginn an gab es einen Dreikampf zwischen den beiden Wendenern Christian Biele und Fabian Jenne  und dem Neusser Tedros Habtom. Der Attendorner Biele, der sich im Moment insbesondere auf die 5000m-Polizeimeisterschaften vorbereitet, sorgte in der ersten Rennhälfte für ein hohes Tempo. Fabian Jenne musste zunächst Einiges investieren, um mitlaufen zu können. Doch ab dem fünften Kilometer lief es immer besser, sodass er am Vereinskollegen vorbeiziehen konnte. Die lokale Konkurrenz blieb ihm auf den Fersen und zog sogar vorbei, sodass eine Lücke von etwa 60m riss. Fabian packte aber einen schnellen letzten Kilometer und noch schnelleren 200m-Endspurt aus, sodass die Konkurrenten im Fotofinish über die Ziellinie preschten. Fabian sicherte sich dann letztendlich in einer neuen persönlichen Bestzeit von 31:26,37min den Titel des NRW-Meisters. Christian Biele lief in 31:44,36 auf Platz Drei im Gesamteinlauf und sicherte sich den Titel in seiner Altersklasse.

 

Die jüngste Starterin im roten Dress war Johanna Pulte. Sie absolvierte die 3000m-Distanz in der Klasse U18, wobei sie dort zum jüngeren Jahrgang zählt. Nach 11:36,13min blieb die Uhr für sie stehen. Damit verfehlte sie ihr selbst gestecktes Zeitziel, wobei sie aber auch angab, dass sie mit den äußeren Bedingungen und schweren Beinen zu kämpfen hatte.  Ebenso wie die anderen Athleten bereitet sie sich nun auf die Mittel- und Langstreckenmeisterschaften in Gerlingen in der nächsten Woche vor.

 

SC

So

28

Apr

2019

Drei junge SGler beim NetCologne Lauf

v.r.: Matteo Langenbach, Stina Hutters, Teresa Langenbach
v.r.: Matteo Langenbach, Stina Hutters, Teresa Langenbach

Am Sonntag, 28.04.2019, nahmen Matteo und Teresa Langenbach sowie Stina Hutters am 35. NetCologne Lauf im Severinsviertel in Köln teil.

Die motivierte Truppe startete für die Nephrokids Köln, einem Verein, der sich für nierenkranke Kinder und Jugendliche der Uniklinik Köln sowie deren Familienangehörige in vielfältiger Weise engagiert. Dieses Jahr wurde wieder besonders auf die dringend notwendigen Organspenden aufmerksam gemacht. Dabei waren alle drei in ihren gelben Organspende- Laufshirts beim 10 km-Lauf am Start. Stina Hutters und Matteo Langenbach erreichten jeweils den ersten Platz in der Klasse WJ U 18 bzw. MJ U 16. Teresa belegte bei ihrem ersten 10 km-Lauf ebenfalls den ersten Platz in der Klasse WJ U14.

Der Verein Nephrokids bedankt sich bei den jungen Sportlern der SG Wenden für ihr soziales Engagement ganz herzlich.

 

JL

Di

23

Apr

2019

Trainingslager 2019: Sommer, Sonne, Spaß und Sport...

Foto: D. Jacob
Foto: D. Jacob

Am Donnerstagmorgen machten sich um 6Uhr 29 Athleten und zahlreiche Begleiter auf den Weg nach Cuxhaven-Sahlenburg ins nunmehr 17. Trainingslager der SG Wenden.

Direkt nach der Ankunft wurden die Laufschuhe zur ersten Einheit geschnürt: schließlich musste man die Beine nach der langen Autofahrt ein wenig lockern.

An den folgenden vier Tagen war der Tagesablauf natürlich von den drei typischen Schlagworten eines jeden Trainingslagers bestimmt:

Trainieren - Essen - Schlafen, und das mehrfach am Tag.

Die Qualitätseinheit des Tages wurde morgens im nahe gelegenen Wernerwald absolviert, wo flache, weiche Wege den idealen Grund für die Tempoeinheiten boten: Intervalle von 400m bis hin zu Tempowechselläufen mit 10km Länge. Die Mittelstreckler machten sich an zwei Vormittagen zur Tartanbahn nach Cuxhaven auf, wo ein spezifischeres Training möglich war.

Nachmittags stand meist ein ruhiger Dauerlauf auf dem Plan. Das anschließende Dehn- und Kräftigungsprogramm konnte bei strahlendem Sonnenschein im Garten der Unterkunft durchgeführt werden. Die Gruppe aus dem Sauerland wurde wie immer gut im "Haus zur Sahlenburg" beherbergt und verpflegt. In der zweiten Etage der Herberge fühlen sich die Läufer mittlerweile sehr heimisch und es entwickelt sich schnell die typische Trainingslagerroutine, die auch die Neulinge  Judith Hacker, Felix Lange, Lukas Steinseifer, Sai Manivannan, David Hartmann und Ruben Niemann rasch verinnerlichten.

"Du lachst! Mach den Scheiß erstmal selber!"

Da immer mehr Läuferinnen und Läufer den Triathlonsport für sich entdeckt haben, waren auch zahlreiche (Renn-)Räder mit an der Nordsee. Auch hier wurden Intervall gefahren ("geballert") oder nach einem harten Tempotraining am Vormittag ein "langsame" Ausfahrt zur Regeneration genutzt. Simon Huckestein überschritt bei einigen Touren die 100km-Marke, was dem ein oder anderen zur Mitfahrt überredeten Teamkameraden nicht immer gefiel…

"Ich fahre nicht hauptsächlich mit, um mir den letzten Schliff zu holen, sondern auch um die Leute zu treffen."

Neben dem Training stand wie immer auch das Miteinander im Zentrum. Die Mittagspause wurden häufig in den Garten verlegt, sodass dort in entspannter Atmosphäre Neuigkeiten ausgetauscht wurden. Natürlich durfte auch die ein oder andere Kartenspiel-Runde nicht fehlen. Alternativ besuchte man den ca. 800m entfernte Strand und eine der anliegenden Eisdielen.

Die waren auch nach dem Abendessen eine gern gesehene Anlaufstelle, bevor man einen malerischen Sonnenuntergang beobachten konnte. Zurück in der Unterkunft brachten dann meist Gesellschaftsspiele bunt zusammen gewürfelte Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen an einen Tisch.

Eine schöne Überraschung vom Haus erwartete die Gruppe am letzten Abend, als wir uns zum Grillen draußen versammeln konnten.

Am Montag zogen Athleten und Trainer ein positives Fazit der intensiven Zeit an der Nordsee.

Einen großen Beitrag am Erfolg des Trainingslagers hatte auch der Einsatz von

David Charitos. Der Osteopath kümmerte sich abends um die geschundenen Waden und konnte das ein oder andere Wehwehchen behandeln, sodass je nach Athlet und Saisonplanung, in den fünf Tagen bis zu 130km gelaufen werden konnten. Darüber hinaus ist die Unterstützung durch die Familien zu erwähnen, die es ermöglicht, dass Athleten "mit Kind und Kegel" die Trainingseinheiten mit absolvieren können. Obwohl wir bei dem tollen Wetter natürlich weniger Gepäck als sonst gebraucht haben bzw. hätten, würde ohne den Handwerkerbus von Christoph Thiesbrummel ein großer Transportengpass entstehen: Danke für die Leihgabe! 

 

Die Läuferinnen und Läufer der SG Wenden blicken nun optimistisch auf die bevorstehende Sommersaison, die mit den NRW-Langstreckenmeisterschaften am 4.Mai in Neuss und den Kreismittelstrecken-Titelkämpfen am 15.Mai in Gerlingen schon bald an Fahrt aufnehmen wird.

 

 

 

SC

 

 

Sa

17

Jul

2021

U 20 EM in Tallinn: Johanna Pulte mit neuer persönlicher Bestzeit auf Platz 5

Zielsprint zu Platz 5
Zielsprint zu Platz 5

 

Die europäischen Titelkämpfe der Jugendklasse fanden vom 15. bis zum 18.Juli in der estnischen Hauptstadt Tallinn statt. Bereits am Mittwoch war die Olperin mit ihrem älteren Bruder, ihrem Vater und dem SG Trainer Egon Bröcher Richtung Baltikum aufgebrochen, da bereits am Donnerstagabend die Vorläufe für die 3000m-Läuferinnen stattfanden. Dort sicherte sich Johanna Pulte bei ihrem ersten Auftritt im Nationaltrikot mit einem vierten Platz den direkten Einzug in das Finale. Daher stand der Freitag ganz im Zeichen der Regeneration und der mentalen Vorbereitung auf das Rennen am Samstagabend.

Um kurz vor 19Uhr Ortszeit fiel bei leichtem Wind und herausfordernden 30°C der Startschuss über die 7,5 Stadionrunden. Johanna Pulte reihte sich von Beginn an im vorderen Bereich des Feldes ein und war konstant auf den Plätzen 3 bis 5 zu finden. Eine größere Gruppe Läuferinnen spulte die 400m Runden in etwa 74sec ab. Neben dem wendener Lauftalent waren mit Anneke Vortmeier und Lisa Merkel noch zwei weitere Deutsche im Finale dabei. Das Trio hielt sich auch in der zweiten Rennhälfte in der vorderen Gruppe auf, die mittlerweile nur noch aus sieben Läuferinnen bestand. Kontinuierlich wurde das Tempo erhöht. Die im Livestream eingeblendete Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit lag bei 21km/h, als die letzte Runde eingeläutet und es noch schneller wurde. Etwa 300m vor dem Ziel setzte Johanna sich an die Spitze und konnte die Gruppe auseinander ziehen. Die Finnin und spätere Siegerin Ilona Mononen folgte ihr direkt und konnte vorbei gehen. Als es auf die Zielgerade ging lag Johanna noch knapp an Platz 2. Gegen drei Konkurrentinnen, die allerdings über 800m und 1500m bessere Zeiten laufen können und damit besonders gute Spurtqualitäten aufweisen, verlor Johanna ihren Podestplatz.

 

Nach insgesamt 9:17,10min läuft sie so schnell wie noch zuvor in ihrem Leben über den Zielstrich und zu Platz 5. Ihre deutschen Mannschaftskolleginnen kommen ebenfalls mit Bestleistungen direkt hinter ihr auf Platz 6 und 7 ins Ziel.

Ihr Trainer Egon Bröcher zeigt sich sehr begeistert: "Das ist ein top Ergebnis. Man muss ja auch noch bedenken, dass es für Johanna eine vollkommen unbekannte Situation war, mit einer Vorbelastung durch den Vorlauf in den Beinen ins Finale zu starten. Dann eine Bestzeit zu schaffen ist eine fantastische Leistung!". Nach ein paar Momenten der Enttäuschung direkt nach dem Rennen ist auch die Athletin selbst am Samstag glücklich über ihr Ergebnis. "Natürlich hätte ich gerne eine Medaille gewonnen, zumal es nicht vollkommen aussichtslos war. Ich bin aber glücklich über meine neue Bestleistung und habe sehr viel Erfahrung für weitere Rennen sammeln können." Damit werden die Zielsetzungen des jungen Talents deutlich, denn schließlich gehört die gerade 18-Jährige zum jüngeren der startberechtigen Jahrgänge. 

 

SC

Do

15

Jul

2021

U 20 EM in Tallinn: Johanna Pulte zieht ins Finale ein

Johanna Pulte in der vorletzten Runde auf Rang 2; Foto: W. Pulte
Johanna Pulte in der vorletzten Runde auf Rang 2; Foto: W. Pulte

In einem kontrollierten Rennen sichert sich Johanna Pule von der SG Wenden das Ticket für das Finale über 3000m. 

Das zweite der beiden Vorlaufrennen begann langsamer als der erste Durchgang. Die deutsche Mannschaftskollegin Anneke Vortmeier lief lange vorne, bevor sie etwa zwei Runden vor dem Ziel von der Britin Megan Keith abgelöst wurde. Johanna hielt sich stets im vorderen Bereich der Gruppe auf und lief in der vorletzten Runde auf Platz 2. Die Britin erhöhte ihre Geschwindigkeit und kam in 9:35,77min und ein paar Metern Vorsprung ins Ziel. Auf Platz 2 und 4 folgten die Deutschen Vortmeier und Pulte, die sich damit auf direktem Weg den Einzug ins Finale gesichert - die ersten fünf jedes Vorlaufs waren direkt qualifiziert - und sich vielleicht noch ein paar Körner für das Finalrennen gespart haben. 

Dieses Rennen findet am Samstag um 18:46Uhr Ortszeit statt. Neben Johanna Pulte und Anneke Vortmeier ist mit Lisa Merkel auch noch eine dritte Deutsche am Start.

 

Das Rennen wird ebenfalls im Livestream übertragen... Entsprechend der Zeitverschiebung muss man um 17:46Uhr hier (integrated programm auswählen)einschalten.

Do

15

Jul

2021

U20 EM in Tallinn: Johanna Pulte am Donnerstagabend im Vorlauf

Rennen kann im live-Stream verfolgt werden

Nachdem die junge Athletin der SG Wenden sich über mehrere Distanzen die Qualifikationsnorm für die U20 EM erlaufen hatte, steht sie nun am Donnerstag den 15.Juli über 3000m am Start.

Der erste Startschuss der Vorläufe wird laut Zeitplan um 18:35Uhr Ortszeit fallen. Wegen der Zeitverschiebung von einer Stunde entspricht dies 17:35Uhr in Deutschland. 

Es wird ein Livestream angeboten: Klick hier

So kann Johanna aus der Heimat unterstützt werden. Vor Ort sind neben dem Trainer Egon Bröcher auch ihr Vater und ihr Bruder dabei. 

Bei einem erfolgreichen Abschneiden im Vorlauf würde am Samstagabend das Finale anstehen. 

Mo

05

Jul

2021

Sommerlauf in Porz

v.l.: Steffen Grebe, Judith Hacker, Hans-Dieter Schlichting, Christl Dörschel, Fabian Jenne

Fünf StarterInnen der SG Wenden waren am Sonntag beim 31. Sommerlauf des LSV Porz am Start. Coronabedingt wurde in mehreren Blöcken gestartet, um das Läuferfeld zu entzerren.

Bei sschwül-warmen Temperaturen ging zunächst Steffen Grebe über 5 km auf die amtlich vermessene Strecke, die unweit des Kölner Flughafens durch den Wald führte. Für die 5 km hatte sich der Wendener eigentlich vorgenommen, die 17 Minuten-Marke zu unterbieten. Aufgrund mangelnder Wettkampfpraxis in diesem Jahr und der teilweise fehlenden Kilometermarkierungen fand der Wendener jedoch nicht das richtige Tempo und kam nach 17:10 min als Gesamt-Fünfter (3. Platz M 30) ins Ziel.

Im 10 km-Lauf starteten etwas später Fabian Jenne, Judith Hacker, Christl Dörschel und Hans-Dieter Schlichting. Mit 33:03 min siegte Fabian Jenne. Bereits von Anfang an lief der in Koblenz wohnende Läufer ein recht einsames Rennen hinter dem Führungsfahrrad. Schnellste Frau der SG Wenden war Judith Hacker. Mit 38:24 min und einem Sieg in der Frauen Hauptklasse bzw. einem 3. Platz bei den Frauen insgesamt, zeigte sie sich zufrieden. Mit der Hitze zu kämpfen hatte Christl Dörschel, die bereits ab km 5 von Seitenstechen geplagt wurde. Sie kam nach 40:18 min ins Ziel und siegte damit in der W 45. Hans-Dieter Schlichting konnte sich mit 47:34 min den 3. Platz in der M 60 sichern.

IG

Sa

03

Jul

2021

1. Olper Pannenklöpper Bahnabend auch mit SG Beteiligung

Bestleistungen über 3000m

Einige Wendener Läuferinnen und Läufer nutzen die Gelegenheit eines Wettkampfs quasi vor der eigenen Haustür und waren am Mittwochabend im Olper Kreuzbergstadion am Start. 

Beim 1. Olper Pannenklöpper Bahnabend, ausgerichtet vom SC Olpe und dem TV Olpe, lag der Fokus auf den Laufdisziplinen. Bereits am späten Nachmittag waren Kinder und Jugendliche, vor allem aus dem Kreis Olpe, über die Sprintdistanzen an den Start gegangen. Im weiteren Verlauf waren die schnellen Männer und Frauen über 100m, 200m und 400m Hürden unterwegs und auch die in diesen Zeiten seltenen Staffeln über 4x100m wurden gestartet. 

Für die Athleten der SG Wenden waren aber vor allem die 3000m ein attraktives Angebot. Um 21Uhr fiel der Startschuss zu den 7,5 Runden. 

Frederik Wehner war als Tempomacher eingesetzt und führte den Zug mit Steffen Grebe, Julian Pulte und Thoma Giese an. Während Letzterer in den vergangenen Wochen nur eine Tempoeinheit auf der Bahn absolviert hatte, waren die anderen beiden gut im Training und wollten ihre Bestleistungen angreifen. In einem starken Schlussspurt konnte sich Julian Pulte durchsetzen und gewann den Lauf in 9:31,88min, was einer deutlichen neuen persönlichen Bestzeit entspricht. Dieses Ziel erreichte auch Steffen Grebe, der nach 9:32,64min die Linie überquerte. Thomas Giese war ein paar Meter dahinter und benötigte am Ende 9:41,44min.

Sein Bruder Marco, der mit einer Verletzung zu kämpfen hatte, war als Tempomacher für die SG-Frauen eingesetzt. Leider musste Steffi Osthoff ihren Start kurzfristig krankheitsbedingt absagen, aber Judith Hacker konnte die hervorragenden Bedingungen an diesem Juniabend nutzen. In 10:28,87min verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als 10 Sekunden. Auch Christl Dörschel blieb in 10:58,16min über der 11min-Marke, aber sie haderte im Ziel mit ihrem aktuellen Leistungsniveau. Für Sandra Clemens, die nach einer Verletzung im ersten Quartal erst drei Bahntrainings absolviert hatte, stellt das Ergebnis von 11:11,69min eine zufriedenstellende Standortbestimmung dar. 

 

SC

So

27

Jun

2021

Marathon-Bestzeit bei großer Hitze

Katja Hinze-Thüs bleibt nur ganz knapp über der 3h-Marke

Katja Hinze-Thüs (Archivbild von einem Bahn-Wettkampf)
Katja Hinze-Thüs (Archivbild von einem Bahn-Wettkampf)

Am vergangenen Wochenende fand in Cuxhaven der 15. Stadtsparkassen Marathon statt, bei dem mit Katja Hinze- Thüs auch eine Athletin der SG Wenden am Start war. 

Eigentlich sind Marathonveranstaltungen in der Regel im Frühling oder Herbst terminiert, um den sommerlichen Temperaturen zu entgehen, die insbesondere auf der langen Strecke nicht unbedingt leistungsförderlich sind. Durch die Corona-Einschränkungen musste aber auch der Lauf an der Nordseeküste verlegt werden. Nach der langen Wettkampfpause waren die Läuferinnen und Läufer aber hoch motiviert am Start, auch wenn das Thermometer bis auf 28°C kletterte.

Katja zeigte in einem couragierten Rennen, dass sie in den letzten Monaten gut trainiert hat. Die Zeit von 3:00:06h bedeuten eine neue persönliche Bestzeit und zudem der 2.Platz im Gesamteinlauf der Frauen. 

 

SC 

Di

22

Jun

2021

Neue 5000m-PB für Julian Pulte

Auch Frederik Wehner steigert sich erneut über 1500m

608 Teilnehmer aus 101 Vereinen, Wettbewerbe von 10 bis 22 Uhr: Das Leichtathletik-Meeting des SV Sonsbeck war am vergangenen Samstag ein voller Erfolg für den kleinen aber sehr engagierten Leichtathletik-Verein vom Niederrhein. Das hervorragend organisierte Sportfest nutzten Frederik Wehner und Julian Pulte, um ihre in der Vorwoche in Dortmund aufgestellten Bestleistungen nochmals zu steigern.

 

Frederik startete erneut über die 1500m-Distanz. Nachdem es beim Abschlusstraining bei über 30° nicht gut gelaufen war, ging er mit etwas Skepsis ins Rennen, zumal das Thermometer wieder 32° anzeigte. Als er sich aber nach 1000m immer noch sehr gut fühlte, setzte er sich sogar an die Spitze des gut besetzten, 11 Teilnehmer starken Feldes. Bis zur Zielgeraden führte er die Gruppe an und musste dann aber seinen Tempomacherdiensten etwas Tribut zollen. Mit der neuen persönlicher Bestzeit von 3:54.97min und Platz 5 war er dennoch hochzufrieden.

 

Die 5000m waren bei der Hitze die sicherlich härteste Herausforderung für die Läufer*innen an diesem Tag. Dennoch hatte sich Julian Pulte eine Bestzeit als Ziel gesetzt. Während einige Athleten den Wettkampf aufgrund der Hitze vorzeitig beendeten, spulte Julian in konstantem Tempo die 12 ½ Runden ab und belohnte sich mit neuer Bestzeit von 16:44.94min.

So

13

Jun

2021

Johanna Pulte nun auch mit WM-Norm über 3000m

Auch Frederik Wehner rennt beim Jump 'n' Run Meeting in Dortmund eine neue PB

Frederik Wehner und Johanna Pulte im letzten Sommer im Rahmen der Förderwettkämpfe der SG Wenden
Frederik Wehner und Johanna Pulte im letzten Sommer im Rahmen der Förderwettkämpfe der SG Wenden

Am späten Samstagabend hatte Johanne Pulte die nächste persönliche Bestleistung in der Tasche. Beim Sparkassen Jump 'n' Run Meeting, einem der ersten Wettkämpfe die nun für eine größere Anzahl an Athleten wieder zugängig sind, siegte sie über die 3000m-Strecke in 9:20,82min. Dabei konnte sie die zuletzt guten Trainingsergebnisse und die bei der DM am vergangenen Wochenende erworbenen Erfahrungen im Rennen gut umsetzen. Mit dieser Zeit unterbietet die junge Olperin auch die Norm für die U20-WM, die vom 17.- 22.August in Nairobi stattfinden wird. 

Neben der Chance auf die Teilnahme an der U20 Europameisterschaft hat das Ausnahmetalent nun auch diese Welttitelkämpfe im Visier. Über die Teilnahme entscheidet unter anderem der Bundestrainer.

 

Auch Frederik Wehner nutze die guten Bedingungen des Abends. Zwar fand sein Rennen über 1500m erst um 21:25Uhr statt, aber so war man immerhin vor möglichen hochsommerlichen Temperaturen sicher, die nicht bei allen Läufern leistungsförderlich sind. Im gut besetzten A-Lauf über 1500m kam er am Ende nach 3:56,39min ins Ziel und verbessert seine PB aus dem letzten Jahr um zwei Sekunden.

 

Johannas Bruder Julian hatte sich, angespornt von den tollen Leistungen seiner Schwester, vor einigen Wochen auch eine 16er Zeit über die 5000m-Strecke vorgenommen. Mit einer Leistungssteigerung von fast einer Minuten im Vergleich zum Vorjahr konnte er dies in Dortmund auf die Bahn bringen. Er benötigte 16:54,56min für die 12,5 Stadionrunden.

 

Die W45-Athletin Christl Dörschel, die in diesem Jahr in die nächste Alterklasse gewechselt ist, startete ebenfalls über 3000m. Mit 10:52,93min kann sie für den Wettkampfstart zufrieden sein. In der Frauenklasse belegte sie damit Platz 1.

 

Die kürzeste Strecke aller Wendener Teilnehmer absolvierte Alexander Lind. In 51,55sek gab er über 400m seinen Saisoneinstand.

 

SC

Mo

07

Jun

2021

Toller Einstand bei den Erwachsenen

Johanna Pulte belegt Rang 7 im 1500m-Lauf bei der Leichtathletik-DM

Johanna Pulte (Archivbild)
Johanna Pulte (Archivbild)

Am vergangenen Wochenende haben die Deutschen Meisterschaften der Stadion-Leichtathletik im Rahmen von "Die Finals 2021" stattgefunden.  Seit ein paar Jahren liegen die nationalen Titelkämpfe zahlreicher Sportarten an einem Wochenende und oft in einer Region. Dies erhöht die Attraktivität für Zuschauer und Fans vor Ort und auch vor den TV-Geräten, denn die Übertragung der 18 Sportarten bildete mit rund 25h das Hauptprogramm von ARD und ZDF an den Tagen vom 3. bis zum 6. Juni 2021. So konnte auch Randsportarten eine TV-Bühne geboten werden. Von Geräteturnen über Karate und Kanu-Polo bis hin zu Schwimmen und Tischtennis - kurz vor den olympischen Spielen ging es um die letzten Qualifikationen oder eine ernsthafte Leistungsüberprüfung im Wettkampf.

In diesem für sie ungewohnt großen Rahmen fand auch der 1500m-Lauf der Wendener Läuferin Johanna Pulte statt. Obwohl sie noch zu den U20-Athletinnen gehört, hatte sie im Vorfeld die Qualifikationsmarke für die Meisterschaften unterboten und stand mit namhafter Konkurrenz am Sonntagnachmittag an der Startlinie im Eintracht-Stadion in Braunschweig. Die Nervosität war ihr sogar bei den Bilder der TV-Übertragung anzusehen. "Sie war sehr nervös", bestätigt der Trainer Egon Bröcher und führt aus, dass Johanna aber gerade durch solche Rennen sehr viel an Erfahrung dazu gewinnen kann.

Bei kühlen und regnerischen Bedingungen entwickelte sich nach dem Startschuss ein klassisches Meisterschaftsrennen, bei dem das Feld der 13 Läuferinnen zunächst zusammen blieb. Erst auf der zweiten Rennhälfte und insbesondere in der letzten Runde wurde das Tempo forciert. Die späterer Siegerin Hanna Klein, die Deutschland auch schon bei Weltmeisterschaften vertreten hat, setzte sich von den beiden ebenfalls international startenden Konkurrentinnen ab. Als Siebte ging Johanna Pult auf die Zielgerade und konnte diesen Platz auch bis ins Ziel verteidigen. Ihre Zeit von 4:23,41min liegt nur knapp über der kürzlich aufgestellten persönlichen Bestleistung.

"Es war ein tolle Erfahrung! Eigentlich kenne ich die anderen Läuferinnen nur aus den Medien und jetzt waren wir zusammen auf dem Einlaufplatz unterwegs", beschreibt das Talent ihre Erfahrungen auf der großen Leichtathletik-Bühne.

 

Nach einer kurzen Erholungspause steht am kommenden Wochenende schon das nächste Rennen an. Bei einem Wettkampf in Dortmund soll auch die Qualifikationsnorm für die U20-EM und am besten auch die WM auf der 3000m-Distanz unterboten werden, damit die noch größere Leichtathletik-Bühne betreten werden kann. 

 

SC

Sa

05

Jun

2021

Deutsche Meisterschaften: Johanna Pulte im live-Stream verfolgen

Jonas Hoffmann bei der Triathlon DM am Start

An diesem Wochenende finden die Deutschen Meisterschaften der Stadion-Leichtathletik im Rahmen von "Die Finals 2021" statt. Seit ein paar Jahren liegen die nationalen Titelkämpfe zahlreicher Sportarten an einem Wochenende und oft in einer Region. Dies erhöht die Attraktivität für Zuschauer und Fans vor Ort und auch vor den TV-Geräten, denn die Übertragung der 18 Sportarten bildet mit rund 25h das Hauptprogramm von ARD und ZDF an den Tagen vom 3. bis zum 6.Juni 2021. So kann auch Randsportarten eine TV-Bühne geboten werden und jedem Sportinteressierten ist ein Blick ins Programm zu empfehlen: von Geräteturnen über Karate und Kanu-Polo bis hin zu Schwimmen und Tischtennis - kurz vor den olympischen Spielen geht es um die letzten Qualifikationen oder eine ernsthafte Leistungsüberprüfung im Wettkampf.

 

Auch die Triathleten veranstalten zur Zeit ihre Titelkämpfe. Jonas Hoffmann, der auch für die SG Wenden als Läufer unterwegs ist, war mit seinem Triathlon-Team TriFinish Münster in der Mixed Relay über die Super-Sprintdistanz (300m Schwimmen, 6,8km Radfahren und 1,5km Laufen) am Start. Im Team wurde bei einem Sieg der Konkurrenz aus Buschhütten der 15.Platz erreicht, aber Jonas hat noch eine weitere Chance: am Sonntag startet er um 9:45Uhr über die Sprintdistanz.

 

Am Sonntag steht auch das Rennen von Johanna Pulte bei den Leichtathletikmeisterschaften in Braunschweig an. Obwohl sie noch zur U20-Klasse gehört, hat sie die Qualifikation um bei den "Großen" mitlaufen zu können, locker geschafft. Sie trifft auf ein starkes Starterfeld, aber bereits bei der Laufnacht in Karlsruhe hat sie gezeigt, das sie gut mithalten kann. Es findet kein Vorlauf statt, sodass Johanna direkt im Finale steht. Das findet am Sonntag, 6.Juni um 15:30Uhr statt und ist beispielsweise über den Livestream der ARD oder ggf. auch im Hauptprogramm am TV zu verfolgen:

 

06.06. | Die Finals 2021: Turnen und Leichtathletik, ab 10 Uhr - Die Finals - sportschau.de

 

SC

 

Mo

31

Mai

2021

Frederik Wehner startet mit neuer PB in die Bahnsaison

Frederik Wehner (Archivbild) startet mit einer tollen Leistung in die Bahnsaison
Frederik Wehner (Archivbild) startet mit einer tollen Leistung in die Bahnsaison

Über die für ihn noch ungewohnte 3000 m Distanz startete am letzten Samstag Frederik Wehner bei der Merck Laufgala der TSV Pfungstadt, an der aufgrund der Corona Situation nur Athleten mit Kaderstatus und Berufssportler teilnehmen konnten. Nach den letzten Wochen mit Regen und empfindlicher Kühle waren rechtzeitig für diesen Wettkampf ideale Bedingungen mit Windstille und 19°C zur Startzeit am Abend gegeben.

Frederik hatte sich in Abstimmung mit seinem Trainer Egon Bröcher eine Zeit von 8:30min vorgenommen. Das war schon recht ambitioniert, da seine Bestzeit 9:11,84min aus der Vorsaison betrug. Zunächst war vom Veranstalter geplant, zwei Zeitläufe durchzuführen und der Athlet der SG sollte im langsameren Lauf starten. Dies wäre natürlich keine gute Voraussetzung für die angestrebte Zeit gewesen. Kurz vor dem Start erfuhr er jedoch, dass doch nur ein Lauf stattfinden sollte. Dies motivierte Frederik, denn nun konnte er unter anderem gegen den EM-Teilnehmer, Deutschen Meister und einen möglichen Olympia-Teilnehmer im Marathon Simon Boch von der LG Telis Finanz Regensburg antreten. In dem insgesamt hochkarätig besetzten Feld mit 21 Athleten lief Frederik Wehner ein couragiertes Rennen. Dabei hielt er sich strikt an die Vorgaben seines Trainers und lief gleichmäßige Rundenzeiten, um die anvisierte Zeit zu erreichen.

 

Zum Ende des Rennens und beflügelt von der Aussicht auf eine neue persönliche Bestzeit konnte Frederik noch seinen starken Endspurt ansetzen, zwei Läufer hinter sich lassen und so den 8. Platz in einer hervorragenden Zeit von 8:28,19min sichern. Mit dieser Zeit befindet er sich momentan in Deutschland unter den 10 besten U23-Läufern auf der 3000m -Distanz.

TW

So

16

Mai

2021

Johanna Pulte unterbietet die EM-Norm auch über die 1500m

Nächstes Rennen, nächste EM-Norm, nächster Kreisrekord, nächste persönliche Bestzeit…

Archivbild
Archivbild

...mit diesen Schlagworten könnte man den Ausflug von Johanna Pulte zur langen Laufnacht in Karlsruhe wohl gut beschreiben.

Auch die Traditionsveranstaltung der LG Region Karlsruhe fand am Samstag den 15.Mai 2021 unter besonderen Umständen statt. Die gesamte Veranstaltung war gut besetzt, denn zahlreiche Athleten sind bei wenigen angebotenen Rennen noch auf der Jagd nach Normen für die deutschen Meisterschaften, die bereits in drei Wochen stattfinden und selbstverständlich auch für die EM und Olympia.

 

So traf Johanna Pulte im 1500 m Hauptlauf der Frauen auf eine starke nationale und internationale Konkurrenz. Ihr erstes Rennen über diese Distanz in der laufenden Saison begann sie daher etwas zurückhaltend und beobachte das Feld. Eine Tempomacherin sorgte für eine schnelle Anfangszeit, die auf eine Zielzeit von 4:15min hinauslaufen sollte. Daher hielt sich die starke wendender Läuferin zunächst im zweiten Teil des Feldes auf. Doch zum Ende des Rennens konnte sie wie gewohnt beschleunigen und kam am Ende sogar auf Platz 6 ein. Die Zeit von 4:22,92min bedeuten eine neue persönliche Bestzeit und einen neuen Kreisrekord, den sie erneut ihrer Vereinskollegin Verena Schneider abnimmt. Gleichzeitig unterbietet sie mit dieser Zeit die U20-EM Norm für Tallin auch über die 1500 m Strecke. Nun wird sie, bzw. wird der Bundestrainer sich entscheiden müssen, denn über 5000 m hatte sie die Norm vor zwei Wochen ebenfalls geknackt.

 

SC

Mo

10

Mai

2021

Neue persönliche Bestzeit über 10km für Marco Giese

Sieg und Streckenrekord beim Elite-Straßenlauf in Neuenkirchen

Mit Streckenrekord im Ziel: Marco Giese
Mit Streckenrekord im Ziel: Marco Giese

Recht kurzfristig hatten sich die SG Athleten Marco Giese und Frederik Wehner dazu entschlossen am Sonntag am 10 km Elite-Straßenlauf in Neuenkirchen (nahe Osnabrück) teilzunehmen. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen waren nur knapp 30 ausgewählte Eliteläufer zugelassen und Trainer Egon Bröcher hatte die letzten Startplätze für die Beiden ergattern können.

Familie Kamp aus Mettingen, die schon häufiger mit im Trainingslager in Cuxhaven dabei war, hat den beiden Läufern netterweise eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten, sodass man am Sonntag ausgeruht an den Start gehen konnte.

Unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln war der Startschuss bereits um 10 Uhr am Morgen geplant. Alle Teilnehmer mussten dazu einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden war. Zudem gab es am Start eine vorgegebene Aufstellung, sodass ein Mindestabstand von 1,50 Metern garantiert wurde. Erst in den letzten 10 Sekunden vor dem Startschuss durften die Athleten an die Startlinie vorrücken.

Alle Läufer im Feld konnten Bestleistungen zwischen 30:20 und 33:40 Minuten aufweisen, davon sieben mit einer Bestzeit unter 31 Minuten. Ein Tempomacher war für eine angepeilte Durchgangszeit von etwa 15:10 Minuten nach 5 km angesetzt. Somit war ein schneller Rennverlauf garantiert.

Marco konnte direkt vom Start an vorne in der Spitzengruppe mitlaufen und hielt sich über weite Strecken an etwa dritter Position auf. Nach schnellen erst drei Anfangskilometern in etwa 9:03 Minuten, machten den Läufern zunehmend die ungewohnt warmen Temperaturen und der teils starke Wind auf der flachen aber windanfälligen Strecke zu schaffen, sodass der Tempomacher etwas langsamer werden musste und die 5 km-Marke nach etwa 15:15 Minuten passiert wurde.

Obwohl das Tempo etwas langsamer wurde, fielen aus der anfänglich etwa 10-köpfigen Spitzengruppe immer mehr Läufer raus oder mussten das Rennen sogar vorzeitig beenden.

Mit dem heftigen Temperaturumschwung hatte auch Frederik Wehner zu kämpfen, der nach sechs Kilometern mit Kreislaufproblemen zunächst eine Pause einlegen musste, sich aber dann doch noch bis zur Ziellinie durchkämpfte und das Rennen beendete. Seine Zielzeit von 36:57min hat daher sehr wenig Aussagekraft, da er schon in einigen Trainingseinheiten die gleiche Strecke teils vier Minuten schneller zurückgelegt hat.

An der Spitze deutete sich ein spannender Kampf um den Tagessieg an. Zwei Kilometer vor dem Ziel konnte Marco sich durch eine entscheidende Tempoverschärfung von der hochklassigen Konkurrenz (u.a. David Valentin, ehemaliger Deutscher Meister in der U23) absetzen und mit fünf Sekunden den Tagessieg einfahren. Zudem bedeutete die Zeit von 30:55 Minuten eine Verbesserung seiner Bestzeit um 35 Sekunden. Bei etwas besseren Wetterbedingungen sind hier sicher noch weitere Steigerungen zu erwarten.

 

 

Ein großer Dank geht an den Veranstalter Eintracht Neuenkirchen und Hauptorganisator Michael Karsch, die in den aktuell schwierigen Zeiten die Veranstaltung perfekt organisiert hatten.

 

MG

Sa

01

Mai

2021

Johanna Pulte wird Deutsche Meisterin über 5000m

Update

Bei den Deutschen Langstreckenmeisterschaften, die am 1.Mai unter besonderen Auflagen nur für Kaderathleten in Mainz ausgetragen wurden, hat sich die junge Läuferin aus Olpe in der Klasse U20 sehr überraschend den Titel über die 5000m- Distanz gesichert.

Johanna Pulte kann sich wieder die Goldmedaille umhängen
Johanna Pulte kann sich wieder die Goldmedaille umhängen

Noch vor einer Woche war der Start bei den nationalen Titelkämpfen ungewiss, da das Lauftalent mit den Nachwirkungen einer Verletzung kämpft. Doch von diesen Problemen hat sie auf den 12,5 Runden nichts mehr gespürt. In einem taktisch klugen Rennen hielt Johanna Pulte sich immer in der Spitzengruppe auf, die in der ersten Rennhälfte auch noch aus zahlreichen Athletinnen bestand. Nach 10:06min passierten sie die 3km-Marke und steigerten ihr Tempo kontinuierlich, sodass zwei Runden vor Schluss nur noch fünf Läuferinnen zusammen waren. Dieser Rennverlauf kam der Wendenerin sehr entgegen, da dies ihr erstes Rennen über die 5000m-Strecke war. "Sie war im Vorfeld etwas unsicher, aber im Verlauf des Rennens merkte sie, dass es gut läuft", beschreibt der stolzer Trainer Egon Bröcher die Geschehnisse um das Rennen herum. Als die Glocke die Athletinnen auf die letzte Runde schickte, war Johanna an Platz 2 unterwegs. Etwa 250m vor dem Ziel überholte sie ihre Konkurrenz und packte ihre Spurtqualitäten aus. Die Uhr blieb nach 16:29,89min stehen.

Mit dieser fantastische Zeit stellt sie über die 5000m auch einen neuen Kreisrekord über alle Altersklassen hinweg auf. Sie löst ihre Vereinskollegin Verena Dreier (jetzt Schneider) mit ihrer bis dato gültigen Marke von 16:53,2min ab.

"Damit habe ich keinesfalls gerechnet", zeigt sich die Siegerin überglücklich.

Mit diese hervorragende Leistung unterbietet die 18-Jährige zudem die Norm von 16:45min für die U20-EM, die im Juli in Tallin stattfinden soll. Die Qualifikationsmarke für die Weltmeisterschaft dieser Altersklassen, die für den August in Kenia angesetzt sind, verpasste das Lauftalent nur knapp um 3 Sekunden. 

Herzlichen Glückwunsch, Johanna!

 

 

Das Rennen und weitere Läufe der DM können in der Aufzeichnung des live-Streams angesehen werden:

DM 10.000 Meter 2021 Mainz live | leichtathletik.de

 

 

Ein guter Bericht zum Rennen von Johanna ist auch auf dem regionalen Laufportal Laufen57 zu finden: 

Johanna Pulte spurtet zum nächsten DM-Titel - Laufen57

 

 

SC

 

Fr

12

Mär

2021

Jahreshauptversammlung 2021 (virtuell)

Satzungsgemäß findet auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung der SG Wenden e.V. statt. Die Versammlung wird in diesem Jahr, aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen, virtuell stattfinden. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2021
Einladung JHV 2021.pdf
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So

28

Feb

2021

Rückblick: SG Athleten in den Bestenlisten 2020

Wehbach Anfang 2020: Das Ergebnis bedeutet für Lukas Platz 1 in der FLVW Bestenliste des vergangenen Jahres
Wehbach Anfang 2020: Das Ergebnis bedeutet für Lukas Platz 1 in der FLVW Bestenliste des vergangenen Jahres

An diesem und am vergangenen Wochenende fanden mit dem Lauf in Wehbach und Niederfischbach die ersten Rennen des Ausdauer-Cups 2021 statt - virtuell, versteht sich von selbst…

Im letzten Jahr war das Rennen auf der alten Bahntrasse in Niederfischbach eines der letzten, die hier in der Region noch unter "vor-Corona-Bedingungen" stattfinden konnten.

Beim Auftakt in Wehbach Ende Januar 2020 war es ebenfalls noch normal verlaufen, insbesondere auch in Bezug auf die starken Leistungen der SG Athleten (hier noch einmal nachlesen).

Einen besonderen Stellenwert nimmt dieser Wettkampf im Nachhinein für Lukas Steinseifer ein, der sich mit seiner Zeit von 17:45min auf Platz 1 der FLVW-Bestenliste für 2020 in der U18 im 5km Straßenlauf gesetzt hat. Dabei wird er zeitgleich mit dem zweitplatzierten Athleten der LG Brillux Münster geführt. Leider konnte Lukas seine starke Form, die er sich durch konsequentes Wintertraining erarbeitet hatte, in den folgenden Monaten nicht bestätigen: zuerst hat die Corona-Pandemie alle Wettkämpfe verhindert und dann laborierte der Schüler lange an verschiedenen Verletzungen.

 

Zwar haben im vergangenen Jahr nicht allzu viele Wettkämpfe stattfinden können, aber man findet dennoch drei weitere Athleten aus dem Nachwuchsbereich in den Bestenlisten.

Die deutsche Meisterin Johanna Pulte führt die FLVW Liste über 1500m und 3000m an. Auch im nationalen Vergleich ist sie vorne mit dabei. In der DLV-Liste führt sie ebenfalls die 3000m-Konkurrenz an und über 1500m belegt sie auch noch den 3.Platz. Ihr Freund Frederik Wehner erreicht mit 2:33,20min über die 1000m in der U23 Platz 6 im nationalen Vergleich aller erbrachten Ergebnisse. In den FLVW-Listen ist er in der U23 über 800m, 1500m und 3000m gelistet.

 

Alexander Lind findet sich in der FLVW-Bestenliste über die 100m (Platz 12), die 200m (Platz 11) und die 400m (Platz 4).

 

Auch im Erwachsenenbereich gibt es zahlreiche Einträge von SG Athleten, schaut mal rein: FLVW-Bestenliste 2020

 

SC

So

21

Feb

2021

Feldenkraiskurse 2021

Feldenkraiskurse finden auch im Jahr 2021 online statt

 

Weitere Informationen unter Feldenkrais 

So

24

Jan

2021

Unsere Nominierten bei der WP-Sportlerwahl - Teil 5

Heute mit der Deutschen Meisterin der U18 Johanna Pulte

Die einzige Frau in der Reihe der Nominierten aus den Reihen der SG Wenden ist Johanna Pulte. Aber man könnte durchaus sagen, dass sie die Leistungen der männlichen Konkurrenz ein wenig in den Schatten stellt. Die junge Läuferin aus Olpe hat das Jahr 2020 zu ihrem Jahr gemacht und trotz der wenigen Wettkämpfe zahlreiche Bestleistungen aufgestellt und Titel gesammelt. Sie nimmt unter anderem eine Gold- und eine Silbermedaille von Deutschen Jugendmeisterschaften mit nach Hause und ist daher nur folgerichtig für die Auszeichnung als beste Sportlerin vorgeschlagen. Trotzdem kommt die Nominierung für sie ein wenig überraschend…

 

Das ist meine erste Nominierung bei der WP-Wahl. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht darüber nachgedacht, dass ich theoretisch für so etwas nominiert werden kann. Als ich das erfahren habe, hab ich mich auf jeden Fall sehr gefreut. 

 

 

Im letzten Jahr haben ja nicht so viele Wettkämpfe stattgefunden. Aber wie ein Blick ins SG Archiv auf der Homepage zeigt, hast du von der Hallensaison angefangen stets starke Leistungen abgeliefert. Was war für dich das Highlight? 

Als ich die Silbermedaille bei den deutschen Crossmeisterschaften in Sindelfingen errungen habe, war das ein wirklich tolles Highlight, da ich eigentlich nur mit der Einstellung da gestartet bin, einfach eine möglichst gute Platzierung zu erreichen. Aber das es gleich die Silbermedaille wird, damit hab ich wirklich nun nicht gerechnet. Ich war zwar vorher schon gute Leistungen in der Halle gelaufen, aber die Belastungen beim Cross sind nochmal was ganz anderes. Zumal ich in dem Herbst davor auch länger verletzt gewesen war und ich nicht abschätzen konnte, ob mir nicht doch die nötige Grundlage fehlt.

Das aller größte Highlight waren dann aber ganz eindeutig die Deutschen Meisterschaften in Heilbronn, wo ich über die 3000m als Meisterin zurückkehren konnte. Das Gefühl war unbeschreiblich.

Möchtest du deinen Titel verteidigen?

 

 

Ich bin ja in dieser Saison im ersten Jahr der U20. Da habe ich mir schon das Ziel gesetzt, möglichst weit vorne mitzulaufen. Allerdings ist die Vorbereitung aktuell etwas holprig, weil ich bis kürzlich noch eine langwierige Verletzung in der Leiste hatte. Ich bin jetzt noch nicht allzu lange im „schnelleren Training“ wieder dabei. Daher läuft das Tempotraining leider auch noch nicht ganz so flüssig, wie ich gerne hätte. Aber ich freue mich, wenn ich jetzt wieder ohne Beschwerden trainieren kann.

 

Gibt es denn da eine Einheit, die du besonders gerne machst?

 

Eine ganz konkrete Lieblingseinheit habe ich nicht, aber ich habe jetzt in der Verletzungszeit überwiegend nur alternativ trainiert und ich muss ehrlich sagen, dass die Motivation bei Laufeinheiten deutlich höher ist! Das Alternativtraining wird längerfristig irgendwann etwas öde...

 

 

Du bist seit 2017 in der SG und warst aber auch vorher schon mal in der Leichtathletik aktiv. Wir können problemlos festhalten, dass du schon einige Laufkilometer an Erfahrung hast. Was rät denn eine deutsche Meisterin ihrer Klasse einem absoluten Laufanfänger?

 

Moderat anfangen und nach der Zeit langsam steigern. Das habe ich jetzt nach der Verletzung auch wieder so gehandhabt. Außerdem sollte man sich realistische Ziele setzen. Kleine Trainingserfolge machen glücklich, stolz und motivieren ;)

 

Noch dazu: Mit Trainingspartnern zu trainieren macht auch doppelt so viel Spaß.

Vielen Dank für das kleine Interview. Möchtest du unseren Lesern zum Abschluss noch was sagen…

  

 

Ich fühle mich bei der SG Wenden sehr wohl und liebe es dort mit meinen Trainingskollegen zusammen zu trainieren. Ich hoffe auch sehr dass dies möglichst bald wieder ohne Einschränkungen möglich ist.

 

SC

Sa

23

Jan

2021

Unsere Nominierten bei der WP-Sportlerwahl - Teil 4

Jörg Heiner vervollständig unsere kleine Interviewreihe bei den Männern. Der erfolgreiche Athlet ist nicht nur auf der Laufstrecke erfahren, sondern mit der mittlerweile fünften Nominierung auch im Bereich der WP-Sportlerehrung ein "alter Hase". Allein das unterstreicht das langjährige und außergewöhnliche Niveau des Olper Läufers.

 

Aber in diesem Jahr war der mehrfache deutsche Meister schon etwas überrascht…

 

Ich freue mich sehr über die Nominierung, insbesondere da ich ja keinen "richtigen" Wettkampf gelaufen bin oder Titel erlangt habe. Aber ich war mit einigen Artikeln in der lokalen Presse präsent und habe natürlich auch nicht auf dem Sofa gelegen.

 

 

Sondern? Was waren deine sportlichen Highlights in diesem Jahr?

 

 

Ich habe bei der virtuellen Challenge "Road to Madeira" der EMA (European Masters Athletics) mitgemacht und einen Halbmarathon bestritten. Der Wettkampf war als Vorbereitung und Motivation für die EM, die Ende Oktober stattfand, gedacht. Da bin ich im Alleingang auf einem vermessenen Kurs 1:14:06h gelaufen und habe damit in der M45 europaweit den ersten Platz belegt. An der EM habe ich dann trotz dieser guten Ausgangslage nicht teilgenommen. Das kam aufgrund der Corona-Pandemie für mich nicht in Frage, wo alle Welt von Vermeidung von unnötigen Reisen usw. sprach. 

Du hast dich auch neben dem Platz , wie ein Fußballer sagen würde, sportlich engagiert. Das konnte man auch in den Medien verfolgen.

 

Genau, die WDR Lokalzeit hat über den Aufbau der Laufschule Sauerland berichtet. Das Projekt liegt mir sehr am Herzen, auch wenn es durch Corona ein bisschen ins Stocken geraten ist. Aber wi